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D.I.K.- Beratungsstelle gegen häusliche Gewalt

Dresden, Deutschland

D.I.K.- Beratungsstelle gegen häusliche Gewalt

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Ein niedrigschwelliges Beratungs- und Begleitungsangebot für Kinder und ihren Eltern in Fällen häuslicher Gewalt

K. Beckmann von Frauenschutzhaus e.V.Nachricht schreiben

Es ist davon auszugehen, dass Kinder, die häusliche Gewalt gegen eines ihrer Elternteile miterleben, immer direkt und/oder indirekt von der häuslichen Gewalt mitbetroffen sind – durch Mithören, Mitsehen oder Hineingeraten in die Gewaltsituationen zwischen den Eltern.
Dies hat oftmals erhebliche negative Auswirkungen auf die psychosoziale Entwicklung und das Kindeswohl. Das Risiko einer generativen Weitergabe von häuslicher Gewalt im Erwachsenenalter durch Erlernen gewaltvoller Konfliktlösungsmuster steigt durch das Miterleben der häuslichen Gewalt.
Bis Anfang 2010 konnte auf den Unterstützungsbedarf dieser sich neu ergebenden Zielgruppe nicht eingegangen werden, da personelle Ressourcen mit entsprechender Qualifikation fehlten. Dank der Zuwendung von Philip Morris ausschließlich für das Erweitere Angebot ist es der D.I.K. im Zeitraum 2010/2011 gelungen, eine solche Ressourcenerweiterung vorzunehmen. Leider konnte die D.I.K für das Jahr 2012 keine Anschlussfinanzierung sichern.
Im Zeitraum 2010/2011 konnten insgesamt 461 Kinder und deren gewaltbetroffene Elternteile erreicht werden.
Ziele:
1. Von häuslicher Gewalt (mit)betroffene Kinder durch einen proaktiven Beratungsansatz über ihre Schutzmöglichkeiten aufzuklären. Wir verstehen unsere Arbeit als „Lotsenfunktion“, um Kinder und Jugendliche bzw. den gewaltbetroffenen Elternteil zu entsprechenden, schon vorhandenen Hilfs-, Unterstützungs- und Beratungsangebote der Stadt Dresden aufzuklären und somit Lücken im Unterstützungssystem für Kinder zu schließen.
2. Durch ein proaktives, aufsuchendes und spezialisiertes Beratungsangebot soll die soziale und emotionale Isolation, in der sich von häuslicher Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche oft befinden, aufgebrochen und das Thema häusliche Gewalt enttabuisiert werden. Bezüglich einer (drohenden) Kindeswohlgefährdung durch häusliche Gewalt kann durch den direkten Kontakt zu dem Kind als auch zu dem gewaltbetroffenen Elternteil rechtzeitig interveniert werden, um diese abzuwenden.
3. Den gewaltbetroffenen Elternteil für die Mitbetroffenheit und die möglichen problematischen Verhaltensweisen des eigenen Kindes in der elterlichen Gewaltbeziehung zu sensibilisieren, um mit dem Kind Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen. Bei sehr jungen Kindern richtet sich das Beratungsangebot ohnehin vor allem an den von häuslicher Gewalt betroffenen Elternteil.
4. Präventiver Charakter: Indem Kinder und Jugendliche Zugang zu alternativen Geschlechterrollen und Konfliktlösungsstrategien erhalten, soll einer generativen Weitergabe von häuslicher Gewalt vorgebeugt werden.

Die bisherigen Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern zeigen, dass eine aufsuchende Beratung besonders geeignet ist, da Kinder so in ihrem gewohnten und vertrauten Umfeld bleiben.
Ziel der Netzwerkarbeit als eine weitere Aufgabe ist es, die Lebenssituation, die Rechte sowie den Zugang zu Unterstützungsangeboten für von häuslicher Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche zu verbessern.

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