Eine Zukunft für Kinder – Schülerhilfe Rollberg

Ein Hilfsprojekt von „Förderverein Gemeinschaftshaus MORUS 14 e.V.“ (K. Holme Nielsen) in Berlin, Deutschland

Neuigkeiten: Hier informiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

K. Holme Nielsen (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Monat

K. Holme Nielsen

Nur allein können wir uns aus dem Sumpf ziehen

Ein aktueller Artikel im "TIP" beschreibt genau die Situation, die andere Projekte und Vereine unserer Art erleben und uns zurzeit besonders hart trifft. Denn MORUS 14 legt sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit und Langfristigkeit bei seinen Projekten. Insbesondere Bildungsprojekte können in einem sozialen Brennpunkt nur erfolgreich sein, wenn sie langfristig und kontinuierlich handeln.

Und genau dort liegt das ganze Dilemma. Das herkömmliche System der Projektfinanzierung verhält sich ganz anders. Aus wohl bekannten Gründen ist aus der öffentlichen Hand wenig Hilfe zu erwarten, wenn es darum geht, eine stabile Finanzierung der Grundkosten eines Projekts zu erhalten. Preisgelder können nur eine punktuelle Hilfe darstellen und Stiftungen finanzieren lieber „neue" Projekte und steigen ganz selten in die Dauerfinanzierung eines Vorhabens ein, so gut es sein mag.

Was bleibt also? Nicht jammern, sondern gemeinsam handeln, das praktiziert MORUS 14 seit über 10 Jahren. Nur allein können wir uns am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen.

So können Sie helfen:

Mehr Mitglieder anwerben. Viele, die sich mit der Idee und der Arbeit von MORUS 14 identifizieren, sind noch keine Mitglieder. Es ist jetzt an der Zeit, sich einen Ruck zu geben und für 24 € Beitrag im Jahr Mitglied zu werden. Auch Mitglieder können andere, neue Mitglieder werben.

Unsere Veranstaltungen besuchen oder das Gemeinschaftshaus anmieten. Wer für eine Feier das Gemeinschaftshaus anmietet bzw. eine kleine Spende bei „Mieter kochen für Mieter" entrichtet, unterstützt direkt die Arbeit von MORUS 14 mit den Kindern und Jugendlichen des Rollbergviertels.

Mit einem regelmäßigen Beitrag Dauerspender von MORUS 14 werden und in Ihrem Bekanntenkreis Dauerspender anwerben. Viele von Ihnen sind es schon, aber wir brauchen viel mehr Unterstützer!!!

DAS SCHICKSAL UNSERES VEREINS LIEGT IN IHREN HÄNDEN. WIR SIND SEHR ZUVERSICHTLICH, DASS WIR ES GEMEINSAM SCHAFFEN!



K. Holme Nielsen (verantwortlich), verfasst vor 3 Monaten

K. Holme Nielsen

Gute Tat mit Plakat

Wir freuen uns riesig, dass wir den Wettbewerb bei der Aktion "Gute Tat mit Plakat" von betterplace und Die Draussenwerber mit diesem Plakat gewonnen haben. Dass wir mitmachen konnten, verdanken wir der Firma innomea - die wir übrigens auch über betterplace kennen gelernt haben. Durch Ihre Spende hatten wir die Möglichkeit, die Dienste einer Grafikdesignerin (Marie Geißler) in  Anspruch zu nehmen, die unseren Entwurf grafisch umgesetzt hat. 

Haben Sie es schon entdeckt? Das Plakat hängt in U-Bahn-Stationen, Bushaltestellen oder auf Litfaßsäulen.

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K. Holme Nielsen (verantwortlich), verfasst vor 3 Monaten

K. Holme Nielsen

Jahresbericht 2014

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Durch eure Unterstützung sowie anderer Spender ist es MORUS 14 2014 gelungen, die Betreuung des „Netzwerk Schülerhilfe Rollberg“ aufrechtzuerhalten und das Netzwerk weiter auszubauen.

Das „Netzwerk“ ist das größte Projekt des Vereins und erreicht in Zusammenarbeit mit „Schalom Rollberg!“ (beide Projekte sind eng miteinander verbunden) nachhaltig mittlerweile über 120 Kinder und Jugendliche aus dem Rollbergviertel, die durch über 100 Erwachsene aus ganz Berlin seit Jahren nachhaltig unterstützt werden.

Die Kinder werden sowohl im schulischen Bereich, als auch beim Erlernen wichtiger sozialer Kompetenzen (Pünktlichkeit, Termineinhaltung, Zuverlässigkeit) durch die Freiwilligen Woche für Woche nachhaltig unterstützt. Und nicht nur das. Im Netzwerk lernen sie auch wichtige Werte einer durch Vielfalt geprägten urbanen globalisierten Gesellschaft wie Demokratie, Meinungsfreiheit und religiöse Toleranz kennen.

Ein „Highlight“ dieses Jahres bildeten der Besuch von US-Amerikanern Studenten, die 10 Tage am Netzwerkleben teilgenommen haben, sowie die nun traditionelle Kurzreise, diesmal nach Dessau, mit 10 Kindern im Sommer.

Mit dem „Netzwerk Schülerhilfe Rollberg“ schafft es der Förderverein 10 % der 6-12-Jährigen und sogar über 19 % der 12-18-Jährigen des Rollbergquartiers (Stand: Januar 2015) nachhaltig zu erreichen. Sehr unterschiedliche Freiwillige aus fast allen Berliner Bezirke engagieren sich nachhaltig für die Belange dieser Kinder (bis auf 3 oder 4 Kinder haben alle einen Migrationshintergrund).

Das Verhalten der Kinder, die schon lange dabei sind, verändert sich langsam zum Positiven. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit in der Kommunikation verbessern sich. „Wie lerne ich zu lernen?“ bleibt immer wieder eine der Hauptfragestellungen. Einige Schüler „pauken“ sogar freiwillig stundenlang für anstehende Prüfungen im Vereinsbüro oder treffen sich in den späten Abendstunden bzw. am Wochenende mit ihren berufstätigen Schülerhelfern, um gemeinsam zu arbeiten.

Durch die Kinder intensiviert sich der Kontakt zu den Migrantenfamilien, die erfahrungsgemäß ihr deutsches Umfeld nur sehr bedingt wahrnehmen. Nicht nur für die Kinder fungiert also das Netzwerk Schülerhilfe Rollberg“ als „Tür zu Deutschland“. Unser größter Erfolg 2014: wir schaffen mit Hilfe von jüdischen Freiwilligen eine langsame Annäherung zwischen Juden und Muslimen (viele Kinder stammen sogar aus palästinensischen Familien), die sich ganz selbstverständlich durch Aktivitäten wie eine Englischgruppe, eine Theatergruppe und ein Kunstgruppe entwickelt. Unser Ziel ist, dass zwischen den jüdischen Erwachsenen und jungen Muslimen aus Nord-Neukölln echte Freundschaften entstehen, die aus positiven Alltagserfahrungen herauswachsen. Dass 16-jährige muslimische Jugendliche den ehrenamtlichen jüdischen Dozenten mittlerweile „ganz korrekt“ finden, ist ein großes Lob und spricht für die beteiligten Freiwilligen.

Ab dem 1.01.2015 haben wir die Arbeitsaufteilung im Verein anders organisiert. Janet Bornkessel übernimmt die Projektleitung für das „Netzwerk Schülerhilfe Rollberg“ und entlastet damit Gilles Duhem, der sich endlich seinen Geschäftsführungsaufgaben und der Weiterentwicklung der Projekte von MORUS 14 widmen kann.

Im Namen unserer Mitglieder, unserer Ehrenamtlichen und im Namen der Kinder und ihrer Familien möchten wir uns an dieser Stelle bei euch allen für eure Spenden für das „Netzwerk Schülerhilfe Rollberg“ ganz herzlich bedanken, weil sie uns ermöglichen, ein Projekt, das nur in der Langfristigkeit sinnvoll ist, aufrecht zu erhalten und auszubauen.





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