Deutschlands größte Spendenplattform

Nothilfe für flüchtende Kinder und Jugendliche aus der Ukraine!

Ein Projekt von Schüler Helfen Leben
in Grenzregionen der Ukraine, Ukraine

Projektreise nach Moldau - Kurzfristige Unterstützung, langfristige Perspektive

Hannes Mattenschlager
Hannes Mattenschlager schrieb am 19.05.2022



Die kleine Republik Moldau (2,5 Mio. Einwohner*innen) zählt zu den ärmsten Ländern Europas. Seit Beginn des Krieges sind über 400.000 Geflüchtete hier angekommen, von denen nach Schätzungen noch ca. 100.000 im Land sind.

"Besonders beeindruckt hat mich, wie nah der Krieg den Menschen hier ist – und wie groß die Hilfsbereitschaft. Wir haben einen Gastgeber für Geflüchtete getroffen, der uns berichtete, dass sie vom Dorf aus die ersten Raketenangriffe in der Ukraine sehen konnten."– Johanna, Freiwillige bei SHL  In der ländlich geprägten Republik Moldau stehen in den Dörfern viele Häuser leer – Ergebnis einer seit Jahrzehnten anhaltenden Abwanderung aufgrund der schlechten Wirtschaftslage. Trotz hoher Solidarität mangelt es an finanziellen Möglichkeiten: Die Aufnahme von Geflüchteten verursacht Kosten, z.B. für Gas und Heizung sowie für Lebensmittel, die Familien in den Dörfern nicht privat tragen können. Auch fehlen z.B. Möbel, um Geflüchtete aus der Ukraine unterbringen zu können.



Unsere Partnerorganisation sammelt daher Sachspenden aus Deutschland und Europa und koordiniert deren Verteilung – auch überregional. Zudem hilft sie bei der Renovierung leerstehender Häuser als vorübergehende Unterkünfte und unterstützt Gastfamilien finanziell. Dabei werden auch ukrainische Geflüchtete selbst einbezogen – und Wert darauf gelegt, dass die Nothilfe auch einen langfristigen Nutzen hat.





Valeriu Istrati, Nothilfe-Koordinator von Ecovisio hat uns erzählt, warum die gemeinsame Arbeit mit Ukrainer*innen für diese langfristige Perspektive so wichtig ist. 



Mit Julian Gröger von Ecovisio haben wir darüber gesprochen, wie sich der Bedarf in der Nothilfe verändert: Nach der Versorgung mit Lebensmitteln und Wohnraum kommen sehr schnell auch Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche in den Blick. So sollen Traumata möglichst vermieden werden. 



Langfristige Projektarbeit ermöglichen

Projektreise nach Moldau - Kurzfristige Unterstützung, langfristige Perspektive

Hannes Mattenschlager
Hannes Mattenschlager schrieb am 19.05.2022



Die kleine Republik Moldau (2,5 Mio. Einwohner*innen) zählt zu den ärmsten Ländern Europas. Seit Beginn des Krieges sind über 400.000 Geflüchtete hier angekommen, von denen nach Schätzungen noch ca. 100.000 im Land sind.

"Besonders beeindruckt hat mich, wie nah der Krieg den Menschen hier ist – und wie groß die Hilfsbereitschaft. Wir haben einen Gastgeber für Geflüchtete getroffen, der uns berichtete, dass sie vom Dorf aus die ersten Raketenangriffe in der Ukraine sehen konnten."– Johanna, Freiwillige bei SHL  In der ländlich geprägten Republik Moldau stehen in den Dörfern viele Häuser leer – Ergebnis einer seit Jahrzehnten anhaltenden Abwanderung aufgrund der schlechten Wirtschaftslage. Trotz hoher Solidarität mangelt es an finanziellen Möglichkeiten: Die Aufnahme von Geflüchteten verursacht Kosten, z.B. für Gas und Heizung sowie für Lebensmittel, die Familien in den Dörfern nicht privat tragen können. Auch fehlen z.B. Möbel, um Geflüchtete aus der Ukraine unterbringen zu können.



Unsere Partnerorganisation sammelt daher Sachspenden aus Deutschland und Europa und koordiniert deren Verteilung – auch überregional. Zudem hilft sie bei der Renovierung leerstehender Häuser als vorübergehende Unterkünfte und unterstützt Gastfamilien finanziell. Dabei werden auch ukrainische Geflüchtete selbst einbezogen – und Wert darauf gelegt, dass die Nothilfe auch einen langfristigen Nutzen hat.





Valeriu Istrati, Nothilfe-Koordinator von Ecovisio hat uns erzählt, warum die gemeinsame Arbeit mit Ukrainer*innen für diese langfristige Perspektive so wichtig ist. 



Mit Julian Gröger von Ecovisio haben wir darüber gesprochen, wie sich der Bedarf in der Nothilfe verändert: Nach der Versorgung mit Lebensmitteln und Wohnraum kommen sehr schnell auch Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche in den Blick. So sollen Traumata möglichst vermieden werden. 



Langfristige Projektarbeit ermöglichen