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Unser wichtigster Helfer braucht Hilfe - das Ilztalbahn Baufahrzeug KLV 54

Ein Projekt von Förderverein Ilztalbahn e.V.
in Waldkirchen, Deutschland

Die Ilztalbahn ist eine umwelt- und klimafreundliche Alternative zum Auto im südlichen Bayerwald. Um die Strecke zu erhalten, brauchen wir das Bau-Schienenfahrzeug. Helft uns, diesen wichtigen Helfer einsatzbereit zu halten!

Jörg Eckert
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Über das Projekt

Der Förderverein Ilztalbahn e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die rund 50 km lange historische Bahnstrecke von Passau nach Freyung für den Eisenbahnverkehr als umweltfreundlichen Verkehrsträger zu erhalten. Die Vereinsmitglieder haben in weit über 10'000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden und mit großem persönlichen und finanziellen Engagement die Strecke reaktiviert. Seit 10 Jahren rollen wieder Züge über die Strecke und bieten den Bewohnern, aber auch Wanderern, Radfahrern und Touristen einen klima- und umweltfreundlichen Verkehrsträger in den südlichen Bayerwald, den Nationalpark und zum tschechischen Bahnnetz. 

Der Bahnbetrieb selbst und die Naturgewalten machen es nötig, dass unser Team laufend an der Strecke arbeitet: verstopfte Gräben, vom Biber gefällte Bäume auf den Gleisen, Steinschläge, Vegetationsrückschnitt, die Pflege von Bahnübergängen und Bahnsteigen, Reinigung und Reparatur von Signalanlagen, Beseitigung von Vandalismusschäden... die Liste, was wir zu tun haben, um die Bahn am Laufen zu halten, ist lang. Dabei ist unser Baufahrzeug (KLV 51), ein kleines selbstfahrendes Schienenfahrzeug mit Ladefläche und einem Kranarm, ein unerlässlicher Helfer. Dieses Fahrzeug bringt uns an die Stellen der Strecke, zu denen keine Straße führt, transportiert Ausrüstung und Material wie Schwellen, Signale, Schwemmgut und eingesammelten Abfall. 

Für diesen Helfer stehen einige Reparatur- und Revisionsarbeiten an. Zudem muss der Kranarm gewartet und vorgeschriebene neue Sicherheitstechnik eingebaut werden. Zuletzt muss auch noch der Anhängerwagen für das Schienenfahrzeug zur "Hauptuntersuchung", einer Art "TÜV" für Schienenfahrzeuge. Die HU ist aber weit umfangreicher und gleicht eher einer Generalüberholung des Schienenfahrzeugs. 

Alles das erfordert viel Geld - genau wie der Streckenunterhalt, beispielsweise Brückensanierungen, die Reparatur von Bahnübergängen oder Korrektur von Gleislagefehlern. Gleichzeitig sind die Einnahmen und Rücklagen gesunken; zwei Jahre mit zeitweiligen Fahrverboten und Auflagen durch Corona und in diesem Jahr die Sperrung eines Streckenteils, nachdem ein LKW einen Anfahrschaden an einer Brücke verursacht hat, haben uns weh getan.

Um unseren Helfer durch die Wartung zu bringen, den Kranarm zu modernisieren und die Hauptuntersuchung für den Anhänger zu bewerkstelligen, benötigen wir ca. 4'800 €. Diesen Betrag können wir alleine derzeit nicht stemmen und hoffen auf Deine Unterstützung!