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Eine Lehrerin fürs Armenviertel Rancho los Pinos

Ein Projekt von Suenitos e.V.
in Quito, Ecuador

In Ecuador haben die Schulen seit 2 Jahren geschlossen. Doch der virtuelle Unterricht erreicht Kinder aus einkommensschwachen Familien ohne Computer nicht. Darum erweitern wir unsere Betreuung um ein Schulkonzept und stellen eine neue Lehrerin ein.

Johanna Rettenmeier
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Über das Projekt

Das Land Ecuador wurde hart von der Corona-Pandemie getroffen. Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, wurden auch hier die Schulen geschlossen und bieten nun nach einiger Zeit virtuellen Unterricht an. Doch Kindern aus einkommensschwachen Familien, denen weder Internet noch die entsprechende Hardware zur Verfügung steht, ist somit der Zugang zu Bildung verwehrt.
Für unsere Fundación vor Ort war dies ein klares Zeichen zu handeln. Während vor der Pandemie der schulische Fokus auf Hausaufgabenhilfe und Stützunterricht als Begleitung zum staatlichen Schulunterricht lag, wurde nun ein Lehrangebot in Kleingruppen mit ausgeklügeltem Hygienekonzept entwickelt. 
Um die Kinder und Jugendliche in Kleingruppen ihren Bedürfnissen entsprechend bestmöglich fördern zu können, hat die Fundación eine weitere Lehrerin eingestellt.
Melania Figueroa hat pädagogische Psychologie studiert und ist somit eine perfekte Ergänzung für das Team vor Ort. Denn jedes der 80 Kinder und Jugendlichen, die aktuell betreut werden, bringt seine eigenen Stärken und Herausforderungen mit. Unter den Familien im Armenviertel Rancho los Pinos ist der Anteil an Kindern mit Lernschwächen deutlich erhöht. Viele davon sind pädagogischen Ursprungs und auf wenig Anregung zu Hause oder Vernachlässigung zurückzuführen.
Jedem dieser Kinder möchte Melania Figueroa es ermöglichen positive Lernerfahrungen zu sammeln und den Entdeckergeist in ihnen wecken.
Ihr Leitsatz als Lehrerin ist: „Se la profesora que quisiste ser de niñ@ – Sei die Lehrerin, welche du als Kind gerne gehabt hättest”. Diese Motivation und Freude am Unterrichten merkt man ihr jeden Tag bei ihrer Arbeit an.