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Junghennen-Rettungsschleuse

Ein Projekt von Rettet das Huhn e.V.
in Wolfsburg, Deutschland

Wir retten verletzte & kranke Hühner aus einem großen Bodenhaltungsbetrieb in Norddeutschland mit 125.000 Hühnern. Seit 2,5 Jahren halten wir eine Rettungsschleuse offen & lassen ca. 20 Hühner/Woche tierärztlich versorgen! Dazu benötigen wir Hilfe!

Ellen Maria Ernst
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Über das Projekt

Wir retten verletzte & kranke Hühner aus einem großen Bodenhaltungsbetrieb in Norddeutschland mit 125.000 Hühnern.

Bis zur Ausstallung und Schlachtung der 125.000 Hennen im Sommer 2022 können wir mehrmals pro Woche die aussortierten Tiere des Betriebs abholen. Anfangs die Transportschäden mit Brüchen und Traumata, dann die ersten Legenotfälle, die Mobbingopfer und zerpickten Tiere, die Schwachen, durchgehend immer wieder Tiere, die sich in der Anlage in Gittern oder Kotförderanlage eingeklemmt und verletzt haben, die Kannibalismusopfer, in den letzten Monaten zunehmend die Hennen mit zerpickten und entzündeten Kloaken, mit Schichteibäuchen, Legedarmentzündungen und die zu Tode Geschwächten. Alle diese Tiere würden ohne uns sich selbst überlassen in den Anlagen sterben oder von den Mitarbeitern getötet werden. Keins dieser Tiere hätte ohne unsere Rettungsschleuse eine Überlebenschance! 
Die Möglichkeit, diese Tiere zu bekommen, ist einmalig und auch die Einblicke, die wir so in das tierausbeutende System bekommen und öffentlich machen können, sind für unsere Aufklärungsarbeit unvergleichlich wertvoll! 

Um diese Rettungsschleuse offenzuhalten, brauchen wir neben einem starken Team vor allem auch sehr viel Geld. Wir haben in den vergangenen 2,5 Jahren 1569 meist schwer verletzte Tiere abgeholt und um jedes dieser Leben gekämpft. Fast jedes dieser Tiere muss zum Tierarzt, die meisten mehrfach, und viele müssen operiert werden. Selbst wenn sich durchschnittlich 100€ pro Tier nicht viel anhören, summiert es sich durch die hohe Anzahl der Tiere immens. Wir rechnen in den nächsten Monaten wieder mit mindestens 100 Tieren pro Monat und haben große Sorge, wie und ob wir das weiterhin dauerhaft finanzieren können.

Bitte helft uns, damit wir diese Arbeit weiter tun und alle Tiere weiterhin abholen können!