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Manchmal reicht eine Projektseite nicht aus, um zu zeigen, was nötig ist. Und möglich. Hier eine Geschichte aus Deutschland:

Vom Kölschen Klüngel zur Kölschen Palm


Fotos: Stefano Chiolo

Am Anfang steht ein skandalöser Verdacht: Steuergelder in Millionenhöhe sollen verloren gegangen sein, als das Land NRW das Gelände der ehemaligen Dom-Brauerei in Köln erwarb. Jetzt holen sich die Menschen in Köln ein Stück zurück: Sie verwandeln die Brache in einen mobilen Gemeinschaftsgarten.

Der 2011 gegründete Verein NeuLand e. V. hat das Projekt ins Leben gerufen und gemeinsam hat eine Kerngruppe von derzeit 20 Leuten zusammen mit weiteren fleißigen Hobbygärtnern begonnen, die 16.500 Quadratmeter große Fläche zu bewirtschaften. Zucchini und dicke Bohnen wachsen bereits, bald sollen auch regionale, selten gewordene Gemüsesorten wie der Feldsalat ‚Kölsche Palm‘ oder die Stangenbohne ‚Napoleon‘ folgen.

Gestartet ist das Projekt mit 500 € Kapital, vielen Sachspenden und: Handarbeit. Denn damit etwas wachsen kann, braucht es Boden. Im Fall des mobilen NeuLand-Gartens mobilen Boden: 100 Pflanzkästen haben die NeuLänder aus Holzpaletten selbst gebaut. In drei Jahren, so der Wunsch, sollen es 1.500 sein. Bis dahin ist noch Einiges zu tun. Und da nicht alles mit Handarbeit und hoher Motivation zu schaffen ist, sondern auch Geld braucht, hat der Verein ein Spendenprojekt auf betterplace.org eingestellt unter ‚Der NeuLand-Garten legt los!‘.

Eine Fundraiserin hat die Freigärtner darauf gebracht, das Projekt bei betterplace.org einzustellen – gerade als es so schien, dass NeuLand nicht weitergeführt werden kann: Abdeckmaterial wurde benötigt, damit der Boden, auf dem einstmals die Dom-Brauerei stand, zum Gärtnern genutzt werden darf. Kostenpunkt: mehrere Tausend Euro. Also entschieden die NeuLänder sich, es mit einem Projekt auf betterplace.org zu versuchen. Durchaus erfolgreich, denn bis jetzt haben bereits 36 Spender knapp 2.700 € für das Projekt gespendet. Gekauft werden davon z. B. Geotextil, Erde, Holz und Schrauben, Schläuche oder sogenannte ‚Regendiebe‘. Das benötigte Abdeckmaterial wurde gespendet.

Mobil ist der Garten, da die Fläche, die dem Land NRW gehört, nur zur Zwischennutzung freigegeben ist. Und damit es auch danach weitergehen kann mit selbstangebauten Zucchini, Tomaten und Bohnen mitten in der Stadt, kann der gesamte Garten mit seinen mobilen Behältern umziehen. Wohin, das wird man dann sehen. Denn noch gehört die Brache auf dem ehemaligen Dom-Brauerei-Gelände ganz den Kölner Bürgern.

Den NeuLand e. V. unterstützen könnt Ihr auf der betterplace.org-Projektseite. Oder Ihr geht einfach mal vorbei und helft Pflanzkästen zimmern, Bohnen anbauen, Tomaten wässern, Kürbis ernten. Hier geht es direkt zur Homepage des NeuLand e. V.

Schaut Euch auch weitere spannende Gemeinschaftsgarten-Projekte auf betterplace.org an. Urban Gardening ist Trend. Vielleicht findet Ihr ja auch ein Projekt in Eurer Nähe, das Ihr unterstützen möchtet. Da gibt es zum Beispiel ‚Rübezahls Gemeinschaftsgarten‘ in Berlin, ‚Adams Gärten‘ in Leipzig oder den ‚1. mobilen Stadtgarten Nürnbergs‘.