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Kleine Mönche

wird verwaltet von S. McCaldwell (Kommunikation)

Über uns

kleine Mönche ist eine Privatinitiative, die hauptsächlich die Krankenversorgung der Schüler und Schülerinnen des Namdroling Klosters von Penor Rinpoche in Südindien
unterstützt, aber auch ältere Mönche und Nonnen, die aus gesundheitlichen Gründen in finanzielle Not geraten sind, sowie Projekte reinkarnierter Lamas (Tulkus) in Tibet und Nepal.

1.650 Mönchsnovizen und Nonnennovizen im Alter zwischen 5 und 20 Jahren besuchen die Schulen des Klosters. Die meisten sind Nepalesen und Bhutanesen, oder in der zweiten Generation Flüchtlinge aus Tibet. Die Einnahmen der 'Kleinen Mönche' werden hauptsächlich für den Betrieb der Schulkrankenzimmer verwendet, in denen täglich über 130 Patienten mit Bauchschmerzen, aufgeschlagenen Knien, Erkältungen
und so weiter versorgt werden. Jeder Patient bekommt ein Glas Zitronensaft mit Zuckerrohr gemischt und eine Vitamintablette. Alle drei Monate werden an die 800 Jüngsten Seife, Zahnpaste und andere Hygieneartikel verteilt. Jede Woche gibt es ein Ei zur Nahrungsergänzung und ein paar der Kleinsten bekommen täglich ein Glas Milch.

Für die nahe Zukunft ist geplant einmal wöchentlich einen Zahnarzt einzuladen. Allmählich soll auch die Ernährung durch einen schuleigenen Obstgarten verbessert
werden, und ein Duschhaus mit Warmwasser und Waschmaschinen für die jüngsten unter 13 Jahren ist geplant.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Jackie Weiss setzt sich für das Projekt Lingamma v

  S. McCaldwell  02. Juli 2009 um 22:42 Uhr

Dr. Aslani hat langjährige Erfahrung als Oberarzt in universitären Abteilungen für plastische und rekonstruktive Chirurgie. Er hat in Südafrika, Österreich, Deutschland, Grossbritannien und in Spanien praktiziert. Zur Zeit pendelt er zwischen London und Marbella. In den 3 Jahren in Südafrika hat Dr.Alexander Amir Aslani nicht nur gelebt und gearbeitet, er hat auch viel gelernt. Er sagt von sich, dass er eine Menge Respekt bekommen hat, vor den Menschen, die -mit für uns Europäer- unglaublichen Verwundungen und Entstellungen und damit verbundenen Schmerzen in seine Klinik kamen, und die er fast wie am Fliessband versorgt hat. Nicht für die Schönheit hat er operiert, sondern für die Lebensqualität dieser Menschen. Dr.Aslani's Gebiet ist die plastisch-ästhetische rekonstruktive Chirurgie, die sich mit der Wiederherstellung der Körperoberfläche nach Unfällen oder Tumoroperationen befasst. Aber auch mit der Schaffung normaler Formen und Funktionen bei Fehlbildungen. Mit der Technik der Mikrochirurgie lassen sich zum Beispiel sogar gelähmte Gesichtsmuskeln ersetzen, Knochendefekte überbrücken. Dr.Aslani hat gelernt, unter Zuhilfenahme von Nerventransplantationen verletzte Nerven zu rekonstruieren, die sensible und motorische Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Der Zufall (oder Glücksfall) will es, dass die Cousine von Dr.Aslani, Daniela Hartmann, seit einiger Zeit in Indien lebt. Sie engagiert sich für die "kleinen Mönche" in der Nähe von Bangalore. Einer ihrer Schützlinge litt lange Zeit unter den Folgen von Verbrennungen am Hals. Die grossen Vernarbungen zogen sich langsam zusammen, so dass der Kopf immer mehr in Schieflage geriet. Daniela Hartmann fragte Dr.Aslani um Hilfe, und er sagte zu. Die Ausreise nach Spanien zur Operation kam nicht in Frage, da kein Pass vorhanden ist. Der kleine Mönch muss vor Ort operiert werden. Eines kam zum anderen und ziemlich schnell wurde in Gesprächen mit Daniela Hartmann klar, dass bei einer solchen Reise nicht nur einer, sondern so viele Menschen wie möglich von der Anwesenheit eines Facharztes der rekonstruktiven Chirurgie profitieren sollten. Ganz besonders ein Schicksal hatte es dem Ehepaar Aslani angetan - das junge Mädchen Lingamma. Sie hatte sich bei einem Küchenunfall mit kochendem Reis und Kerosin fürchterliche Verbrennungen an Gesicht, Oberkörper und Extremitäten zugezogen. Und zu diesen schrecklichen Erlebnissen mit einer ungeheuren Entstellung hat das arme Mädchen auch noch ihre Familie verloren und steht völlig alleingelassen da. In Indien kommt es einem Todesurteil gleich, wenn man äusserliche Verunstaltungen hat, egal ob angeboren oder durch Unfälle hervorgerufen. Daniela Hartmann hat ein wenig die Kultur kennengelernt und weiss, dass speziell Mädchen wie Lingamma nie eine Arbeit bekommen würden, nie einen Mann, und -weil von der Familie verstossen- nicht überleben können. Als Jackie diese unglaublich harte Geschichte von Dr.Aslani erfaehrt weiss sie spontan, dass sie mithelfen muss dieses Projekt auf die Beine zu stellen. So wie Jackie geht es wohl allen Menschen, die davon erfahren - Lingamma hat den Unfall ueberlebt, nun muss ihr geholfen werden, um weiterleben zu können. Für Dr.Alexander Aslani und seine Ehefrau Jeannine ist es blanker Unsinn mit viel Kostenaufwand ein Kind nach Deutschland zu holen, um es spektakulär zu operieren, während mit der gleichen Summe im dortigen Land sehr vielen Menschen geholfen werden kann. In seiner Laufbahn hat er genau das mehrmals erlebt, unter anderem auch während seiner Praxiszeit in Salzburg. Und das war ein Schlüsselerlebnis, sagt er. Mit seiner Frau Jeannine und seiner Cousine Daniela, die seit einigen Jahren in Indien lebt, versucht er nun genau das zu tun, was viele Schönheits-Chirurgen vermeiden. Dr.Aslani nimmt seinen Beruf als eine Berufung, und macht Socialwork. Dabei kommen dem Chirurgen seine 3jährige Zeit in Durban, Südafrika, zu Gute. In Durban hat Dr.Aslani gelernt mit den einfachsten Mitteln in kürzester Zeit sehr viele Menschen zu operieren. Für das Projekt Lingamma war ihm nicht nur wichtig, dass er einen Operationssaal zur Verfügung hat, sondern auch ein dort ansässiger plastischer Chirurg gefunden wird, der sich um die Nachsorge kümmert. Mit Dr.Jayaram und seinem Krankenhaus "Mission Hospital" in Mysore/Bangalore war beides gefunden. Seit Ende letzten Jahres bemüht sich nun Daniela Hartmann in Indien darum, die vielen Patienten vorzuselektieren, während man sich in Spanien und Deutschland bemüht die Gelder zu sammeln, um all die Operationen wahr werden zu lassen. Die Kinder und Betroffenen fragen täglich wann denn der "rettende Chirurg" aus Europa kommt und sie von ihren Leiden befreit werden. Das Projekt Lingamma könnte eigentlich sofort starten -Dr.Aslani und Jeannine Aslani stehen in den Startlöchern-, doch wie so oft hängt es an den Finanzen. Das Krankenhaus vor Ort benötigt pro Kind je nach Umfang der Operation(en) zwischen 300 und 1000 Euros. Bis zum Juni 2009 sind es bereits 40 Patienten, die in Mysore/Bangalore auf Dr.Aslani und sein Team warten. Dabei handelt es sich ausschliesslich um Betroffene, die von ihren eigenen Familien und der Verwandtschaft verstossen wurden, da diese nicht zum Lebensunterhalt beitragen können. In Krankenhäusern werden sie nicht aufgenommen, weil sie die Operation nicht bezahlen können, von der Gesellschaft sind sie zum Betteln verdammt, unabhängig von ihrem Alter. Und dennoch schaffen sie es irgendwie die Hoffnung nicht aufzugeben. Neben Geldspenden besteht auch die Möglichkeit einer Patenschaft für die Kinder. Geplant sind Veranstaltungen zu Gunsten der "kleinen Mönche", der Kinder und der Betroffenen. Jede Idee, die das Projekt Lingamma unterstützt, ist herzlich willkommen, sofern es den Kindern dort zu Gute kommt. Dr.Aslani plant regelmässige Reisen nach Bangalore / Mysore, um den persönlichen Kontakt zu den Betroffenen einerseits aufrechtzuerhalten und um andererseits weitere Operationen durchzuführen. http://www.jackieweiss.com http://www.jackieweiss.com/charity/Lingamma.html http://www.lingamma.com/http://www.cirumed.es/

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Kontakt

c/o Namdroling Monastery
571104
Karnataka
Indien

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S. McCaldwell

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