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Verein zur Förderung von Jugendlichen e.V.

wird verwaltet von S. Grasmann (Kommunikation)

Über uns

Der Verein zur Förderung von Jugendlichen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten e.V. setzt sich seit 15 Jahren für Jungen und Junge Männer ein. Dies tut er in drei Projekten

Dem zweifachen gesellschaftlichen Tabu, welches unserem Klientel entgegen schlägt, also vermeintliche Homosexualität und Prostitution, begegnet der Verein mit aufsuchender Sozialarbeit, d.h. die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind vor Ort unterwegs und versuchen Kontakt zu den Strichern aufzunehmen. Sie laden sie in die Anlauf- und Beratungsstelle „Café Strich-Punkt“ ein, welche der Verein in Kooperation mit der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. betreibt. Dies ist für die jungen Männer oft der einzige Ort, an dem sie Sicherheit erleben, offene Ohren finden, sich fallen lassen und entspannen können. Dort haben die Prostituierten die Möglichkeit eines Rückzugs aus dem oft anstrengenden Alltag. Da der Verein es fast ausschließlich mit Menschen zu tun hat, die der Armutsprostitution nachgehen, gibt es hier zunächst etwas zu Essen und zu Trinken. Die Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen bieten Einzelberatungen an, um die individuellen Problemlagen der Klienten anzuschauen, bei diesen begleitend zur Seite zu stehen und neue Lebensperspektiven zu schaffen. Stricher weisen häufig eine Vielfalt psychischer und sozialer Probleme auf, die als Folge ihrer meist schwierigen Lebensverläufe und als Reaktion auf ihr gegenwärtiges Leben angesehen werden müssen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen treffen oft junge Menschen an, die materielle Not leiden, Schulden haben, zerrütteten Familienverhältnisse entstammen, Heim- und Psychiatrieaufenthalte kennen, Migrationshintergründe aufweisen und geprägt sind von emotionalem, körperlichem und/oder sexuellem Missbrauch. Nicht zuletzt soll erwähnt werden, dass unsere Klienten häufig Opfer von Straftaten sind, aber auch selbst Täter werden können. Die Liste der „charakteristischen Problemfelder“ könnte noch mühelos fortgesetzt werden.

Seit Ende 2006 betreibt der Verein ein weiteres Projekt: die Onlineberatungsstelle für männliche Prostituierte „www.info4escorts.de“. Es handelt sich hierbei um eine computergestützte Beratung, welche im Internet stattfindet. Mehrmals wöchentlich werden „Gruppenchats“ angeboten, während dessen sich die Stricher untereinander austauschen und fachliche Hilfe bei den Beratenden erhalten können. Die extreme Niedrigschwelligkeit des Angebots bewirkt, dass die betroffenen Personen Beratung und Hilfe in völliger Anonymität garantiert bekommen. Diese Sicherheit hilft, sich zu öffnen und von den zumeist schweren Lebensbedingungen zu berichten. Gespräche über individuelle Probleme lassen sich in der einzigartigen Beratungsform leichter und differenzierter besprechen. Das Beratungsangebot wurde schon mehrfach ausgezeichnet, lobend erwähnt und als fachlich unersetzbar erachtet. Auch konnten beachtliche Erfolge verzeichnet werden.

In 2014 konnten wir das Projekt Antihelden* beginnen. Hierbei geht es um Prävention vor (pädo-)sexuellen Übergriffen und Gewalt an Jungen in Stuttgart. Unsere Erfahrungen mit jungen Männern, die anschaffen gehen, haben gezeigt, dass viele Opfer sexueller Übergriffe und Gewalt wurden und sind. Durch bestimmte Abhängigkeitsverhältnisse, Vernachlässigungen, Lernprozesse und Nötigungen durch Ihre Täter fanden nicht wenige einen Einstieg in die Prostitution. In dem Projekt sollen Jungen, ihre Eltern und Multiplikatoren (päd. Fachkräfte, Ehrenamtliche, Personal in Schwimmbädern, Kaufhäusern, denn hier finden häufig pädokriminelle Übergriffe statt) geschult und stark gemacht werden.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

  S. Grasmann  13. Dezember 2016 um 16:50 Uhr

Die Spendengelder werden für ein Medienregal für unser Präventionsprojekt Antihelden* eingesetzt. Antihelden* macht jungensensible Präventionsarbeit zu sexualisierter Gewalt und sexueller Bildung. Für unsere Präventionsworkshops nutzen wir viele Materialien, für die uns der Platz ausgeht. Daher benötigen wir ein neues Medienregal, um alle Materialien gut verstauen zu können.

Es wurden 300,00 € Spendengelder für folgende Bedarfe beantragt:

Regale 300,00 €
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Kontakt

Heusteigstr. 22
70180
Stuttgart
Deutschland

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