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Bildung für Bodh Gaya e.V.

wird verwaltet von Simon H. (Kommunikation)

Über uns

Eine persönliche Sicht:

Nach meinem Abi und einem Praktikum, wollte ich 2008 wie viele meiner ehemaligen Mitschüler nur eins: ganz weit Weg, raus in die Welt und neue Kulturen kennenlernen. Indien versprach ein Ort zu sein, wie er unterschiedlicher kaum sein konnte (genau das was ich suchte). Das Land übertraf meine Vorstellungen letztlich um Längen.
Auf einer langen Zugfahrt setzte und beäugte mich einmal ein Inder interessiert, was nicht gerade unüblich war. "Diesmal" war es ein alter Mann der zusammen mit seinem Enkelsohn, etwa in meinem Alter reiste. Ich las gerade (irgend-)einen Roman, als er mir das Buch einfach aus der Hand nahm. Er blätterte in den Seiten, versuchte ein paar Zeilen zu lesen, wobei das Buch auch verkehrt herum gehalten wurde und konnte dann ein Wort identifizieren: Universum. Gleich wendete er sich zu seinem Enkel und sprach offensichtlich über mich. Dann drehte er sich zu mir deutete auf mich und das Buch und sagte "Germany, Germany, good scientist." Ich, vor kurzem noch selber "nur" Schüler, durfte die Bewunderungen entgegennehmen, die aus seinen Augen sprühte und die er immer wieder seinem Enkel abverlangte, der genauso wie ich verdutzt schaute. Es war eine Bewunderung gegenüber einem Land, dass in der Wissenschaft großes geleistet hatte. In diesem Moment wurde mir klar wie dankbar ich doch sein konnte an diesem großen Wissen (aus aller Welt) in Form einer für mich bis dahin so selbstverständlichen Schulausbildung teilhaben zu können.
Eine Form, die wie ich leider später auf meiner Reise feststellen musste, nicht in allen Teilen dieser Welt selbstverständlich ist.

Unser Verein hat das Ziel dieses Defizit zu minimieren und den Kindern aus Indien dabei zu helfen etwas über unser gemeinsames Universum zu erfahren.

Vielen Dank, dass Sie sich für unseren Verein Bildung für Bodh Gaya interessieren

Simon Hofmann

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Das Leben in der AOZORA Schule

  Simon H.  18. Dezember 2016 um 16:26 Uhr

https://vimeo.com/191297852

Es ist 8 Uhr morgens – Schulbeginn, doch alle Klassenzimmer sind leer. Bevor der Unterricht an der AOZORA Schule beginnt, nehmen die Schulkinder am Morgengruß draußen im Freien teil. Hier wird sich gleichzeitig auch gedehnt und gestreckt. Jeden Tag übernimmt einer der älteren Schüler die Verantwortung und macht die Übungen vor. Sonu, Harendar, Santosh, die Brüder Dinesh und Suraj, Laxman und Amar, Ramcharan, Aklesh, Dhamraj kennen die Schule und ihre Menschen besser als alle anderen, denn für sie ist das Gebäude gleichzeitig ein Zuhause.

Sie alle teilen eine ähnliche Geschichte. Aufgewachsen in Armut, haben sie früh die Eltern oder ein Elternteil verloren. Um die Familie über Wasser halten zu können, mussten manche wie Laxman als Kind schon arbeiten, auf dem Feld oder in Bodh Gayas Straßen.
Dort sieht man auch heute noch viele Kinder Waren an die Besucher verkaufen oder schlichtweg betteln. Für Bildung ist kein Platz mehr im Leben.

Doch der Zugang zur Schulausbildung ist nicht die alleinige Antwort, wenn es sonst an allem anderen fehlt. So hatten Sonu und Amar zwar die Möglichkeit zur Schule zu gehen, fühlten sich dennoch motivationslos, weil sie keinen Ausweg aus der Armutsspirale sahen. Ihr neues Zuhause in der AOZORA Schule gibt ihnen nicht nur Platz sich frei zu entfalten, sondern auch ein stabiles und sicheres Umfeld, mit regelmäßigen Mahlzeiten, Zugang zur ärztlichen Versorgung und eine fürsorgliche Beziehung mit den Betreuern. Und nicht zu vergessen, wird auch zusammen gesungen und gefeiert.

Auch die Brüder Dinesh und Suraj sind in der AOZORA Schule zuhause. Von ihrer Mutter getrennt zu leben fällt den beiden nicht leicht. Oft besuchen Dinesh und Suraj die Mutter in ihrem mit Plastikplanen improvisierten Kiosk auf einem staubigen Busbahnhof von Bodh Gaya. Die Mutter wurde aus der Familie des Vaters der Jungen verstoßen, als dieser verstarb. Nun versucht sie mit Chai und Chips genug zu verdienen um für ihre Kinder zu sorgen. Auch sie muss die unglaubliche Last der Mitgift für die älteren Töchter tragen. Ihre beiden Söhne weiß sie sicher in der AOZORA Schule und deren Chance auf eine Zukunft mit Perspektive.

Wir müssen der Realität ins Auge sehen. In den höheren Klassen der Schule sinkt der Anteil der Mädchen drastisch. Für die meisten Frauen in Indien wird die  Zukunft nur durch eine Heirat gesichert, nicht durch Bildung. Der Weg in ein selbstständiges Leben ist deshalb für junge Frauen und Mädchen umso schwerer.

Eines der großen Ziele von Bildung für Bodh Gaya e.V. ist der Ausbau des neuen Schulgebäudes, sodass auch junge Waisenmädchen hier ein Zuhause und eine Perspektive finden.  Helft uns dabei! 


Wir bedanken uns bei der Firma KROLL ONTRACK für die ehrenamtliche Rettung unserer Videodateien. Ohne sie wäre die Fertigstellung der Videos nicht möglich gewesen. 

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