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al omri - Kinderhilfe Palästina gemeinnütziger e.V

wird verwaltet von O. Berthold

Über uns

Sister Susan Sheehan, eine Barmherzige Schwester des Heiligen Vinzenz von Paul, lebt und arbeitet in Jerusalem in einem Heim für schwerstmehrfach behinderte Kinder. Sie arbeitet seit über 25 Jahren im Nahen Osten.

Die al omri - Kinderhilfe Palästina haben wir 2001 gegründet, um ihre Arbeit im Gazastreifen zu unterstützen. Dabei ist es bis heute geblieben - wir arbeiten seither mit Sister Susan und einer palästinensischen Projektkoordinatorin, die im Gazastreifen lebt und die wir ebenfalls seit zehn Jahren kennen, zusammen. So ist sichergestellt, dass alle Spenden ohne Abzüge diejenigen erreichen, für die sie vorgesehen sind - die bedürftigen Kinder im Gazastreifen.

Wir arbeiten alle ausschließlich ehrenamtlich, was dazu führt, dass wir im Durchschnitt nur rund 3% unserer Einnahmen für Verwaltungskosten ausgeben müssen.

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 575,20 € Spendengelder erhalten

  O. Berthold  13. November 2019 um 17:18 Uhr

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Normalität in der Krise?

Liebe Freundinnen und Freunde der al omri Kinderhilfe,

der Gazastreifen scheint in den letzten Monaten fast völlig aus dem Fokus der Berichterstattung verschwunden zu sein. Aber was bedeutet das - wie geht es den Menschen dort, welche Entwicklungen hat es 2019 gegeben?

Bewaffnete Auseinandersetzungen
Seit dem starken Anstieg der bewaffneten Auseinandersetzungen am Grenzzaun zu Israel im März 2018 tobt ein täglicher, langsamer, von der Weltöffentlichkeit fast unbemerkter Krieg - mit allen Folgen für die Zivilbevölkerung. Die Vereinten Nationen verzeichnen seit 2018 eine deutliche Zunahme an Todesopfern durch bewaffnete Auseinandersetzungen im Gazastreifen. Darunter waren zwischen März 2018 und Juli 2019 59 Kinder, 7.653 Kinder wurden in diesem Zeitraum verletzt.

Humanitäre Situation
Nach zwölf Jahren der Blockade des Gazastreifens ist auch dieser katastrophale Zustand zur Normalität geworden. Für viele junge Menschen im Gazastreifen gibt es keine Erinnerung an eine ausreichende Versorgung mit Medikamenten, Lebensmitteln und anderen Gütern mehr.

Dies hat weiterhin Auswirkungen auf die Wirtschaft und die medizinische Versorgung. 2019 waren 43% der Menschen im arbeitsfähigen Alter im Gazastreifen ohne Arbeit, die Quote stieg innerhalb eines Jahres um ca. 6 Prozentpunkte. Wartezeiten auf bestimmte Operationen im Gazastreifen betragen Ende 2019 rund 14 Monate, für rund die Hälfte der lebenswichtigen Medikamente bestehend weniger als vier Wochen Lagerbestände (Büro für die Koordination humanitärer Aufgaben, Vereinte Nationen: www.ochaopt.org).

Der Zugang zu Lebensmitteln bleibt unsicher: 50% der Bevölkerung ist für die eigene Nahrungsversorgung darauf angewiesen, sich Geld oder Lebensmittel zu leihen und auf Lebensmittel zurückzugreifen, die unter normalen Umständen nicht mehr für den Verzehr geeignet wären.

Die Versorgung mit Elektrizität hat sich 2019 im Vergleich zu den Vorjahren verbessert: Während 2017 im Durchschnitt nur für 6 Stunden am Tag Elektrität verfügbar war, sind es 2019 12 Stunden gewesen. Unmittelbar damit verbunden ist die Versorgung mit sauberem Trinkwasser, die sich 2019 ebenfalls verbesserte.

Wie reagiert die al omri Kinderhilfe auf die Situation?
2018 hat uns Schwester Susan gewarnt, dass die Ernährung der Familien in den Dörfern ein gefährlich schlechtes Ausmaß erreicht habe. Wir konnten dank unserer Spender unmittelbar darauf reagieren und haben 2018 insgesamt 55.050 EUR für Nothilfe zur Verfügung gestellt. Daraus konnte Schwester Susan Lebensmittelpakete, warme Decken und Jacken für Kinder kaufen und so insgesamt 150 Familien über Monate mit dem Notwendigsten unterstützen.
 
Gleichzeitig finanzieren wir inzwischen im 16. Jahr unsere Schulspeisung, dieses Jahr nehmen daran rund 450 Kinder an vier Schulen teil.
 
Im laufenden Jahr scheint nun die Nothilfe größerer Organisationen mehr in der Fläche angekommen zu sein, die Situation der Familien hat sich etwas verbessert. Daher haben wir gemeinsam mit Schwester Susan beschlossen, 2019 ein Programm für die Finanzierung von Schulgeld zu finanzieren. Viele Familien können sich im aktuellen Schuljahr das Schulgeld in Höhe von 100 EUR für ein Schuljahr nicht leisten. Wir übernehmen für 170 Familien die Hälfte des Schulgeldes und ermöglichen den Kindern so den Schulbesuch. Zur Erinnerung: Die Schulen, mit denen wir zusammenarbeiten, sind freie Schulen. Das heißt, sie bekommen weder Unterstützung von der palästinensischen Verwaltung (die im Gazastreifen von der radikalislamischen Hamas kontrolliert wird), noch von den Vereinten Nationen. Die Schulen sind daher auf einen Beitrag der Eltern angewiesen.
 
Das vergangene Jahr hat wieder einmal gezeigt, dass wir gemeinsam für Hunderte Familien die Welt bewegen können - mit Lebensmitteln, die aus der größten Not helfen, mit warmer Kleidung für die Kinder, mit der Chance auf Schulbildung. Herzlichen Dank dafür!
 
Damit wollen wir weitermachen - bitte untersützen Sie uns dabei!
 
Mit 50 EUR können 5 Kinder einen Monat an der Schulspeisung teilnehmen, mit 100 EUR kann ein Kind ein Jahr zur Schule gehen.

Herzliche Grüße
Oliver und Maren Berthold
 
 
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