Deutschlands größte Spendenplattform

Inst. f. Gesundheitsförderung und Sozialforschung

wird verwaltet von R. Winter

Über uns

Träger des Projekts „Passerelle“ in der ersten, dreijährigen Projektphase ist der eingetragene und gemeinnützige Verein „Tübinger Institut für Gesundheitsförderung und Sozialforschung e.V.“ (kurz: X-IGS). Der Verein wurde 2008 gegründet, ins Vereinsregister Tübingen eingetragen und vom Finanzamt Tübingen als gemeinnützig anerkannt.
Ziel des Vereins sind Gesundheitsförderung und -bildung im weiteren Sinne, was durch gesundheitsbezogene Projekte, Seminare, Strukturbildung (z.B. Netzwerke, Kompetenzzent-rum Baden-Württemberg), Studien, öffentliche Veranstaltungen oder Veröffentlichungen verfolgt wird.

Letzte Projektneuigkeit

Danke für ein erfolgreiches drittes Projektjahr in Passerelle

  R. Winter  27. Januar 2022 um 17:07 Uhr

Es ist ja kaum zu glauben: drei aktive Jahre in und mit Passerelle sind jetzt schon vorbei! Mit dem dritten Projektjahr schließen wir die Modellphase ab: Das haben wir also geschafft! Wir sind dankbar und froh, dass und wie wir das hinbekommen haben. Gleichzeitig liegt darin eine Schwelle bei der Finanzierung. Neue Ideen werden gern gefördert, aber danach wird es oft schwierig. Deshalb freuen wir uns und sind auch ein bisschen stolz, dass es uns gelungen ist, das Projekt für weitere zwei bzw. drei Jahre zu finanzieren und es damit in die nächste Phase zu bringen.

Dankbar sind wir auch für die vielen kleinen und großen Spenden, von den Hausinvestor:innen, von Firmen und vielen, vielen Privatleuten: Es ist berührend und ein gutes Gefühl, dass das Projekt von so vielen mitgetragen wird! Die Geldspenden sind nach wie vor wichtig, um den Eigenanteil der verschiedenen Elemente der Projektfinanzierung abzudecken.

Stabiler Wandel
Inzwischen hat sich vieles im Projekt eingespielt, bewährt und stabilisiert. Aber nach wie vor gehört das Ausprobieren, gehören die experimentellen Zugänge mit Versuchen und Irrtümern zu unserer Arbeit. Das hängt natürlich zwangsläufig auch mit der Covid-Situation zusammen, die immer wieder Neues erforderlich macht. Eine Rolle spielt auch die zunehmende Selbstständigkeit und Integration vieler Geflüchteter; das verlangt, dass wir unsere Angebote ständig weiterentwickeln. So lässt sich wenig mit Sicherheit vorhersagen, und es ist im Projekt keinen Tag langweilig.

Neu: Kinderprojekt
Wir sind sehr froh darüber, dass wir unser Kinderprojekt “Passerelle Kinderwerkstatt – Kinder aus geflüchteten Familien bilden, fördern und integrieren” bewilligt bekommen haben. Dadurch konnten die Angebote für Kinder ausgebaut, neu strukturiert und stabilisiert werden. Seit Oktober wird der neue Ansatz (sehr) aktiv umgesetzt, Svenja komplettiert das Team.

Der Schwerpunkt liegt in der Vermittlung von praktischen, kreativen und sozialen Kompetenzen sowie der Freude am handwerklichen und künstlerischen (Er-)Schaffen. Ziel ist es einerseits, bei den geflüchteten Kindern Bildungs- und Entwicklungsprozesse zu initiieren und zu begleiten, welche die Integration und ihre erfolgreiche Teilhabe fördern. Andererseits möchten wir den Kindern die Möglichkeit bieten, selbst zu Akteuren zu werden, indem wir ihren Aktivitätswünschen Raum und Rahmen bieten.

Der Wert von Passerelle
Zwei Prinzipien haben sich herausgebildet, die neben den (natürlich ebenfalls wichtigen) Angeboten zur Geltung kommen: die Mitschaffenden im Projekt sind erreichbar; unsere Präsenz im Erdgeschoss ist wichtig. Geflüchtete, Interessierte, Freiwillige, Honorarkräfte finden eine ansprechbare Person, kommen rein, stellen eine Frage oder teilen eine Information mit. Werkstätten und Beratungsbüro sind Orte, Räume im konkreten und auch im übertragenen Sinne geworden, wo die Adressierten gerne hinkommen – es ist „halbprivat“, nicht amtlich, sie können sich einfach so hinsetzen, bekommen einen Tee oder Kaffee, stellen Fragen, erzählen, zeigen Fotos – und dann kommen auch teils gravierende Probleme zur Sprache.

Im Projekt, durch die Angebote, die Mitarbeitenden, das ganze Setting wurde ein großes Vertrauen zu den Adressierten aufgebaut. Und die Mitarbeitenden erfahren große Wertschätzung, die immer wieder auch direkt ausgedrückt oder durch Gesten unterstrichen wird: manchmal wird z. B. den Mitarbeitenden einfach Kuchen in die Teamsitzung oder Suppe für die Mittagspause vorbeigebracht.

Alles in Allem!
Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit der Entwicklung im Projekt Passerelle. Ohne zu übertreiben können wir sagen, dass wir das dritte Projektjahr und auch die ersten drei Projektjahre wirklich gut geschafft haben! 

Danke dafür, dass Sie dabei waren und sind, dass Du dabei warst und bist!

Für das ganze Passerelle-Projektteam: 
Reinhard Winter



weiterlesen

Kontakt

Ringstraße 7
72070
Tübingen
Deutschland

Kontaktiere uns über unsere Webseite