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Yagmur-Gedächtnisstiftung

wird verwaltet von M. Lezius (Kommunikation)

Über uns

Die Geschichte der Yagmur Gedächtnisstiftung begann mit der Tötung des 3-jährigen Mädchens Yagmur durch die leibliche Mutter am 18.12.2013. Da es schon mehrfach zu gefährlichen Gewaltübergriffen gekommen war, stand Yagmur unter der Obhut des Jugendamtes. Es war der 6. Todesfall eines Kindes in staatlicher Obhut innerhalb von 11 Jahren in Hamburg.

Die Hamburger Bürgerschaft setzte den Yagmur-Untersuchungsausschuss ein, der ein Jahr später, am 18.12.14 einen 600-seitigen Bericht vorlegte. Ich, Michael Lezius, Stifter der Yagmur-Stiftung, besuchte sowohl jede Sitzung des Ausschusses als auch des Strafprozesses gegen die leiblichen Eltern. Die leibliche Mutter wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt. Immer wieder wurde mir die Inkompetenz vieler Beteiligter vor Augen geführt. Fassungslos musste ich erfahren, dass Yagmurs Tod hätte verhindert werden können.

So suchte ich nach einem Weg, etwas zu verändern, damit durch Gewalt und Vernachlässigung bedrohte Kinder besser geschützt werden und beschloss, eine Stiftung mit einem Zivilcourage-Preis im Kinderschutz zu gründen. Dafür stelle ich 20 000,- € zur Verfügung.

Die Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, die UN-Kinderrechtskonvention bekannter zu machen, das Kindesrecht über die Elternrechte zu stellen und die engen Bindungen des Pflegekindes an die sozialen Eltern zu stabilisieren und zu verstetigen. Der Preisträger kann eine Privatperson oder eine Organisation sein, die sich durch mutiges Handeln und Einschreiten hervortun. Möglich ist, dass zum Beispiel eine Kindergärtnerin oder Krankenschwester, die verdächtige Verletzungen beobachtet, dies meldet, anstatt aus Hilflosigkeit oder Angst vor Unannehmlichkeiten zu schweigen.

Mein Ziel ist es, die Misshandlung von Kindern in Hamburg weitgehend zu verhindern, indem z. B. der Betreuungsschlüssel der Sozialarbeiter gesenkt wird, gleichzeitig aber verpflichtende Fortbildungen eingeführt werden, da mangelnde Fachkompetenz oft zu katastrophalen Fehlentscheidungen geführt hat. Aus diesem Grunde wird jedes Jahr Bilanz gezogen, um die Kinderschutzarbeit des Hamburger Senates qualitativ zu beurteilen und auf Mängel hinzuweisen.

Wir hoffen, dass ein Bewusstseinswandel durch die Symbolarbeit der Yagmur-Stiftung entsteht und die wissenschaftlichen Erfahrungen des Kinderschutzes in der Jugendhilfearbeit Eingang finden.
Die Yagmur-Stiftung erhält prominente Unterstützung durch zwei Pflege- und Adoptivelternverbände, durch Professoren aus dem Gebiet des Rechts und der Psychologie, der Theologie und von Kinderschutzverbänden sowie aus der Politik (Hamburgische Bürgerschaft).

Ich habe neben zwei leiblichen Kindern zwei Pflegekinder großgezogen. Zur Zeit engagiere ich mich in der Flüchtlingsarbeit. Mit 83 Jahren will ich 2024 nach 10 Jahren Einsatz für die Yagmur-Stiftung diese auflösen, zumal die Yagmur-Gedächtnisstiftung als Verbrauchsstiftung nur für 10 Jahre geplant und finanziert ist.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Kinderschutz und Kinderrechte weiter stärken – Rückblick auf die dritte Gedenkveranstaltung für Yagmur

  M. Lezius  08. Januar 2018 um 21:37 Uhr

Am 18.12.2017 fand die 3. Gedenkveranstaltung für Yagmur unter dem Motto „Kinderschutz und Kinderrechte weiter stärken“ im Hamburger Rathaus statt. 200 Gäste kamen auf Einladung der Yagmur Gedächtnisstiftung und vieler Mitveranstalter im Kaisersaal zusammen.

Nach einer kurzen Einführung von Stifter Michael Lezius richtete Hamburgs Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard ein Grußwort an die Gäste. In einer anschließenden Podiumsdiskussion ging es um die Frage, wie Kinder nach einer Kindeswohlgefährdung besser geschützt werden können. Wie sich der Hamburger Senat im vergangenen Jahr dem Thema Kinderschutz angenommen hat, verdeutlicht der Sachstandsbericht 2017, den die Yagmur Gedächtnisstiftung zur Gedenkveranstaltung veröffentlicht hat.

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Höhepunkt der Gedenkveranstaltung war die Verleihung des Yagmur Erinnerungspreises 2017. Die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung wird an eine Person oder Organisation vergeben, die sich in besonderer Weise für den Kinderschutz engagiert. In diesem Jahr wurde der Hamburger Verein AugenBlicke geehrt (Foto). Helge Adolphsen, Vorsitzender der Stiftungs-Jury, hielt die Laudatio. Der Yagmur Erinnerungspreis war 2016 erstmals verliehen worden. Erster Preisträger war der Arbeitskreis Dulsberg mit seiner Plakatkampagne „Wir vom Dulsberg sagen NEIN“.

Weitere Fotos zur 3. Gedenkveranstaltung finden Sie auf unserer Stiftungs-Website.

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