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Kulturkollektiv Goetheschule e.V.i.G.

wird verwaltet von T. Köhler-Terz (Kommunikation)

Über uns

2014 gegründet zur Förderung von Kunst und Kultur und künstlerischer/ kultureller Bildung und um das altehrwürdige Gebäude der ehemaligen Goetheschule für drei Künstler nutzbar zu machen wuchs die Zahl der Kulturschaffenden binnen kürzester Zeit auf rund 40 Akteure. Das forderte vom Verein eine weiterführende Konzeption für die gesamte Arbeit. Was anfangs als wenige Atelier- und Ausstellungsräume gedacht war musste jetzt diesem außergewöhnlichem Potenzial, das sich ergeben hatte, Rechnung tragen. Zum Einen war die künstlerische Bandbreite umfassender, Zweitens gab es viel mehr Nutzer, die sich einbringen konnten und daraus resultierend auch die wirkliche Chance, dem wunderbaren Gebäude Leben einzuhauchen und es zu erhalten. Grundlage ist noch heute, dass man eben nicht mit der Immobilie Geld verdienen muss, sondern mit dem, was dort kreativ produziert wird. So konnte man günstige Nutzungsentgelte mit logistischer Sicherstellung verbinden und ein Mit- und Nebeneinander Arbeiten von Malern, Grafikern, Musikern, Graffitikünstler, Glasbläsern, Fotografen, Filmschaffenden, von Jung und Alt um dieses Gebäude entwickeln - ein BAUHAUS-Arbeitskonzept in der tiefen Provinz im Thüringer Wald. Eine enge Zusammenarbeit mit anderen regionalen Vereinen wird angestrebt und ist auch schon zum Beispiel mit dem Schwarzwurzel Verein aus Steinach wirkungsvoll iniziiert. Das ist aber nicht alles. So wird gemeinsam mit allen Nutzern neben der eigenen künstlerischen Arbeit an der Renovierung und dem Erhalt des Gebäudes gearbeitet. Neben 9 verschiedenstartig kulturell genutzten Räumen wurden 3 Räume für gemeinschaftliche Zwecke reserviert für Ausstellungen und Konzerte, ein Aufenthalts- und Cateringraum und ein Fitnessraum sind eingerichtet.
Der Verein besitzt mittlerweile eine eigene PA Anlage und Lichttechnik sowie in den gemeinsamen Räumlichkeiten Galerieschienen.
Und ganz Bauhaus machen wir eben nicht Kunst zum Selbstzweck, sondern für die breite Bevölkerung - verschiedene Events - Konzerte, Ausstellungen, Workshops, Kulturkaffee, eine kleine Bibliothek, ein Poetryslam, open air Kino im Schulhof aber auch eigene Beiträge zu den traditionellen Events der Stadt Lauscha laden die Menschen der Region ein und lassen sie am Geschehen in der Schule teilhaben. Im zweiten Jahr unseres Wirkens haben wir uns vorgenommen, die schon durchgeführten Events aus 2014 wieder zu organisieren, dazu wollen wir endlich den Galeriebetrieb aufzunehmen, ein selbstgeschriebenes Musical einstudieren und aufführen und aus aktuellem Anlass mindestens 2 interkulturelle Wochenenden mit den in der Region untergebrachten Asylbewerbern durchführen. Das schon begonnene Kulturkaffee wird monatlich zu Musik, Lesung oder Bildbesprechungen einladen. Am Haus stehen neben kosmetischen Arbeiten wesentliche Probleme an, wir brauchen die Möglichkeit, in den Wintermonaten zu heizen damit wir nicht wieder in Winterstarre fallen müssen.
Das Sammelsurium der verschiedenen Künste und das offene Haus, das bewußte Nutzen der entstehenden Synergien soll dazu führen, dass sich hier ein "Big melting Pot" - ein Schmelztiegel für Kunst und Kultur im ländlichen Raum entwickelt, der beispielhaft für andere Regionen sein kann.
Kunst braucht Raum und Wertschätzung. Raum um produziert und präsentiert zu werden um damit auch ideell und teilweise materiell anerkannt zu werden. Die altehrwürdige Goetheschule in Lauscha mit ihren 160 Jahren Bildungsgeschichte schafft den Rahmen für Kunst, Kultur und künstlerisch kulturelle Bildung.
Es ist schon ein großer Anspruch, wenn man in einer Stadt wie Lauscha, mitten im Thüringer Wald, weit weg von den "Leuchttürmen" der Kultur unseres Landes das Ziel formuliert, den Menschen vor Ort einen möglichst breiten Zugang zu Kunst und Kultur zu sichern, wenn dieser über Trachten- und Kirmesvereine hinausgehen soll. Es ist auch ambitioniert, in dieser "sterbenden" Region mit den "zwangsläufig"? sinkenden finanziellen Möglichkeiten der kommunalen Körperschaften dabei noch ein riesiges, 2013 "unbequemes Denkmal" genanntes und damit wirtschaftlich unverwertbares Gebäude zu erhalten, das einst allen Lauschaern als Schule gedient hat und im Rahmen der Schulreform schon Jahre leersteht. Seien wir realistisch und versuchen wir das Unmögliche! Das Kulturkollektiv Goetheschule hat sich genau diese zwei Ziele gesteckt. Die Konzeption ist eine einfache aber komplizierte zu machende. Unter dem Sinnspruch "Kunst braucht Raum und Wertschätzung" wurde das Gebäude teilweise angemietet. Der damit erschlossene Raum wurde saniert, betretbar gemacht und mit verschiedensten kreativen Menschen besiedelt. Die schultypischen breiten Flure, die großen Räume und nicht zuletzt die gemeinschaftlich nutzbaren Zimmer runden das Raumkonzept ab, sind Grundlage hier etwas Gemeinsames zu schaffen, zusammen Ideen zu entwickeln und durchzuführen. das Konzept provoziert auch ständige Begegnung und Kommunikation. Alles das befruchtet auch die Kreativität des Einzelnen und führt zu neuen, besseren Entwicklungsmöglichkeiten.
Gleichzeitig werden logistische Voraussetzungen im Haus geschaffen, die Konzerte, einen Galerie und Ausstellungsbetrieb erst möglich machen, auch für externe Künstler, die wiederum neue Anstöße geben können.Die öffentlichen Veranstaltungen bilden dann den Rahmen sich selbst zu präsentieren und andere Künste kennen zu lernen, sind auch der Weg, gemeinsam Projekte in die Öffentlichkeit zu stellen, die eigene Kunst am Rezipienten zu platzieren.
Mittlerweile werden monatlich Veranstaltungen verschiedenster Art organisiert. Hier kommt es darauf an, die Verantwortungen zu teilen und alle einzubinden. alles das führt zu Bildung eines kreativen Zentrums in der Region, das neben etablierter "ernster" Kunst eben auch Jugend- und Subkultur fördert. Das trägt natürlich auch Probleme in sich, die aber über den Verein lösbar werden. Soweit zur Innenwirkung des Bauhauskonzeptes vom Mit- und Nebeneinander.
Für die Stadt Lauscha ergibt sich ein - noch nicht jedem bewußten - multibler Mehrwert. Die Kulturszene wird unglaublich bereichert. Es finden neuartige Kulturveranstaltungen statt, das Angebot an Kunst und Kultur ist breiter geworden. Alles kostenfrei für die Stadt. Andererseits ist die Kommune eine Sorge los - die Erhaltung eines der herausragenden Kulturdenkmäler der Stadt wird quasi kostenfrei durch andere finanziert organisiert und durchgeführt. Selbst die Kosten des Hauses werden teilweise übernommen.
Die Bürger haben jetzt bei Veranstaltungen Zugang zum Gebäude und das jetzt mit dieser Konzeption belebt wird. Ein weiterer Mehrwert, der nicht zu unterschätzen ist. Die öffentlichen Events bringen außerdem Menschen in die Stadt, die sonst nie nach Lauscha gekommen wären. Mittlerweile ziehen unsere Veranstaltungen Leute aus Bamberg, Erfurt, Jena, Saalfeld an, entwickeln also weit mehr Reichweite als man denken könnte. Das offene Konzept bringt neben all dem auch die Bevölkerung und die Künstler enger zusammen, so dass Distanzen minimiert werden und zur kulturellen Bildung beigetragen wird. Das Nebeneinander von Kunsthandwerk und Künstlern, von Profis und Amateuren relativiert eventuelle Schranken zwischen Normalo und Artist. Die Workshops der einzelnen Künstler leisten häufig einen Beitrag zur Inclusion von finanziell, gesundheitlich oder anderweitig benachteiligten Menschen.
alles das passiert schon. zusätzlich sind in diesem jahr 2 interkulturelle Wochenenden geplant, die den in der Region untergebrachten Flüchtlichen die Möglichkeit der Teilhabe bieten soll, natürlich mit dem Blick auf regelmäßige gemeinsame kreative Arbeit.
Natürlich geht so etwas nicht als kleiner und relativ junger Verein. Schon zu Beginn wurden Kooperationen angestrebt, die heute weiter geführt wurden. So hat der Verein bei dem KEK Hildburghausen/Sonneberg mitgearbeitet, aus dem sich weiterführende Möglichkeiten ergeben haben und selbstverständlich ist es uns ein Anliegen, bei der LAG Soziokultur in Thüringen Mitglied zu werden, schon die periphere Beobachtertätigkeit hat uns als Verein so gut getan.
Heute kann man sagen, trotz oder genau wegen aller Hindernisse hat sich ein kleines, soziokulturelles Zentrum in Lauscha etabliert, das das Zeug hat, für weitere ländliche Regionen beispielhaft zu wirken. Es sind noch einige Arbeiten nötig, um das alles noch besser zu machen. So reicht die Öffentlichkeitsarbeit noch nicht aus und muss optimiert werden. Es reicht nicht, neben dem Internet nur Flyer und Plakate und hin und wieder Zeitungsartikel zu produzieren. Es ist wichtig, den Menschen dieses Projekt näher zu bringen und sie noch mehr einzubinden in das Projekt Big melting Pot. Ein Aufhänger dafür wird das Vorhaben sein, in der Schule die Möglichkeit zu schaffen, im Winter zu heizen. Der Ausbau der Gemeinschaftsräume zu Multifunktionsräumen, einige Außenarbeiten am Gelände - alles das wird dieses Jahr passieren neben dem normalen Wahnsinn monatlicher Veranstaltungen, regelmäßigem Kulturkaffee, Ausstellungsbetrieb, den eigenen Beiträgen zu den lokalen Events und der ganz normalen kreativen Arbeit vor Ort.

Kontakt

Bahnhofstraße 29
98724
Lauscha
Deutschland

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T. Köhler-Terz

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