Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Fill 200x200 bug logo gr  e ok

Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V. (BUG)

wird verwaltet von Clara H. (Kommunikation)

Über uns

Das Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung (BUG) verfolgt die Vision einer diskriminierungsfreien deutschen Gesellschaft, in der alle Menschen unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft, Religion, dem Geschlecht, einer Behinderung, ihres Alters oder der sexuellen Orientierung - entsprechend dem proklamierten Prinzip der Gleichstellung - in allen Bereichen des Lebens gleich behandelt werden.

Um an der Verwirklichung dieser Vision mitzuwirken, treibt das BUG die Nutzung, Umsetzung und Stärkung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes voran und stellt hierfür, in strategisch wichtigen Fällen, rechtliche Hilfe zur Verfügung. Dies geschieht über die Durchführung von Prozessen und Gerichtsverfahren, die darauf ausgerichtet sind Rechtssicherheit zu schaffen und eine Rechtsfortbildung anzustoßen.

Das BUG setzt sich für die politische, soziale und rechtliche Umsetzung von Musterentscheidungen ein, um diskriminierende Strukturen, Regeln und Handlungsweisen weitgehend zu beenden. Dies geschieht durch Lobbyarbeit sowie durch Informations- und Öffentlichkeitsarbeit.

Das BUG stößt durch die sinnvolle Vernetzung relevanter Akteur_innen die Entwicklung von Synergien an und unterstützt den strategischen Austausch.

Das BUG sieht es als sein Motto an, sich nicht lediglich verbal über eine untragbare Situation zu beschweren oder zu ‚jammern’, sondern aktiv einen Missstand mit rechtlichen und politischen Mitteln zu beenden.

Grundlage und Ausgangspunkt der Arbeit des BUG ist die Überzeugung, dass alle Menschen vor Recht und Gesetz gleich sind und deshalb in vergleichbaren Situation gleich behandelt werden müssen. Das Völkerrecht und die Menschenrechte, im Besonderen die UN Konvention zur Beseitigung von Rassendiskriminierung (CERD) oder der Rechte von Menschen mit Behinderung (BRK) und die Europäische Menschenrechtskonvention mit ihrem 12. Zusatzprotokoll, sowie die europäische Rechtsordnung werden neben dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland als Bezugsrahmen anerkannt und genutzt. Bezugspunkt ist insbesondere auch das Menschenrecht auf Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung, das im EU-Recht ausdrücklich niedergelegt ist. Diese Gleichheitsversprechen müssen nun auch in der deutschen gesellschaftlichen Wirklichkeit durchgesetzt werden.

Das BUG konstituierte sich und handelt unabhängig von politischen Parteien oder Stiftungen, Tendenzbetrieben und regierungsnahen oder der Regierung zugehörigen Institutionen. Die vom BUG durchgeführte Arbeit erfordert im Besonderen eine strikte Unabhängigkeit von staatlichen Strukturen. Diese ist notwendig, um die Arbeit uneingeschränkt und ausschliesslich der Umsetzung von Gleichbehandlung zu widmen, wie sie insbesondere in den entsprechenden Richtlinien der EU und im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) niedergelegt ist.

Das BUG wahrt die Interessen der von ihm vertretenen Personen mit Diskriminierungserfahrung und schützt diese in allen seinen Aktivitäten. Falls gewünscht, bleiben vom BUG in Gerichtsverfahren unterstützte Personen anonym.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Zivilprozess zu wegweisendem #racialprofiling Fall

  Clara H.  09. April 2018 um 12:22 Uhr

Am 03.05. findet in Koblenz die erste Instanz des Zivilprozesses im Fall einer deutschen Familie mit westafrikanischen Wurzeln statt, welche 2014 in einer Regionalbahn einer polizeilichen Ausweiskontrolle unterzogen wurde. Auf dem verwaltungsrechtlichen Weg wurde 2016 hierzu ein wegweisendes Urteil vom OVG Rheinland-Pfalz gefällt, wonach Personenkontrollen, die auf die Hautfarbe der kontrollierten Person als Auswahlkriterium für die Kontrolle zurückzuführen sind, unvereinbar mit dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes sind. 

Da im Verwaltungsrecht nur auf Unterlassung geklagt werden kann, soll der Zivilprozess nun auf eine angemessene Entschädigung der Familie abzielen. Hier erfahrt ihr mehr über den bisherigen Verlauf des Falls.

weiterlesen

Kontakt

10405
10405
Berlin
Deutschland

Kontaktiere uns über unsere Webseite