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Berliner Zentrum für Gewaltprävention (BZfG) e.V.

wird verwaltet von M. Dubberke (Kommunikation)

Über uns

Das Berliner Zentrum für Gewaltprävention führt seit 2001 gewaltpräventive Schulungsmaßnahmen mit gewalttätigen und aggressiv auffälligen Menschen durch. Es bietet Gruppenprogramme für Gewaltstraftäter aus dem Bereich der allgemeinen Körperverletzungsdelikte sowie im Bereich häuslicher Gewalt durch. Das Angebot richtet sich sowohl an Männer als auch an Frauen, die ihr gewalttätiges Verhalten nachhaltig unterlassen wollen. Gewalt ist intolerabel und, dass die Täter/-innen zur Verantwortung gezogen werden müssen, darüber ist man sich lange schon einig. Zunehmend erkennt man auch, dass aktive Täter/-innenarbeit, welche auf die Verhaltensänderung der Täter/-innen abzielt, ein wichtiges Element der Gewaltprävention und des Opferschutzes darstellt.
Menschen werden aus unterschiedlichen vielschichtigen Gründen gewalttätig. Viele bereuen ihr gewalttätiges Verhalten und trotzdem fällt es ihnen ohne Hilfe schwer, es dauerhaft zu unterlassen.

Das Berliner Zentrum für Gewaltprävention (BZfG) e.V. wurde im Jahr 2000 gegründet, um gewalttätige und zu Gewalt neigende Menschen dabei zu unterstützen, gewaltlose Lebensperspektiven in Partnerschaft, Familie und Gesellschaft zu entwickeln.
Unsere Arbeit prägt die Überzeugung, dass nicht der Mensch, sondern die Gewalttat zu verurteilen ist. Die Anwendung von Gewalt verstehen wir als eine Form des sozialen Verhaltens, das erlernt wurde, und im Rückkehrschluss „verlernt“, also verändert werden kann. Unser Beratungs- und Schulungsangebot zielt demzufolge darauf ab, Verhaltensänderungen zu bewirken und gewalttätiges Verhalten nachhaltig zu beenden. In einem strukturierten Gruppenprozess werden die Teilnehmer/-innen dazu bewegt, sich mit Gewalt allgemein, mit ihrer Gewalttat sowie Gewalttätigkeit im speziellen und ihren Folgen auseinanderzusetzen. In einem weiteren Schritt sollen sie dahin geführt werden, Verantwortung für ihr gewalttätiges Verhalten zu übernehmen. Für die Steigerung der Impulskontrolle wird auf eine Verbesserung der Selbstwahrnehmung und der Empathiefähigkeit hin gearbeitet. Auf dieser Grundlage können alternative, gewaltfreie und sozial kompetente Handlungsstrategien in Konfliktsituationen und im zwischenmenschlichen Miteinander allgemein erlernt und eingeübt werden.

Ein erfolgreiches Training verhindert die weitere Gewaltausübung und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Opferschutz. Das Ziel und der Zweck unserer Arbeit ist der Opferschutz. So arbeiten wir auch im Kontext der häuslichen Gewalt eng mit Frauen- und Opferberatungsstellen zusammen. Darüber hinaus kooperieren wir mit der Justiz, der Straffälligen- und Bewährungshilfe und psychosozialen Beratungsstellen. Wir setzen auf Austausch und Weiterentwicklung durch die Mitwirkung in regionalen und internationalen Gremien und Arbeitsgruppen. Dementsprechend orientieren wir uns an fachlichen und wissenschaftlichen Standards.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Ich habe 800,00 € Spendengelder erhalten

  M. Dubberke  09. Oktober 2018 um 16:42 Uhr

Wir werden das Geld im Bereich unserer Öffentlichkeitsarbeit einsetzen zur Produktion neuer Flyer und Informationsmaterialen.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Dubberke
Vorstand

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