Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Fill 200x200 bp1481208296 logo nazo 400px

NAZO Deutschland, Hilfe für Afghanische Frauen e.V

wird verwaltet von E. Jonigkeit (Kommunikation)

Über uns

Das NAZO-Ausbildungszentrum hat in Afghanistan zurzeit 5 Standorte, in denen benachteiligte Frauen und Mädchen drei handwerkliche Berufe erlernen:
Kart-e-nau, (Kabul)
Scheweki, (Dorf in der Provinz Kabul)
Achmad Schah Baba Mina, (Stadtrand von Kabul, Provinz Kabul)
Kamari (Dorf in der Provinz Kabul)
Nejrab ( Dort in der Provinz Kapiza).

AUSBILDUNGEN
Das Ausbildungzentrum in Kart-e-nau besteht seit 2003.
Im Dorf Scheweki wurden zunächst Bäckerinnen danach ebenfalls Schneiderinnen ausgebildet.
In Achmad Schah Baba Mina wurde 2011 das neue große NAZO Ausbildungszentrum fertigegestellt. Seit November 2011 gibt es dort drei Berufsausbildungen: Schmuck-, Leder- und Textil-Designerinnen.
In den Dörfern erlernen Landfrauen Viehzucht, Gemüseanbau und deren Vermarktung.

Wir arbeiten eng mit unserem Schwesterverein in Afghanistan zusammen und fördern seit 2003 - gemäß des Vereinsziels – hilfsbedürftige Frauen hinsichtlich ihrer beruflichen Bildung, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Selbständigkeit. Darüber hinaus leistet der Verein familienpolitische und rechtliche Aufklärungsarbeit und betätigt sich in der Kinderbetreuung.

AFGHAN LUMINOUS SUN - NAZO e.V. (unsere Schwesterverein, früher NAZO-Afghanistan e.V.) führt die Berufsausbildungen bis heute erfolgreich durch. 2008 kam Schmuckdesign in einem Pitlotprojekt als neue Berufsausbildung hinzu, 2011 Lederdesign. Seit 2011 unterstützen die NAZO-Frauen Dorffrauen mit ihren landwirtschaftlichen Projekten.

Im März 2003 nahm NAZO in Kabul Kart-e-nau den Ausbildungsbetrieb auf: 30 bedürftige, alleinstehende Analphabetinnen begannen als 1. Staffel mit ihrer Berufsausbildung zur Schneiderin und schlossen sie im August 2005 mit einer Prüfung ab. Bis heute wurden rund 325 Schneiderinnen, 30 Bäckerinnen, 35 Schmuckdesignerinnen und 25 Taschenmacherinnen ausgebildet.

Seit März 2009 ist die NAZO-Ausbildung auch staatlich anerkannt, was auf jedem Zeugnis dementsprechend gekennzeichnet ist.

VORBEREITUNG AUF DEI UNTERNEHMERISCHE SELBSTÄNDIGKEIT
Die im Mittelpunkt stehende handwerkliche Lehre wird ergänzt um weitere Kurse zur Alphabetisierung, zum kaufmännischen Bereich, sowie zu Frauen- und Menschenrechten, Geburtenkontrolle und Familienplanung.
Nach Ausbildungsende schließen sich viele der ehemaligen Schülerinnen zu NAZO-Werkstätten zusammen. So können sie gemeinsam arbeiten und ihre unterschiedlichen Fähigkeiten einbringen. Um ihre Produkte zu verkaufen, beteiligen sich die Handwerkerinnen seit 2009 an Verkaufsmessen in Afghanistan und im benachbarten Ausland. Die Arbeit ermöglicht den Frauen ein eigenes Einkommen von derzeit ca. 30 € pro Monat.
2011 gründeten sie das Label AFGHAN-DESIGN

Die ehemaligen Auszubildenden beteiligen sich am Erhalt der NAZO-Ausbildungszentren, in dem sie monatlich 5 € von ihrem Verdienst spenden. Doch die Ehemaligen können nicht die Ausbildung der Zukünftigen finanzieren. Um auch in Zukunft die Ausbildung von ca. 100 Frauen und Mädchen jährlich in den fünf Zentren ermöglichen zu können, ist die Arbeit vor Ort daher auf Spenden angewiesen. Pro Ausbildungsplatz sind 90 € monatlich notwendig. Hierfür werben wir für Zuschüsse.

JAMILA UND HIDBIBI, Absolventinnen der Schneiderausbildung im NAZO-Zentrum, arbeiten zu
Hause. Sie sagen in einem Gespräch:
„Direkt nach der Ausbildung im NAZO-Zentrum versuchten wir, Aufträge zu bekommen, um uns im Elternhaus selbständig machen zu können. Glücklicherweise ist uns das gelungen. Selbständigkeit ist für uns Frauen etwas sehr Schönes. Jetzt werden wir in der Familie nicht mehr als lästiger Mitesser angesehen. Dafür allein hat es sich gelohnt. Aber der Nutzen ist ja noch viel größer: Weil wir eigenes Geld verdienen, haben wir bei allen Entscheidungen in der Familie ein Wörtchen mitzureden. Wir haben uns auf das Nähen von Vorhängen spezialisiert, aber wir nehmen auch Aufträge aus der Nachbarschaft an und nähen Kleidung. In der Gegend, in der wir wohnen, kommen die Frauen gern in unsere Werkstatt – zumal es sonst nur die (männlichen) Schneider in der Schneidergasse gibt. Es gibt Tage, da verdienen wir bis zu 4000 Afs (ca. 60 Euro). Durchschnittlich verdienen wir pro Monat 25.000,-- Afs (ca. 370,– Euro). Wir haben jetzt zu Hause eine komplette Werkstatt. Obwohl wir nur Frauen in unserem Haus sind (außer meinem Vater), ist unser Lebensstandard viel besser geworden. Heiraten wollen wir nicht.
Schon von Anfang an habe ich daran geglaubt, dass wir es schaffen, mit der Schneiderei eigenes Geld zu verdienen – aber dass wir soviel Selbstvertrauen entwickeln, das wusste ich nicht – das nützt uns mindestens soviel wie der erlernte Beruf.“

Rahima (Foto) hat Jahre lang im NAZO-Zentrum Schmuckdesign gelernt. Heute ist sie Ausbilderin für die einfachen Grundkurse. Sie sagt:
„Ich habe im NAZO-Zentrum gelernt, um Juweliermeisterin zu werden. Der Meister Saber hat mich zu seiner Assistin gemacht. Darauf bin ich stolz - und ich gebe mir noch mehr Mühe. Ich will ihn auf gar keinen Fall enttäuschen.
Was ich mir für die Zukunft wünsche?
Wir sollten eine Schmuckwerkstatt gründen - dann könnten wir alle weiter zusammen arbeiten. Das ist ja ein Männerberuf - und dort Fuß zu fassen ist sehr schwer. Aber wir Frauen - zusammen - ja, so können wir es schaffen.“

Um weitere Informationen unserer Arbeit zu bekommen, besuchen Sie unserer Webseite: www.afghan-design.com und /oder lesen Sie die Broschüre ( PDF): http://www.nazo-support.org/aktiv-de/nazo_2014-Broschuere.pdf

Wir danken allen Spendern für ihre Unterstützung, ohne die wir den Ausbildungsbetrieb in Kart-e-nau, Achmad Schah Baba Mina, Scheweki, Kamari und Kapiza nicht aufrecht erhalten können.

Die laufenden Kosten für die Ausbildungsstätten, wie Löhne, Ausbildungsbeihilfe, Miete, Arbeitsmaterial etc. muss NAZO-Deutschland e.V. selbständig aufbringen, da Betriebskosten nicht gefördert werden. Deshalb sind wir ganz besonders auf Ihre Spenden angewiesen - und möchten uns hier im voraus für Ihr Engagement bedanken.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Wir versinken in Arbeit - und brauchen Unterstützung

  E. Jonigkeit  17. März 2018 um 23:15 Uhr
Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen.
Ganz gegen den medialen Trend können wir Ihnen heute Erfreuliches aus Afghanistan berichten:
Zwei neue Projekte wurden gefördert: (http://nazo-support.org/)

1.    20 trächtige Kühe konnten nochmals gekauft und damit 40 bedürftige Familien in der Provinz Kapiza unterstützt werden.  http://nazo-support.org/neuigkeiten-detailansicht-afghanistan/kuehe-fuer-die-frauen-in-kapiza/



2.    IIm NAZO-Ausbildungszentrum in Nejrab (Provinz Kapiza) begann am 06.12.2017 eine neue Ausbildung: 70 Frauen und Mädchen werden innerhalb von 4 Jahren zu Teppichherstellerinnen ausgebildet.  Unter http://nazo-support.org/neuigkeiten-detailansicht-afghanistan/teppiche-knuepfen-und-weben-in-kapiza/ sind die ersten Fotos zu sehen und der erste Bericht der Projektleiterin zu lesen.



Es sind die Daheimgebliebenen für die wir uns seit 15 Jahren einsetzen. Für diese Menschen arbeiten wir hier in Deutschland, schreiben ihnen mehrmals täglich E-Mails und erhalten noch mehr Antworten (Berichte und Fotos), die die Basis der beiden Webseiten sind: http://www.nazo-support.org und http://www.afghan-design.de ).
Aber wir schaffen diese Arbeit nicht mehr - und brauchen dringend HILFE!

In den zurückliegenden 15 Jahren haben wir viel erreicht:·     
·     ALS bietet in Afghanistan 4 Berufsausbildungen an: Schneiderei, Herstellung von Schmuck, Lederwaren, und Teppichen. 
·     Im Zusammenhang mit diesen Ausbildungen sind 6 selbständig arbeitende Werkstätten entstanden: 3 Schneiderei-Werkstätten; 1 Schmuck-Werkstatt, 1 Leder-Werkstatt und 1 Teppich-Werkstatt
·     Mit den Projekten „Kühe für Landfrauen“ unterstützen wir bedürftige Familien auf dem Land.
·     Mit den Patenschaften helfen wir besonders armen und/oder kranken Frauen (und ihren Familien)
·     Den Verkauf ihrer Produkte bewerkstelligen die ALS-Frauen selbständig in ihren Geschäften und auf nationalen oder internationalen Messen: http://nazo-support.org/aktiv-in-afghanistan/verkauf/
·     Wir unterstützen die ALS-Frauen bei der Vermarktung ihrer handgefertigten Produkte und verkaufen unter dem Label Afghan-Design hier in Deutschland ihren kostbaren Schmuck, ihre originellen Ledertaschen und fein bestickten Textilien: http://www.afghan-design.de

WIR das ist unser kleiner Verein von 7 Personen. Wir arbeiten ehrenamtlich – ich beschreibe es lieber mit: kostenlos, denn wir erhalten keinerlei Aufwandsentschädigungen. Lediglich die Kosten, wie Telefonate, Büroartikel und den jährlichen Steuerabschluss stellen wir NAZO-Deutschland e.V. in Rechnung.
Unsere ALS-Ausbildungszentren, -Geschäfte und -Werkstätten in Afghanistan sind Vorreiter auf dem Weg zu einer Zivilgesellschaft, in der Frauen und Männer gleichberechtigt miteinander leben.
Verändere, verändern Sie mit – und arbeite / arbeiten Sie gemeinsam mit uns für die Daheimgebliebenen.

Wenn Du / Sie uns helfen möchten - bitte melde Dich / melden Sie sich bei uns. (info@nazo-support.org / 02205-2352 / )

Hier geht es dirket zum Betterplace-Spendenformular auf unserer Webseite: http://nazo-support.org/spenden/spendenformular/

Vielen Dank und freundliche Grüße, Elke Jonigkeit



weiterlesen

Kontakt

Schleheckerstr. 43
53797
53797 Lohmar
Deutschland

Kontaktiere uns über unsere Webseite