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Eichhörnchen - Hilfe Berlin/Brandenburg e.V.

wird verwaltet von T. Lenn (Kommunikation)

Über uns

Wir vom Eichhörnchen-Hilfe Berlin / Brandenburg e.V. sind ein gemeinnütziger Verein. Unsere Haupttätigkeit ist das Aufziehen verwaister Jungtiere, die Rehabilitation ausgewachsener Hörnchen und deren anschließende Auswilderung. Als Kontakt- und Beratungsstelle beantworten wir auch rund um die Uhr Fragen von ratlosen Findern.

Mit viel Liebe und Engagement werden die Jungtiere von uns aufgezogen und die Verletzten unter tierärztlicher Betreuung gepflegt. Immer mit dem Ziel, die Tiere anschließend wieder in die Freiheit zu entlassen. Anschließend können sie sich in großen Gartenvolieren wieder an ihre natürliche Umgebung und das Leben in der Freiheit gewöhnen. Nur so kann eine erfolgreiche Auswilderung gewährleistet werden. Und der Aufwand lohnt sich! Die Tiere freudig die Umgebung erkunden zu sehen wiegt all die Kosten und Mühen auf.

Unsere große Volierenanlage ist sehr naturnah ausgestattet, damit die Hörnchen möglichst natürlich aufwachsen. Auf dem Boden sind Rindenmulch und kleinere Baumstämme verteilt. Ebenso platzieren wir Zweige und Baumteile, damit die aufgezogenen Tiere springen, klettern und toben können.

Unser Verein finanziert sich zum größten Teil privat. Das geht leider weit über unsere Kräfte hinaus, neben dem Beruf, der Familie und dem übrigen Alltag. Wenn jedoch viele Menschen einen kleinen Teil zum Gelingen beitragen, sei es durch Übernahme ehrenamtlicher Aufgaben oder durch finanzielle Unterstützung, wird die Last auf den Schultern der Einzelnen leichter und den Tieren kann weiter geholfen werden. Daher meine Bitte: Helfen Sie uns und tragen zur Rettung unserer wunderbaren Mitgeschöpfe bei. Übernehmen auch Sie ein kleines Stück Verantwortung!

Wir freuen uns wirklich sehr über jede Hilfe. Sowohl für die Bereitstellung von geeigneten Plätzen zum Aufstellen von Volieren, als auch für Material, Futtermittel und Eigeninitiative beim Volierenbau sind wir stets dankbar. Jederzeit helfen kann man uns auch mit einer finanziellen Spende - Als besonders förderungswürdiger, gemeinnütziger Verein sind Spenden an uns steuerlich absetzbar.

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Jahresbericht 2017

  T. Lenn  26. Januar 2018 um 16:52 Uhr

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Liebe Spender!

Wir danken Ihnen herzlich, dass Sie uns und unsere Eichhörnchen so treu durchs letzte Jahr begleitet haben! 

Die Begegnung mit den Tieren, die bei uns landen, begeistert uns jedes Mal aufs Neue und wir sind von dem Charme und starken Lebenswillen dieser wunderbaren Geschöpfe schwer beeindruckt. 

Es kommen junge Hörnchenwaisen, die teilweise lange unterwegs waren und extrem erschöpft sind. Es sind Tiere dabei, die Schlimmes, auch durch und mit Menschen erlebt haben. Und es sind ausgewachsene Eichhörnchen, die draußen wild lebten und nun aufgrund eines Unfalls bei uns sind. 

Allen gemein ist, dass sie schnell merken, dass wir ihnen mit Liebe und Respekt begegnen und ihnen helfen wollen. Und sie legen ihr Leben in unsere Hände. Sie geben uns ihr bedingungsloses Vertrauen – das rührt uns am meisten. Ein großes Hörnchen, das in meiner Hand liegt und nicht einmal ansatzweise versucht zu beißen trotz starker Zähne, das die von mir verabreichten Medikamente von der Spritze trinkt, lässt mein Herz aufgehen. Und natürlich setzen wir alles daran, diesem Vertrauen gerecht zu werden. Wir versuchen alles uns Mögliche, unseren Schützlingen zu helfen wieder gesund zu werden.  

Wir werden desöfteren angerufen und auf erkrankte Eichhörnchen in Gärten oder an anderen Plätzen hingewiesen und gefragt, ob wir helfen können. Soweit wir es zeitlich und kräftemäßig ermöglichen können, fahren wir dorthin und versuchen uns ein Bild von dem Zustand des Tieres zu verschaffen (wenn es dann vor Ort ist…). 
Man darf eines nicht vergessen: Es sind trotz ihres besonderen Wesens immer noch Wildtiere. Sie können mit vielem besser fertig werden als unsere Haustiere. Daher muss nicht jedes dieser Tiere von uns versorgt werden. Und nicht jedes kranke Hörnchen kann von uns eingefangen werden. Wenn es zu wild und weit von uns entfernt ist, geht es beim besten Willen nicht. Leider – wir würden gerne helfen.

Aber so einigen Eichhörnchen konnten wir helfen, wir haben sie mit in die Station genommen, medizinisch versorgt und nach ihrem Gesunden wieder in ihr angestammtes Revier zurückgebracht. 

Hier stellvertretend zwei Beispiele:

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Das ist „Chip, die Chefin“. Sie hatte einen Abzess, der sich über die gesamte linke Gesichtshälfte zog. Nach Ausheilung brachten wir sie wieder zurück. 



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Hier „unsere“ Keili. Ein Blick darauf zeigt, welche Problematik bestand.

 
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Sie konnte leider nicht wieder zurückgebracht werden, weil sich nach dem Zähneschneiden herausstellte, dass sich ein Tumor im Mund gebildet hatte. Durch unsere „Wundermittel“ schafften wir es zwar, dass er für einige Zeit wesentlich kleiner wurde, aber dennoch blieb Keili in einer netten Mädchengruppe in unserer Außenvoliere. Ihre Freude, mit gekürzten Zähnen endlich wieder essen zu können und ihre Kraft werden uns immer im Gedächtnis bleiben.  

Vielleicht können Sie sich vorstellen, dass unsere Arbeit uns auch emotional sehr fordert.  
Nicht nur dass wir oft akzeptieren müssen, dass uns Grenzen gesetzt sind und wir unsere Pfleglinge in den Tod begleiten müssen. 

Wir haben auch damit zu kämpfen, dass wir mitansehen müssen, wie allen unseren Wildtieren ihr Lebensraum weggenommen, zerstört und so verändert wird, dass sie da draußen – auch ohne Verletzungen – schwer um ihr Überleben kämpfen.  Daher versuchen wir so oft wie möglich Leute darüber aufzuklären, wie wichtig es ist, auf unsere Umwelt Rücksicht zu nehmen und unseren Tieren zu helfen, überleben zu können.

Wir waren wieder in einigen Schulklassen um den Kindern die Bedürfnisse der Eichhörnchen (und damit auch anderer Wildtiere) und die Natur näher zu bringen.  

In diesen Anfangsmonaten des Jahres hört man wieder an vielen Stellen den Lärm der Sägen – es werden so viele Bäume gefällt und aus den Gärten entfernt. Jeder Baum bietet Unmengen von Lebewesen Lebensraum und Schutz – und uns Sauerstoff zum Leben!  

Wir haben noch viel Überzeugungsarbeit vor uns – neben der Stationsarbeit und der Versorgung unserer Schützlinge. Wir geben unser Möglichstes! 

Wir freuen uns, wenn Sie dabei an unserer Seite bleiben und uns weiterhin helfen. 

Herzliche Grüße   

Tanya Lenn


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