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Hilfe für Kinder in Not nach Tschernobyl e.V.

wird verwaltet von I. Rathgeber (Kommunikation)

Über uns

Im Februar 2000 gründeten wir den Verein „Hilfe für Kinder in Not nach Tschernobyl“. Seither haben wir viele Erfahrungen gesammelt. Bewährt hat sich unser Sommeraufenthalt in Speele für Kinder im Alter von 8-12 Jahren. Bewährt haben sich auch die weißrussischen Helfer, die jedes Jahr wieder zur Hilfe bei der Betreuung der Kinder kommen. Und wir finden es wichtig, dass die Kinder zusammen bleiben und in diesem inzwischen gut ausgebauten Waldheim an der Fulda ihre Ferien verbringen können. Wir haben auch großes Verständnis gefunden, bei vielen Menschen, die uns unterstützen – sei es durch Geld- oder Sachspenden. Unser schon zur Tradition gewordener weißrussischer Kinderbasar am Ende der Freizeit findet großen Anklang.

Wir haben aber unsere Hilfe sehr erweitert, indem wir Projekte in Weißrussland und in der Ukraine fördern. D.h., durch die Reisen von Ingrid Rathgeber in diese von Strahlen verseuchten Gebiete lernt sie die Not vor Ort kennen. Dabei haben sich inzwischen viele Möglichkeiten der Hilfe entwickelt, z.B. betreuen wir Familien oder alleinstehende Frauen, die bis zu 12 Waisenkinder angenommen haben und ihnen ein liebevolles Zuhause bieten. Da der Staat kaum, wenn überhaupt, Unterstützung zahlt, sind diese Eltern, bzw. Mütter auf materielle Hilfe angewiesen. Wir lassen sie ihnen monatlich zukommen. Außerdem unterstützen wir sie mit Sachspenden (z.B. Waschmaschinen, getragene Bekleidung etc.) Diese Familien sind sehr dankbar für das Verständnis, das wir ihnen, besonders den Kindern, entgegen bringen.

Seit vielen Jahren sind wir verbunden mit der zentralen Kinderkrebsklinik in Minsk, besonders mit der Rehabilitationsabteilung. Es ist schrecklich zu wissen, dass schon Säuglinge mit einer Krebserkrankung zur Welt kommen, abgesehen von den vielen anderen Kindern, die im Laufe ihres Lebens an Krebs erkranken.
Außerdem unterstützen wir ein Heim, in dem Kinder TBC-kranker Eltern untergebracht sind.

Mütter mit sehr kranken oder behinderten Kindern werden von uns monatlich bedacht. Da die Mütter nicht arbeiten können, sind sie dringend auf diese Hilfe angewiesen. Es kommt immer wieder zum Ausdruck, dass sie ohne unsere regelmäßige Hilfe kaum existieren könnten.

10 – 12 Hilfstransporte jährlich werden mit getragener Bekleidung, medizinischen Hilfsgütern, Bettwäsche etc. nach Weißrussland und in die Ukraine geschickt.

Seit Längerem fördern wir ein Projekt, das sich mit durch Tumor-Operationen erblindeten Kindern befasst. In letzter Zeit sind verstärkt infolge der Tschernobyl-Strahlung Gehirntumore bei Kindern aufgetreten. Die Jungen und Mädchen wie auch die Eltern müssen mit dieser neuen Situation fertig werden. Wir helfen dabei.

Unser neuestes Projekt ist ein Heim für behinderte Jugendliche in Bragin, in unmittelbarer Nähe des Sperrgebietes. Zusammen mit der Gemeindeverwaltung ist ein Zentrum entstanden, in dem die Jugendlichen Kontakte pflegen und verschiedene Dinge lernen können, z.B. mit dem Computer umgehen, nähen etc. Wir haben ein gebrauchtes, behindertengerechtes Fahrzeug angeschafft, damit auch die Rollstuhlfahrer in dieses Zentrum kommen können.

Im Jahr 2001 bekam Ingrid Rathgeber für ihr Engagement für die Tschernobyl-Kinder den Christian-Gollon-Preis. Im Februar 2002 erhielt sie aus den Händen des ehemaligen Ministerpräsidenten Christian Wulff den 2. Preis der Aktion „Bürger machen Staat“ für internationale Hilfe. Als besondere Auszeichnung sehen wir den mit 10.000,-- € dotierten Preis und die Ehrung der Plansecur-Stiftung für die Vereinsarbeit im Juni 2003 an.
Am 20.06.2006 wurde Ingrid Rathgeber vom Bundespräsidenten Horst Köhler mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande für ihre ehrenamtliche Arbeit ausgezeichnet.

Obwohl das Reaktorunglück im April 1986 erfolgt ist, sind die Folgen davon heute, wie auch in vielen folgenden Jahren, unübersehbar.

In Weißrussland leben 2,5 Millionen Menschen auf von Tschernobylstrahlen verseuchtem Gebiet. Auch heute noch werden die Folgen vom Staat verharmlost. Der Anstieg der Sterblichkeit bei Jugendlichen und Kindern beträgt in den betroffenen Gebieten das 2,5fache. In manchen Orten gibt es kein gesundes Kind. Die radioaktive Bestrahlung bringt Genmanipulationen- vor allem bei Kindern – hervor. Die Krebsrate in den höchstbelasteten Gebieten ist doppelt so hoch, wie vor Tschernobyl. Fehlbildungen haben sich in den Jahren von 1997 bis 2001 um 60% erhöht. Den größten Anteil machen Herzfehlbildungen aus. Die Tumorrate der auf verstrahltem Gebiet lebenden Menschen erhöht sich ständig.

Unsere Hilfe wird noch lange notwendig sein.

Wir können unsere Projekte weiterhin nur unterhalten und die Kinder auch nur einladen, wenn wir Spenden bekommen. Im Interesse aller Kinder danken wir sehr für Ihre Zuwendungen.

Ingrid Rathgeber

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Ich habe 165,75 € Spendengelder erhalten

  I. Rathgeber  27. März 2018 um 15:43 Uhr

Die Gelder werden für die Freizeit von 35 Tschernobyl-Kindern im Juni/Juli 2018 benötigt. Die Kinder verbringen in Speele/Niedersachsen einen 4-wöchigen Erholungsaufenthalt.

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Kontakt

Auf der Bilze 3
34355
Staufenberg-Speele
Deutschland