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Sektion Sachsen Interplast Germany e.V.

wird verwaltet von M. Strotkötter (Kommunikation)

Über uns

INTERPLAST Germany ist ein Zusammenschluss von plastischen Chirurgen, Orthopäden, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, Allgemein-chirurgen, Gynäkologen, Anästhesisten und OP-Pflegepersonal.
INTERPLAST Germany organisiert ca. 80 Einsätze pro Jahr mit Teams zwischen 5 und 15 Teammitgliedern.
Der Einsatz muss von der dortigen Regierung genehmigt oder geduldet sein. Gelegentlich werden auch besonders interessierte Ärzte zu Ausbildungszwecken nach Deutschland geholt.
Die medizinische Ausrüstung sowie die benötigten Medikamente und Materialien werden zum Teil von den entsprechenden Herstellerfirmen gespendet. INTERPLAST bietet seine Hilfe im jeweiligen Land an, bedarf aber der Einladung und der Unterstützung durch ein Krankenhaus des entsprechenden Landes.
Die Mitglieder von INTERPLAST-Germany e.V. führen unentgeltlich vornehmlich plastisch-chirurgische Operationen in Entwicklungsländern durch.
Die behandelten Patienten leiden unter Gesichtsfehlbildungen, Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten, Handfehlbildungen, schweren Verbrennungsnarben, Tumoren der Haut und des Kopfes, Defekten durch Unfälle oder Kriegsfolgen und sonstigen Erkrankungen, die in das Fachgebiet der jeweiligen eingesetzten Ärzte fallen.

Ziel ist es, die Patienten in die Lage zu versetzen ein sozial integrierter Teil ihrer Gesellschaft zu werden. Denn leider werden angeborene Fehlbildungen oder Erkrankungen häufig als Strafe für Fehlverhalten durch göttliche Mächte verstanden und die Betroffenen sozial nicht akzeptiert. Unbehandelte Verbrennungen können zu Entstellungen oder erheblichen Funktionseinbußen besonders der Arme und Beine führen. Die betroffenen Patienten sind dann oft nicht in der Lage für Ihre Lieben oder sich selbst zu sorgen.

Die Sektion Sachsen hat seit 2010 in 17 Einsätzen (07/210, 10/2010, 10/2011, 10/2012, 02/2013, 09/2013, 03/2014, 09/2014, 03/2015, 10/2015, 04/2016, 10/2016, 03/2017, 04/2017, 10/2017, 11/2017, 04/2018 und 05/2018) 2.827 Operationen komplikationsarm durchgeführt. Dabei wurden 4.496 Patienten im Screening untersucht.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

17. Einsatz (Augen und Nachsorge) erfolgreich beendet

  M. Strotkötter  10. Mai 2018 um 17:47 Uhr

Unmittelbar im Anschluss an den 16. Einsatz nahm ein weiteres Team der Interplast Sektion Sachsen die Arbeit in Sumbawanga auf. In der Zeit vom 19.04.-06.05. waren die Schwerpunkte Katarakt-Operationen, Geburtshilfe und Nachsorge für die operierten Patienten. 
Bei der Ankunft des Teams warteten 400 Patienten mit Sehstörungen. Im gesamten Zeitraum konnten 785 Patienten augenärztlich untersucht werden. Davon wurden 175 unmittelbar operiert. 

Das Team setzte sich aus deutschen und tanzanischen Spezialisten zusammen

Dr Karsten Paust, Chief Ophthalmology Officer, Bonn, hatte im Vorfeld Material für den Einsatz zusammengetragen und verpackt und den Teilnehmern zugeordnet. 

Dem Team gehörten weiter an
Dr Alexandra Planert, Bielefeld
Dr Andreas Künster, Traben-Trabach
Dr Stephen Gerhard, Bremen
Hanna Amamou, Bonn
Sabrina Will, Bielefeld 
Martin Kotula, Münster
Dr Eric Msingomba, Ilembola
Grace Mhagama, Ilembola
Upendo Mpagike, Ilembola
Steven Maufi, Regional Hospital Sumbawanga Jessy Casian als Optometrist, Regional Hospital Sumbawanga 
Christina Mau, Regional Hospital Sumbawanga 
Albertina Kasoni, Regional Hospital Sumbawanga 
Blanca Kimamisha, Regional Hospital Sumbawanga

Mit Detlef Heuser, Werne an der Lippe, war erstmals ein Medizin-Techniker für Augengeräte dabei. Er übernahm mit den ortsansässigen Technikern die Installation und Wartung der Geräte und war eine große Bereicherung. 
Während des Einsatzes wurden die Zukunftsweichen gestellt. Die Krankenhaus-Leitung nominierte 4 Schwestern/Pfleger für ein Spezial-Training als Eye-Nurse und 2 Ärzte für eine Weiterbildung zum Catarakt-Surgeon. Das Spezial-Training soll mit Unterstützung von Dr Eric Msingomba gestartet werden. 

Anke Arnold, Dresden und Mandy Pleikies, Berlin, unsere Hebammen, konnten im Einsatzzeitraum insgesamt 75 Schwangere beraten und häufig bei der Geburt begleiten, um Neugeborenen einen besseren Start und den Frauen eine normale Geburt zu ermöglichen. Die Sectio-Rate konnte durch intensive Beratung und Begleitung der Gebärenden sehr stark reduziert werden. Schwerster Fall war ein 3 Tage altes Baby mit Gastroschisis. 

Das Nachsorgeteam mit 
Dr Ulrike Seeliger-Ollmann, Neuss, 
Kristin Klausnitzer, Freital, und 
Marcus Strotkötter übernahm die Versorgung und Pflege für die operierten Patienten. Insgesamt wurden 400 Verbandswechsel durchgeführt. Am Ende konnten bis auf 6 Patienten alle geheilt entlassen werden. Über den weiteren Behandlungsverlauf werden wir täglich informiert. Auf dem Rückweg nahmen wir noch 7 Patienten nach Mbeya mit. 

Mit der Krankenhaus-Leitung wurden auch Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung im Bereich Physio-Therapie (beginnend ab Oktober 2018) in Zusammenarbeit mit Jörg Geppert besprochen. Darüber hinaus ist die Einrichtung einer Orthopädie-Werkstatt mit Schwerpunkt Bereitstellung von Prothesen vorgesehen. 

Besonderer Dank geht an die Berg-Apotheke in Ibbenbüren (Medikamente, an die Firma 1st Q in Mannheim (Intraocularlinsen), die Firma Geuder in Heidelberg (Instrumente), die Firma Medizintechnik Heuser (technischer Support), die Firma Abasoft/Herr Martensen (EDV), Dr Karsten Paust, Barbara Scheur-Paust, Hanna Amamou, dem Geburtshaus am Treptower Park in Berlin (Material) und Anke Arnold (Material).

Wir verneigen uns ob der großen Unterstützung

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Kontakt

Zittauer Str. 30
01099
Dresden
Deutschland

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M. Strotkötter

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