Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Fill 200x200 profile thumb gna logo

Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung

wird verwaltet von S. Hufmann (Kommunikation)

Über uns

Hilfe für den Laubfrosch!
Ziel des GNA Artenschutzprojektes ist es, für den Laubfrosch ein Verbundsystem von Lebensräumen, insbesondere von Laichplätzen, neu zu schaffen und langfristig zu erhalten. Wie viele andere Amphibienarten auch ist der stark gefährdete Laubfrosch (Rote Liste Hessen 2, 2010) auf dynamische Landschaftsprozesse wie Überflutungen angewiesen, die Vegetation und Boden wegspülen und offene Flächen mit flachen Tümpeln hinterlassen. Der Laubfrosch benötigt sonnenexponierte, flache und fischfreie Gewässer möglichst mit Rohbodenstadium. Das Angebot an geeigneten Laichgewässern ist Voraussetzung für die dauerhafte Besiedlung durch den Laubfrosch. Immer wieder müssen Auengewässer mit ausgeprägter Vegetation im Verlandungsprozess registriert werden. Wiederum sind Biotoppflegemaßnahmen dringend erforderlich, um die Laichgewässer zu optimieren.
Die Abhängigkeit des Laubfrosches von kontinuierlichen Schutzbemühungen und von regelmäßigen Gewässerneuanlagen bzw. Gewässerüberarbeitungen wird hier besonders deutlich. Deshalb gilt für die GNA, die sehr gezielt Maßnahmen zur Förderung des Laubfrosches realisieren möchte, folgendes:
Für einen wirklich erfolgreichen Laubfroschschutz muss – mittel- bis langfristig - die früher häufig vorgekommene Dynamik der Flussauen solange nachgeahmt werden, bis durch die Renaturierung von Überschwemmungsgebieten eine natürliche Gewässer und Auendynamik wieder neu entsteht.
Die Anstrengungen und das Engagement der GNA lassen sich vor allem damit begründen, dass die Bestände des Laubfrosches im Main-Kinzig-Kreis seit Mitte des 20. Jahrhunderts drastisch zurückgegangen sind. Als eine an das Feuchtland gebundene Tierart der Auen steht der Laubfrosch repräsentativ für eine ganze Reihe anderer, durch den Rückgang der Feuchtgebiete beeinträchtigte Arten.
Einmal im Jahr (April / Mai) erfassen die ehrenamtlichen Naturschützer die aktuelle Populationsgröße des Laubfroschs in den Gemarkungen von Hasselroth, Langenselbold und Rodenbach. Die bisher erhobenen Daten belegen, dass die durch die GNA durchgeführten Maßnahmen bereits Erfolge zeigen. Allerdings ist die Population noch nicht als gesichert anzusehen. Mittelfristiges Ziel sollte die Etablierung des Laubfroschs in den Kinzigauen und die Vernetzung der Population mit benachbarten Populationen – unter anderem in den Kinzigauen von Niederrodenbach und dem bedeutendsten Laubfroschvorkommen im Main.Kinzig.Kreis, dem Naturschutzgebiet „Hardt bei Bernbach“ – sein. Nach wie vor liegen im unteren Kinzigtal keine Nachweise für Laubfrosch-Vorkommen nördlich der Kinzig vor. Hier sollten Vernetzungskonzepte entwickelt sowie Habitatoptimierungen in den Lebensräumen nördlich der Kinzig vorbereitet werden.
Unsere Maßnahmen:
• Jährliche Bestandserhebung & Auswertung der Ergebnisse
• Planung & Umsetzung geeigneter Maßnahmen
• Sanierung, Anlage & Pflege von Flutmulden und Tümpel
• Laubfroschgerechte Biotope & Vernetzung zum lokalen Verbund
Kontakt: Dipl..Biol. Susanne Hufmann | Fon: 06184 – 99 33 797 | gna.aue@web.de

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Neues vom Laubfrosch

  S. Hufmann  24. Mai 2018 um 09:41 Uhr

Im April "verhörten" wir an einigen Abenden die Laubfrosch-Populationen in den Langenselbolder und Hasselrother Kinzigauen. Auch ohne die erhobenen Zahlen schon ausgewertet zu haben, können wir von einem ausgesprochen guten Laubfroschjahr berichten. Der "Lärm" der balzenden Männchen (übrigens kaum größer als einige cm) war nicht zu überhören. Das liegt an der kehlständigen Schallblase. Der Körper und die Schallblase sind aufgebläht, da die Männchen zum Rufen viel Luft in die Lungen und die Schallblase aufnehmen. Beim Rufen wird im Rhythmus Luft zwischen Lungen und Schallblase bewegt, dabei bildet der Luftstrom aus den Lungen in die Schallblase den Schall. Während der Rufperiode ist bei den Männchen die Haut der Kehle gelb gefärbt. 

weiterlesen

Kontakt

Buchbergstr. 6
63517
Rodenbach
Deutschland

Kontaktiere uns über unsere Webseite