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Ev. Kirchengemeinde Auferstehung

wird verwaltet von C. Böhm (Kommunikation)

Über uns

Es ist für Kinder nicht mehr selbstverständlich, nach Lust und Laune Brachen, Wälder und Wiesen zu erforschen. Zumeist beschränkt sich ihre Erlebniswelt auf die eigene Wohnung, unzählige Bildungseinrichtungen und vielleicht noch den nächsten Spielplatz. Im Bach keschern, Tierspuren folgen, über Bäume balancieren – all das findet zu selten statt.
Je weniger Kinder in unserer Gesellschaft heranwachsen, umso größer scheint der Wunsch, mitunter die Zwangsvorstellung, zu sein, sie zu behüten. Zugleich wird ihr Leben immer stärker unter dem Aspekt von Erfolg oder Misserfolg bewertet.
Doch der Abschied der Kinder von der Natur ist nicht folgenlos. Denn mit dem Schwinden des ungezügelten Spiels im Freien droht etwas Unersetzliches verloren zu gehen, die Möglichkeit ihre eigene Lebendigkeit zu erfahren. Mit derselben Schnelligkeit, mit der die Wildnis aus der Psyche unserer Kinder schwindet, steigt die Häufigkeit seelischer und körperlicher Krankheiten, wie Essstörungen, Allergien und AD(H)S, ebenso wie Haltungsschäden und Koordinationsstörungen, Diabetes und Asthma.
Die Gegenwart der Natur, das Spiel in ihr ist relevant für die Befriedigung der emotionalen, aber auch der kognitiven und körperlichen Bedürfnissen von Kindern. Wird ihnen die Freiheit verwehrt, unkontrolliert von Erwachsenen in einer von selbst gewordenen - nicht in einer künstlich gefertigten - Welt Erfahrungen zu machen, können Kinder zentrale Fähigkeiten nun schwer entfalten. Ohne die Nähe zu Pflanzen und Tieren verkümmert ihre emotionale Bindungsfähigkeit, schwinden Empathie, Fantasie, Kreativität und Lebensfreude.
Dabei müssten wir nur hinsehen, um zu begreifen, was Kinder brauchen. Sie zeigen ihren angeborenen Suchinstinkt nach der Natur und nach der Nähe anderer Wesen. Der Kontakt mit der Natur macht Kinder gesund. So wie Kinder ihr Modell von jenen übernehmen, die sie lieben, so übernehmen sie von anderen Lebewesen das Gefühl aktiver Lebendigkeit. Andere Wesen, ja selbst Flüsse, Steine und Wolken lehren Kinder eine Form der Selbsterkenntnis, die sie in einer allein menschengemachten Welt nicht erleben können.
Die Natur ist so vielgestaltig, dass für jeden das Richtige dabei ist. Zudem erleben sich Kinder in der Natur ständig neu. Das ist besonders für die wichtig, die es in der Schule schwer haben, oft kritisiert werden und/oder Diskriminierungen ausgesetzt sind. Die Natur wertet nicht. Dort sind elementare Erfahrungen möglich. Vieles, was in der fremddefinierten Welt der Kinder natürlich erscheint, wird nachrangig. Der Einzelne erlebt sich ganz unmittelbar mit seinen Fähigkeiten, Wünschen und Bedürfnissen. Ein Merkmal wie "behindert" tritt dabei ganz schnell in den Hintergrund und verliert seine beschränkende Wirkung.
Deswegen bietet sich der erlebnispädagogische Ansatz über den gefühlsintensiven Zugang in der Natur an für die sozialintegrative Arbeit.
So lebten uns Kinder mit und ohne Behinderung auf Freizeitfahrten vor, wie eine solidarische Gesellschaft aussehen kann, die sich an den Bedürfnissen und Fähigkeiten eines jeden orientiert. Integration erfolgte dabei keineswegs als eindimensionale Eingliederung einer Minderheit in eine zahlenmäßig größere Gruppe. Vielmehr luden Kinder mit Behinderung dazu ein, sich die Zeit zu nehmen, Dinge mit ihren Augen zu betrachten, andere Unwägbarkeiten als nur die Sichtbaren zu erkennen, neugierige Fragen zu stellen und dadurch die Unterschiedlichkeit zwischen Menschen zu begreifen und tolerieren zu lernen. Das gemeinsame Spielen und Erleben war geprägt von gegenseitiger Achtung und Toleranz.
Unter dem Motto „Kinder brauchen Matsch“ wollen wir im Rahmen von ein- bis zweiwöchigen Ferienfahrten und regelmäßigen Projekttagen in Berlin Kinder mit und ohne Behinderung zusammenbringen. Auf verschiedenen Bauern- und Erlebnishöfen werden wir mit ihnen zusammen in der Natur leben. Auf dem Programm stehen u.a.: Kochen am Lagerfeuer, Gruppen- und Abenteuerspiele, Paddeln, Klettern, Tiere pflegen und füttern, Reiten, Traktor fahren, im Zelt und unter freiem Himmel schlafen sowie das freie Spiel. Die Vermittlung eines naturfreundlichen sprich ökologischen Bewusstseins ist ein wichtiger Bestandteil, der explizit erfolgt. Denn man kann nur schützen, was man kennt und liebt.

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