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„FabLab-Kids“ 3D-Druck

B. Kahler
B. Kahler schrieb am 20.12.2011

 


Einführung in das Arbeiten mit dem 3D Drucker


Nach dem geglückten Start Anfang Oktober, trafen sich auch zur zweiten FabLab Kids Stunde vier Kinder. Zwei davon waren in der ersten Stunde dabei, zwei davon neu, alles Jungs im Alter von 9 bis 11. Diesmal stand der 3D Drucker auf dem Programm. Andreas erklärte kurz wie ein 3D Drucker funktioniert, nämlich ähnlich wie eine Heißklebepistole, nur dass hier die Heißklebepistole Extruder genannt wird und nicht Kleber heraus fließt, sondern erhitzte Plastikfäden.


„Aber wie weiß der Drucker was er und wie er das Plastik drucken soll?“ kam sofort als Frage. „Der muss doch irgendwie mit einem Rechner verbunden sein, der Drucker!“ Guter Einwand, aber der Drucker hat einen eigenen kleinen Computer vorne dran, dort schiebt man eine kleine Chipkarte mit der Objektinformation rein und dann legt der Drucker los. Natürlich muss der Extruder vorher noch auf eine gewisse Temperatur (230°C) hochgeheizt werden, damit das Plastik auch verflüssigt. Außerdem druckt der Drucker die Objekte auf ein beheizbares Bett, damit die Fläche schön glatt wird und nicht verrutscht. Am Ende wenn der Druck fertig ist, muss man ein wenig warten, bevor man das Objekt von der Platte abnehmen kann, da es noch sehr heiß ist.


„Aber wie kann man nun etwas selber entwerfen, welches Programm braucht man dazu?“ Anderas zeigt den Jungs 3Dtin.com ein freies 3D Modellierungswerkzeug, das man direkt im Internet benutzen kann. Mittels der Maus kann man mit kleinen Kästchen einfach Objekte erstellen, diese drehen, abrunden, vergrößern und verkleinern. Aufgabe ist nun, dass jeder ein Namensschild oder ein einfaches Objekt entwirft, das dann gedruckt werden soll. Ein Junge hatte als Hausaufgabe einen Griff an ein Brett zu montieren. Seine Idee: „Ich entwerfe einen Griff und drucke ihn aus und dann schrauben wir ihn dran.“ Da der Druck dann pro Objekt relativ lange dauert: Der Griff benötigte schon über eine Stunde, war klar, dass der Rest dann bis zur nächsten Stunde fertig gedruckt werden muss.


Dafür konnten die Jungs, die letzte Stunde fehlten, dann noch eine kleine Laserarbeit machen und sich ein Namensschild entwerfen und auslasern. Am Ende waren alle zufrieden und statt 2 Stunden waren wir dann doch wieder über 3 Stunden im FabLab. Aber alle meinten einhellig, die Zeit wäre so schnell vergangen, dass sie gar nicht glauben könnten, dass es schon soooo spät ist.