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EIn Wort zu den Kosten

Nadine F.
Nadine F. schrieb am 17.06.2011

Petra B., Fritzchen's Pflegemama schreibt:



Vermutlich werden sich Leute fragen, weshalb investieren die so viel Geld in einen kleinen Krüppel? Ich formuliere dies bewusst so hart, denn auch ein Leben scheint in unserer Gesellschaft nach einer Kosten-Nutzen-Analyse bewertet zu werden. Ich für meinen Teil habe meine Meinung bereits im Tagebucheintrag vom 10.05.2011 kundgetan: Wer nicht (helfen) mag oder das generell doof findet, dem sei seine Meinung belassen, nur erlaube sich niemand, Leben gegen Geld abzuwägen.


Zugegeben: Die Kosten für Fritzchens Behandlung schwellen an. Doch woran soll der Wert eines Lebens bemessen werden? Nach den „Kosten seiner Anschaffung“? Oder nach dem Nutzen in der Zukunft? Kann man diese Begriffe in ein und denselben Zusammenhang mit dem Wort „Leben“ überhaupt stellen? Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich mit den bislang für meine eigenen Tiere bezahlten Tierarztkosten diverse Neubauanteile diverser Tierkliniken gezahlt habe. Wo ist die Grenze? Bei 200 EUR? Bei 2000 EUR? Hätte ich irgendwann eine monetäre Grenze ziehen und sagen sollen, ich habe für das Projekt Katze xy einen Etat von z, danach ist Schluss? Was dann? Soll ich ein ansonsten gesundes, lebensfrohes Tier einschläfern lassen, um mich weiterer Kosten zu entledigen? Viele Fragen, für die ich persönlich keine Antworten brauche, so lange das betreffende Tier Lebensmut zeigt.



Ihr könnt den Wert eines Lebens nicht nach seiner Länge beurteilen. Sondern vielmehr nach der Freude, die Ihr (es!) fühlt.



Ich sehe Fritzchen Tag für Tag, 24 Stunden lang. Sein freudiges Krähen morgens, wenn er mich sieht. Sein liebevolles Köpfchengeben zu jeder Zeit. Sein wildes, zeitvergessenes Spiel mit Mäuschen oder Angel. Sein erwartungsvolles Quieken vor einer Mahlzeit und sein hochzufriedenes Schnurren, während er in meinem Arm liegt und gekrault wird. Wo soll ich hier die Grenze ziehen?


Alle News gibt's auch in Fritzchen's eigenem Weblog nachzulesen: *KLICK*