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Kölner helfen - spende Wärme für Obdachlose

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Hilfe für Obdachlose, wie sieht die konkret aus?

betterplace Botschafter in K.
betterplace Botschafter in K. schrieb am 23.02.2019

Hallo,

vielen Dank für die Unterstützung unserer Aktion "Hartes Pflaster Köln". Heute möchten wir einmal beschreiben, wie die Hilfe ganz konkret vor Ort aussieht.

Letzten Samstag Abend haben wir nämlich Care4Cologne am Kölner Hauptbahnhof bei ihrem Engagement begleitet und waren sehr beeindruckt. Wir haben selbst auch heiße Suppe, Obst, Brot und Schokolade an bedürftige Menschen verteilt. Die meisten der Bedürftigen sind wohnungslos, einige haben psychische Beeinträchtigungen oder Suchtprobleme.

Es geht aber um mehr als Nahrungsmittel. In ihrem Alltag werden diese Menschen von Passanten oftmals abweisend behandelt. Von Care4Cologne erhalten sie neben einem wärmenden Essen auch herzliche Worte und offene Gespräche.

Die Mitarbeiter von Care4Cologne mussten schon einige Male ihren Standort verschieben, da Geschäfte sie nicht in ihrer Nähe haben wollten. Mittlerweile haben sie einen Standort mit Überdachung und Beleuchtung gefunden, an dem sie niemanden stören. Dort fühlen sich auch die Besucher wohl.

Worum es Care4Cologne mit ihrem Engagement geht? Verständnis für Menschen zeigen, denen sonst keiner Verständnis schenkt. Dafür stehen die Freiwilligen auch bei Minusgraden bis in die späten Abendstunden am Hauptbahnhof und sind für andere da. Noch zermürbender als Kälte ist Dauerregen. Das merkt man dann auch an der Laune der Bedürftigen, die nach einem Regenschauer nicht in die warme Stube gehen und sich mit einer heißen Dusche aufwärmen können. Sie müssen in ihren klammen Klamotten bleiben. Manchmal fehlt auch das Geld, um sich eine Dusche in einer für Obdachlose eingerichteten Station am Hauptbahnhof zu leisten - oder auch der Euro für den Toilettengang.

Care4Cologne besteht aus einer guten Handvoll Freiwilligen. Ihr Engagement beginnt schon am Nachmittag in der Küche, wenn Mahlzeiten in großen Töpfen gekocht werden. Zutaten erhalten die Freiwilligen unter anderem von Foodsavern und Supermärkten. Die Logistik ist dabei eine Herausforderung. Es kostet viel Zeit, die Lebensmittel einzusammeln und auch zum Hauptbahnhof zu fahren. Letzten Sommer zum Beispiel war das Gemüse durch die langen Transportwege zu welk für die Verarbeitung.

Wir halfen den Freiwilligen von Care4Cologne zum Abschluss, die Töpfe und das Equipment ins Auto zu laden. Dann machten wir uns tief beeindruckt und auch nachdenklich auf den Weg nach Hause.


Wir möchten euch, den Spender*innen, herzlich dafür danken, dass ihr Care4Cologne helft. Wir können bezeugen, dass jeder Euro ankommt und die Arbeit der Freiwilligen erleichtert.



Euer Kölner Botschafterteam von betterplace