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ultrarun² - 500 Kilometer für den guten Zweck!

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Run.Eat.Drive.Repeat & Dank für die Spenden

Lukas T.
Lukas T. schrieb am 06.09.2018

 Am Freitag, den 24. August machten sich unsere 10 LäuferInnen in zwei Bullis auf den Weg nach Hamburg, um eine entspannte Anreise vor dem Reebok Ragnar Relay Wattenmeer zu haben und den Abend bereits in Hamburg bei einer gemeinsamen Pastaparty genießen zu können. Am nächsten Morgen hieß es dann Autos nach Staffeln beladen, den Verpflegungseinkauf mit Bananen, Nüssen und was das LäuferInnen-Herz sonst noch begehrte zu tätigen und sich gemeinsam in der Bäckerei bei einem Frühstück zu stärken. Es sollte schließlich die letzte ruhige, gemeinsame Mahlzeit für die nächsten 24 Stunden werden.
Angekommen am Fischmarkt, holten wir unsere Startunterlagen ab, durchliefen den Sicherheitscheck mit einem auf Amerikanisch gemachten Film und holten uns unser Ragnar-Tattoo auf der Wade ab. Schon in Hamburg zeigte sich das wechselhafte Wetter, das sich auf den gesamten 250 Kilometern durchziehen sollte – Sonne (eher wenig), Regen, Wind und Hagel (umso mehr). Wir sind also ordentlich nass geworden, aber den Spaß vermiesen konnte es uns nicht. Denn es sollte noch eine ereignisreiche Nacht vor uns liegen…
Doch nun der Reihe nach. Um 13 Uhr fiel der Startschuss für uns und auf den ersten Etappen ging es quer durch Hamburg – auch eine Einkaufspassage war zu passieren. Deutlich schneller als geplant erreichten unsere Läufer und Läuferinnen ihre Wechselpunkte. So liefen wir uns einen Puffer für spätere Etappen oder besondere Umstände heraus. Die anderen vier Personen eines Teams nutzten die kurzen Regenerationspausen im Bulli, um was zu essen oder trinken. Manche schliefen auch zwischendurch, während andere über den ganzen Lauf verteilt kein einziges Mal die Augen zu machen konnten. Es musste schließlich immer eine(r) zum nächsten Wechselpunkt fahren und war froh über eine(n) wache(n) BeifahrerIn. Ohne größere Probleme ging es somit dem Abend entgegen und die ersten Läufe mit der Sicherheitsausrüstung (Weste, Stirnlampe und LED-Rücklicht) standen an. Die Strecken wurden einsamer, teils wurde man von Schiffen wie der AIDA ein kurzes Stück am Deich begleitet, teils lief man viele Kilometer alleine durch die Dunkelheit, was sich Lukas des HSP Münster Laufteams II zum Nachteil auswirken sollte. An einer T-Kreuzung war die (schlecht sichtbare) Beschilderung der Strecke irreführend bzw. konnte ein Schild schnell übersehen werden. So kam es, dass Lukas – natürlich auf exakt dieser Etappe ohne Handy ausgestattet – den Wechselpunkt überlief und um 1 Uhr nachts (fast) den ersten Halbmarathon bis zum darauffolgenden Wechselpunkt lief. Umdrehen war nicht möglich, da die Schilder nur von einer Seite sichtbar waren – also blieb nur die Flucht nach vorne…
Während die anderen aus dem Team vergeblich auf ihn warteten und die Sorgen größer wurden, ging auch ihm alles Mögliche durch den Kopf. Doch es sollte trotz Feuerwehr-Suchaktion und langem Warten alles gut werden. Das Team konnte einen Wechselpunkt weiter wieder in den Arm geschlossen werden und alle erleichtert aufatmen. An dieser Stelle machte sich neben der selbstverschuldeten Nichterreichbarkeit zudem die schlechte Vernetzung der Streckenposten untereinander bemerkbar. Nicht unerwähnt bleiben sollte zudem der zweite Halbmarathon von Luisa, der die längste Einzeletappe mit 16 Kilometern morgens gegen 4 Uhr nicht genug war und die weitere 5,5 Kilometer folgen ließ – denn „das macht den Kohl auch nicht mehr fett“. Für ihre Leistung sicherte sie sich eine zusätzliche Medaille mit eben jenem Spruch. Außerdem konnte sich die zweite Ultra-Staffel dank der herzlichen Verpflegung durch die Eltern von Maurice mit Tee und heißer Suppe während des Wettkampfes aufwärmen. Da es keine Streckenverpflegung gab, ein großer Pluspunkt nachdem alle bereits mindestens einmal nass geworden waren.
Die Beine wurden mit zunehmender zurückgelegter Strecke immer schwerer und alle gingen bis an ihre Schmerzgrenzen und darüber hinaus. Letzten Endes erreichten beide Staffeln mit einer spitzen Zeit unter 24 Stunden das Ziel in St. Peter-Ording und wir alle dürfen uns nun stolze Ultra-Ragnarians nennen! Im Ziel gab es dann großzügig ein Getränk und eine Duschmarke für die Therme, die manche dennoch wohlverdient auch auf den Whirlpool ausdehnten. Des Weiteren belohnten sich Sieben von uns mit einer Nacht am Meer, einem gemeinsamen Abend mit Essen in SPO, Spielen und einem Tatort, den nur ein Bruchteil bis zum Ende folgen konnte…
Diese Ereignis wird uns allen in Erinnerung bleiben mit diesem Team sowie den Erfahrungen auf & neben der Strecke!
Mit diesem Bericht und dem aktualisierten Foto auf der Startseite dieser Spendenaktion möchten wir Ihnen/Euch sehr herzlich für die zahlreichen Spenden danken – egal ob kleiner oder großer Betrag! Wir hätten niemals damit gerechnet, diesen Betrag zu erreichen und freuen uns, den drei sozialen Projekten Kinderhospiz Königkinder e.V., Kinderkrebshilfe Münster e.V. und Herzenswünsche e.V. durch Ihre/Eure Unterstützung weiterhelfen zu können. Vielen lieben Dank! 

P.S. Die Spendenaktion wird am kommenden Sonntag (09. September 2018) nach dem Münster Marathon geschlossen.
Da die unterstützte Spendenaktion vom Kinderhospiz Königkinder bereits vollständig finanziert worden ist, kann das eigentliche Anliegen, die Spenden zu dritteln, nicht mehr umgesetzt werden. Diedanach eingegangenen Spenden  wurden/werden somit auf die zwei verbleibenden sozialen Projekte aufgeteilt.