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Eine Spendenaktion von Leonard K.

Paris Marathon | Eine Spendenaktion für LifeBoat

Beendet

Worum es geht

Update 06.03.2017:
Wir haben die 300 Euro geknackt und unsere Motivation und das Spendenziel auf 500 Euro erhöht!

Paris Marathon 2017

42,195 Km, das ist wieder die magische Zahl an der wir uns messen wollen. Die olympische Marathondistanz.

Wenn wir am 09.04.2017 in Paris im Startbereich stehen wird das der dritte Marathon für Lars und Leonards vierter Marathon sein. Tausend Dinge werden uns durch den Kopf gehen, Freude und Zweifel werden sich die Hand geben. Nicht zu schnell loslaufen, aber trotzdem schnell das eigene Tempo finden. Die Leistung abrufen, die man sich die letzten Jahre und Monate antrainiert hat. Obwohl das mehr nach Tortur klingt, eines steht aber fest: Das Gefühl, wenn man über die Ziellinie läuft ist unvergleichlich. Wir sind dann zwar fix und fertig, aber im Hier und Jetzt.
Für einen Atemzug im völligen Einklang.

Dass Laufen verbindet, dürfen wir seit einigen Jahren feststellen. So hat sich unser Freundeskreis durch einige Läufer_innen bereichert und auch haben Teile des Freundeskreises angefangen zu laufen. Und wer einmal die Atmosphäre bei einer Laufveranstaltung miterlebt, wird wissen wovon wir reden. Nationalität, Religion und Geschlecht werden zweitrangig, die Menschen rücken zusammen und werden beim Laufen zu einer homogenen Einheit.


Wir laufen, weil wir es können und wollen. Andere laufen weil sie es müssen.

War es vor ein paar Jahren bei mir nur ein diffuses Gefühl, ist es mittlerweile erschreckender Alltag geworden. Es sind bewegende Zeiten, das stellt man schnell fest, wenn man das Radio einschaltet oder einen Blick in die sozialen Netzwerke wirft. Naturkatastrophen häufen sich, es herrscht Krieg oder man lebt in eine Gesellschaft, in der man sich nicht frei entfalten kann, weil man der „falschen“ Religion angehört, weil man das „falsche“ Geschlecht hat oder das „Falsche“ denkt und artikuliert. Weil man seine eigene Familie nicht mehr ernähren kann. Menschen fliehen und riskieren dabei ihr Leben; viel zu oft verlieren sie es dabei.

Nach dem Leonard seine vergangenen Marathonläufe auch immer mit einer Spendenaktion verbunden hat (Stockholm Marathon (2014): 615 Euro Spende für den Gnadenhof L(i)ebenswert; Wien Marathon (2015) 500 Euro Spende für Survival International), haben wir uns 2016 das erste Mal mit unserem Freund Olav zusammengetan und haben einen gemeinsamen Spendenmarathon gestartet (535 Euro Spende für Hard To Port).

Umso glücklicher sind wir, dass wir zwei uns nochmal gefunden haben:
Für einen gemeinsamen Start in Paris und eine gemeinsame Aktion!


Auf dem Weg nach Abalonia

Richtig entschieden haben wir uns für das kommende Projekt auf einem Turbostaat Konzert. Nach einem schweißtreibenden GIG standen wir zusammen, die neue Vinyl in der Hand und waren uns einig:

Der rote Faden der Platte sollte auch der Soundtrack für uns werden. Eine fiktive Geschichte von Semona, die flüchten muss und den Ort Abalonia sucht. Auf dem Weg nach Abalonia wollten wir uns auch machen. Auch wenn wir nicht wissen, was, wo und wie er ist. Er ist auf jeden Fall positiv besetzt und Semona will auch dort hin, das beruhigt uns irgendwie. Durch viel Recherche und Gesprächen mit eng befreundeten (Flüchtlings) Helfern_innen ist unser Wille gestärkt worden auch unseren Teil dazu beizutragen, das Leben gerettet werden und in diesen Zeiten nicht nur hilflos zu zusehen.


Die Ohnmacht im Angesicht einer großen Aufgabe

Wir bewundern das Engagement Einzelner, die sich nicht Ihrer Ohnmacht in Angesicht der Größe der Aufgabe geschlagen geben. LifeBoat hat seit Februar 2016 die international koordinierte Rettungsaktion für Flüchtlinge in der griechischen Ägäis mit dem Rettungskreuzer ‚MINDEN‘ unterstützt. Diese internationale Rettungsaktion kam zustande, auf Grund eines Hilfeersuchens der griechischen Behörden und der Zusammenarbeit mit der „Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“. Ab Juli 2016 wurde eine weitere Rettungsaktion gemeinsam mit ‚SOS Mediterranée‘ und ‚Ärzte ohne Grenzen‘ durchgeführt.

Im Rahmen der bisherigen Aktionen konnten in enger Zusammenarbeit mit der griechischen Küstenwache innerhalb kürzester Zeit mehr als 1.100 Menschen, davon ca. 400 Frauen und Kinder aus Gefahr befreit werden. Mit 25 € kann die Minden eine Stunde lang betrieben werden.

Bitte helft uns, mit unserem Lauf etwas zu Bewegen. Zum Beispiel das LifeBoat.
Vielleicht sogar für einen ganzen Tag?

Unabhängig von allen Problemen, die die Ankunft von Flüchtlingen für die Europäische Gemeinschaft bedeuten mögen und warum diese Menschen sie sich auf den Weg gemacht haben mögen, sind es schlicht und ergreifend einfach nur Menschen. Männer, Frauen und Kinder, die ohne das Engagement von diesen NGOs vor unserer Haustüre ertrinken. Und diese Situation muss in einer Gesellschaft, die sich auf Menschenrechte und Humanitäre Werte beruft, unvorstellbar sein.

Menschen die Menschen töten sind Terroristen; Menschen die vor Terror flüchten sind Flüchtlinge.
Und wer flüchten musste, verdient ein wenig Frieden. End of Story.

Aber nur weil wir die einen mit Spenden bedenken, haben wir die anderen nicht vergessen.
Die Probleme beginnen und enden ja nicht im Mittelmeerraum, sie finden sich auch an anderen Plätzen auf dieser Welt und auch in Deutschland gibt es sie. Da diese Probleme auch immer unterschiedliche, hässliche Fratzen haben, soll diese Aktion auch als Statement dienen.

Deshalb würden wir uns freuen, wenn ihr uns bei unserer Marathonvorbereitung begleitet und motiviert. Denn jeder Zuspruch, jede (von euch) geleistete sportliche Aktivität, jede von euren Alltagsheldengeschichten, aber auch jeder Cent bringt uns gemeinsam näher nach Abalonia.

In diesem Sinne.

Wir können alles.
Und alles können wir sein.

Viele Grüße
Lars & Leonard

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Leonard K. hat diese Spendenaktion am 30. Dezember 2016 veröffentlicht.

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