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Besuch im viSozial Projekt Luz de Esperanza

Maria B.
Maria B. schrieb am 20.01.2017

Gestern besuchte ich das Projekt Luz de Esperanza in El Alto, La Paz. Das Projekt ist ein Heim für Strassenkinder und zurzeit sind etwa 7-8 Jungs dort.
Das Gelände ist riessig. Angefangen vom Garten, wo sie ihr eigenes Gemüse anpflanzen, den Ton und Artesania Werkstätten bis zur Küche wo sie Brot backen. Ausserdem gibt es einen Kunst und einen Musikraum und natürlich die Unterkunft der Jungs.
Alan, der das Projekt vor einigen Jahren verlassen hat und jetzt die Leiter unterstützt, führte mich herum und erzählte mir auch seine Geschichte.
Die Kinder landen aus verschiedenen Gründen auf der Strasse: die Eltern sind tot und es gibt sonst niemanden, die Kinder werden rausgeworfen weil sie einen Fehler gemacht haben oder sie laufen von zuhause weg weil sie verprügelt werden oder ähnliches. Durch Freunde werden sie anderen Freunden vorgestellt und so hören sie auch von den verschiedenen Zentren. Trotzdem gibt es nur wenige die wirklich dort bleiben, viele zieht es immer wieder auf die Strasse.
Durch das Grspräch mit Alan wurde mir klar, dass wir in einer anderen Realität aufwachsen und den Luxus und Wohlstand einfach nicht zu schätzen wissen. Ein Dach über den Kopf und ein richtiges zuhause mit Eltern zu haben und einfach Kind sein zu dürfen kennen die Kinder im Projekt nicht. Sachen im Müll zu suchen, die ihre Mutter verkaufen kann damit Essen auf den Tisch kommt, oder selbst Sachen zu verkaufen ist ihre Realität in der sie aufwachsen.
Je mehr Zeit ich in Südamerkia bin und mit den Menschen spreche, desto bewusster wird mir all das.