Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Radfahren für obdachlose Menschen

Zurück zur Spendenaktion
Fill 100x100 profilbild

Aus Begegnungen entstehen Freundschaften

J. Köttig
J. Köttig schrieb am 08.05.2016


Eine Woche ist seit meiner Abfahrt vergangen. Über 340 km vom ersten Teil von rund 4000km sind geschafft. Nachdem ich in Barsikow (Brandenburg) bei einem älteren Ehepaar aufgenommen wurde, die schon viele Pilger aufgenommen hatten, kam ich schließlich nach 130km Tagesfahrt in Magdeburg-Olvenstedt an.




Auf einem Begegnungsfest trafen sich die Dorfbewohner mit ihren Nachbarn und neuen Nachbarn ausländischer Herkunft und feierten ein friedliches Fest. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Noch vor ein paar Jahren war dieser Teil Magdeburgs bekannt für Ausschreitungen und galt als der unbeliebteste Stadtteil Magdeburgs. Geprägt von rechtsextremen und linkautonomen Aufmärschen und Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Polizisten lebt der Stadtteil von seinen negativen Schlagzeilen.


Durch das Begegnungsfest wollen die Anwohnern nun den anderen Teil ihrer Stadt präsentieren, den Grund warum immer noch viele der Anwohner gern in Olvenstedt wohnen und das Gegenteil von dem beweisen, was die Medien darstellen. Ein friedliches Fest aus der bunten Vielfalt von Magdeburg Olvenstedt, wo der Großteil der Bewohner mich mit offenen Armen in das Fest integrierte.



Diese Offenheit begegnet mir auf dem größten Teil der Tour. Natürlich kommt da das Pflegezimmer nicht zu kurz. In einer kleinen Kirchengemeinde, die ich zu Himmelfahrt besuchte, wurde ich prompt gebeten, von dem etwas anderen Hintergrund meiner Pilgerfahrt zu erzählen. Zum Abschluss bekam ich noch den Segen und viele gute Zusprüche, dass ich meine Ziele erreichen würde. Zusammen mit dem sommerlichen Wetter gibt das neuen Schwung für die restlichen 3500km


Hier ein paar Impressionen von der wunderschönen Landschaft




Das erste Bild stammt 51km vor Magedeburg. Auf dem dritten Bild sieht man schließlich ein Teil des Weges, auf dem ich an meine Grenzen kam. Die meisten Pilger sind bekanntermaßen zu Fuß unterwegs, deshalb sind die meisten Wege Routen auch darauf ausgelegt.