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Eine Spendenaktion von J. Köttig

Radfahren für obdachlose Menschen

Beendet

Worum es geht

Ich heiße Jörg Köttig, bin 45 Jahre alt und seit Jahren ein Teil der Berliner Stadtmission.

Mein Weg, gezeichnet von Höhen und Tiefen, führte mich schließlich nach Berlin. Ich fand dort Anschluss an die Gemeinde der Berliner Stadtmission und engagierte mich in der Mitarbeit der Notübernachtung für obdachlose Menschen. Die ganze Arbeit und Atmosphäre ist für mich etwas Besonderes. Auf dem Gelände gibt es neben den Einrichtungen für obdachlose Menschen auch Gästehäuser für Touristen sowie Tagungen von Mitarbeitern externer Organisationen. Trotz der unterschiedlichen Lebenssituationen begegnen sich die Menschen hier auf Augenhöhe. Man sieht äußerlich im ersten Moment zwar noch deutlich die Unterschiede, doch im Umgang verschwinden diese Grenzen. Jeder packt da an, wo er helfen kann. Die Ambulanz für obdachlose Menschen begrüßt ihre Patienten ganz genau so, wie sie ihre Gäste im Jugendgästehaus auf dem Gelände begrüßt.

Ich selbst habe vor kurzem eine Umschulung zum Altenpfleger gemacht. Mit Beginn der Öffnung des Pflegezimmers, das zur Ambulanz für obdachlose Menschen gehört, durfte auch ich Menschen betreuen, die sich sonst häufig nicht einmal in eine Arztpraxis trauen. Scham über ihren Zustand oder die Kette Probleme werden zu einer scheinbar unüberwindbaren Hürde. Damit dieses besondere Pflegezimmer erhalten bleiben kann, brauchen wir täglich bis zu 250,-€ für die medizinische Versorgung. 

Das Pflegezimmer wird so wie die Ambulanz ausschließlich über Spenden finanziert.

Es ist eine Chance für jeden, der sich auf eine Behandlung einlässt. Unsere Patienten finden einen Ort, an dem sie sein dürfen und Ruhe finden von den Anstrengungen des Lebens auf der Straße. Sie tanken Kraft durch die regelmäßigen reichhaltigen Mahlzeiten und intensive medizinische Betreuung, um neuen Mut für neue Schritte zu fassen. Außerdem erhalten sie Anbindung zur sozialen Beratung, um den neuen Weg gehen zu können. 3/4 der Menschen auf der Straße leiden an psychischen und physischen Krankheiten und sind somit nicht aus eigener Kraft in der Lage, einen anderen Weg einzuschlagen. Ein Teufelskreislauf, den wir aufzuhalten versuchen.

Aufs Rad für diese Menschen

Ich bin leidenschaftlicher Fahrradfahrer und habe schon lange Touren bis nach Paris zurückgelegt. Diese Fahrt zum Santiago de Compostela auf 4000km ist für mich eine Reise, um zur Ruhe zu kommen, aber auch, um neue Menschen kennenzulernen. Es ist zudem eine Selbsterfahrung, mit weniger im Leben zurechtzukommen. Kein Fernseher, kein PC in der Nähe. Nur das Handgepäck.
Ich will aber nicht einfach nur für mich fahren, sondern auch für das Pflegezimmer für die Menschen, die noch weniger haben als ich in dieser Zeit.

 Ich widme meine Spendentour in diesem Sinne der Ambulanz der Berliner Stadtmission und dem dazugehörigen Pflegezimmer.

Mehr über die Berliner Stadtmission: www.berliner-stadtmission.de

J. Köttig

J. Köttig hat diese Spendenaktion am 28. April 2016 veröffentlicht.

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