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Das Ende der Kinderkrankheiten - 150 Kilometer im Training

R. Korbmann
R. Korbmann schrieb am 21.05.2016

Wer glaubt, es ist leicht, einen lahmen Gaul zum Laufen zu bringen, hat sich getäuscht. Ich bin das beste Beispiel dafür: Ein Leben lang unsportlich und jetzt als Rentner komme ich auf die Schnapsidee, einen Halbmarathon walken zu können. Da Walken natürlich viel langsamer ist als Laufen (ich aber mit Rücksicht auf meine Gelenke und Bänder auf keinen Fall laufen will), heißt das: Innerhalb der Schlusszeit ankommen. Und das ist beim Halbmarathon 21,1 Kilometer in drei Stunden, also über 7 km/h im Durchschnitt. Und im Training sind dann - Stichwort Intervalltraining - ganz schnell auch einmal 7,8 oder 8 km/h gefordert. Da kommt man gehend ganz schön ins Schwitzen.


Meine Muskeln - jeglicher Anstrengung entwöhnt - wollten da zunächst gar nicht mitmachen. Nach den ersten 50 Trainingskilometern meldeten sie sich - erst mit Zerrungen im linken Bein, dann mit Zerrungen im rechten Bein. Das kann so einen Trainingsplan ganz schön ins Stocken bringen. "Kinderkrankheiten" nannte dies mein Trainer Florian, ich würde es eher als "Leiden eines alten Esels" bezeichnen. Fleißig Dehnübungen, immer wieder - mehr oder weniger freiwillige - Trainingspausen und viel Voltaren-Schmerzgel helfen darüber hinweg. 


Jetzt scheint das Ende der Kinderkrankheiten erreicht zu sein: Ich laufe wieder schmerzfrei. Natürlich walke ich hinter den Trainingsplan hinterher, aber noch ist Zeit genug, um das wieder aufzuholen: Insgesamt 154 Kilometer bisher - und das ist das Schöne, wenn man als Rentner Zeit hat zum Walken: Zum Teil am Mittelmeer, zwischen Flamingos und einsamen Dünen, zum Teil durch schier endlose Eichenwälder, bergauf und bergab, an felsigen Schluchten vorbei, oder auf gut präparierten Wegen durch das Isartal.


Ihr seht, das Training macht immer noch Spaß, die Kinderkrankheiten sind bald vergessen. Alle Ampeln zum Halbmarathon stehen auf Grün. Und die Blogger-Schule für junge Flüchtlinge wartet auf Spenden: Es ist ganz einfach zu spenden, sei es mit Kreditkarte, Paypal oder durch Abbuchung vom eigenen Konto. Jeder Euro bringt die Blogger-Schule weiter und motiviert mich, Euch alle, die Ihr so großzügig seid, nur ja nicht zu enttäuschen.


Bis bald


Euer Reiner