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18.000 km am Rad für eine Welt ohne Landminen

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Letzte Tage in Europa! / Last days in Europe!

Daniel S.
Daniel S. schrieb am 25.04.2016

>>>English Version below<<<
>>>Bilder/Images: http://www.landmine.at/18000-km-am-Rad.305.0.html#stanbul<<<


Hallo vom äußersten Ende des europäischen Kontinents! Am Freitag Abend kam ich nach einer sehr abwechslungsreichen Radtour wohlbehalten in Istanbul an.


Ein Ruhetag in Belgrad war leider nicht ausreichend. Es gibt in dieser wirklich fantastischen Stadt einfach zu viel zu tun und zu sehen. Ich hatte mit Natalia eine sehr nette "Stadtführerin". Nachdem ich Belgrad verließ beschloss ich nach langem Zögern, endlich den Biker-Highway "Eurovelo 6" zu verlassen. Dieser führt an der bulgarisch-rumänischen Grenze zum Schwarzen Meer. Stattdessen fuhr ich weiter Richtung Süden in das südöstliche Serbien und nach Bulgarien.


Es stellte sich schnell heraus, dass ich die richtige Wahl getroffen hatte. Nachdem ich mir einen Crash-Kurs für "Wie lerne ich so schnell wie möglich kyrillische Buchstaben" gekauft hatte, kam ich auch mit der Navigation gut zurecht. Ich fand eine schöne, ruhige Straße durch die ostserbischen Berge, die zum größten Teil auch einen guten Straßenbelag hatte. Wieder einmal konnte ich sehen, dass die Menschen auf dem Lande hier kein leichtes Leben führen. Doch sie waren alle unglaublich freundlich und hilfsbereit.


Mit dem Grenzübertritt nach Bulgarien veränderte sich leider vieles. Vor allem die Straße. Es blieb mir nichts anderes übrig, als die Haupttransitroute durch Sofia zu nehmen. Eine Straße mit viel Verkehr, wie ihr euch sicher vorstellen könnt. Die Landschaft wurde immer flacher und es gab keine netten kleinen Dörfer mehr zwischen den Städten – nur noch Landwirtschaft. Ich blieb auf diesem Wahnsinn von einer Straße bis kurz nach Plovdiv. Dann entschloss ich mich, ein paar zusätzliche Kilometer einzulegen. Ich wandte mich wieder nach Süden und fuhr zum Balkangebirge, das an Griechenland grenzt. Und damit hatte mich das idyllische Landleben wieder. Auch das Auffüllen der Wassertanks war viel einfacher, da es entlang der Straße viele Brunnen gab.


Sobald ich die Türkei erreichte (nach einem kurzen Besuch in Griechenland), war es für Radfahrer mit der Romantik endgültig vorbei. 250 Kilometer Eintönigkeit, bis ich Istanbul am zweiten Nachmittag zur Stoßzeit erreichte. Zum Glück hatte ich bereits eine Adresse, die ich ansteuern konnte. Nun kann ich mich drei Tage lang erholen und das Leben in der Großstadt genießen. 



Ich werde meine Reise am Dienstagmorgen mit einer Fahrt mit der Fähre über den Bosporus fortsetzen und dann in Asien eintauchen!


Hier meine ungefähre Route von Belgrad nach Istanbul: Belgrad – Plovdiv, Plovdiv – Istanbul.


Ich sende ein herzliches Dankeschön an alle, die meine Charity-Radtour bisher unterstützt haben! Gemeinsam haben wir bis heute eine Spendensumme von 2.330 Euro erreicht – ein Wahnsinn! Ich werde auf jedes der drei Projekte, die wir unterstützen, 750 Euro übertragen. Bitte weiter so: weiter spenden, weitersagen, ...es ist einfach nur toll!


Liebe Grüße an alle !!


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Hello again from the very end of the European continent! I reached Istanbul safely on Friday night, after a very diversified bike ride to here from Belgrade.


The rest day in Belgrade was unfortunately not enough a rest day, because there is just too much to do and see in this really awesome city. I had a very nice "city guide" in Natalia. So after I left Belgrade I decided – after long hesitation – to finally leave the biker-highway "Eurovelo 6" which is leading to the black sea along the Bulgarian/Romanian border, and instead head further south into south-east Serbia and then Bulgaria.


It quickly turned out to be the right choice. After buying myself the crash-course documents for "how to learn kyrill letters as quickly as possible". I was all set with navigation as well. I found a nice and quiet road through the east Serbian mountains, which was well paved too for most of the way. Once again I could see that people on the countryside have no easy life here. However they were all unbelievably friendly and helpful.


With the border crossing to Bulgaria unfortunately many things changed. First of all was the road. I had no other choice but to take the main transit route through Sofia, with a lot of traffic as you can imagine. And also the landscape flattened out and there were no more nice little villages between the cities – only agriculture. I stuck to this madness of a road until just after Plovdiv. I decided to add a few extra kilometers and pulled south again into the Balkan Mountains bordering Greece. And back I was in the idyllic country-life. Filling up the water supplies was even easier, as there are many fountains along the road.


As soon as I came into Turkey (from a short visit in Greece) there was nothing romantic to the cycling anymore. 250 kilometers monotony until I reached Istanbul in rush hour on the second afternoon. Lucky enough I already had an address to head to. So now I can take a good rest for three days and enjoy some Big City Life.


I will continue my trip on Tuesday morning with a ferryboat-ride across the Bosporus and dive into Asia!


Here
my approximate route from Belgrade to Istanbul: Belgrad – Plovdiv, Plovdiv – Istanbul.







I send a big thank-you to all who have my charity bike ride already supported! Together we have achieved to date a donation of 2,330 euros - madness! I'm going to transfer 750 euros to each of the three projects that we support. Please keep it up: continue to donate, spread the word ... it is just great!



Best wishes to everyone!!