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Ein Dreiviertel-Kaufnix-Jahr: Von ollen Galoschen, Herrn Motterich und der Versuchung

Sandra S.
Sandra S. schrieb am 25.09.2016

Idiotischerweise werde ich morgen schon wieder ein Jahr älter. Trotzdem habe ich mein shoppingfreies 2016 bis hierhin durchgehalten, jawohl! Mit einer einzigen Ausnahme. Ein Treppenhaus-Dieb hat sich auf meine flachen Übergangstreter spezialisiert. Ihm/ihr ist es zu verdanken, dass ich für diese Spendenaktion noch den Betrag für die Ersatzschuhe obendrauf legen darf.

Ansonsten war ich ziemlich tapfer – trotz widriger Bedingungen:

Einige der verbliebenen Galoschen mit Absatz drohten, sich endgültig in Wohlgefallen aufzulösen (Treppenhausdiebe wissen, wovon sie besser die Finger lassen!).

Herr Motterich suchte sich eine Braut zwecks Großfamiliengründung in meinem Kleiderschrank. (Hätte er sich dafür nicht ein anderes Jahr aussuchen können?) Alle hatten guten Appetit.

Gesundheitlich bedingter Bewegungsmangel beschwerte mir nach und nach kleine Speckröllchen, die das Schließen des einen oder anderen Knopfes vereiteln und die Klamottenauswahl weiter einschränken. (Oder führt Nichtkaufen genau wie Nichtrauchen einfach zu maßlosem Essverhalten? Habe das wissenschaftlich nicht weiter verfolgt.)

Vieles davon lässt sich wahlweise durch einen begabten Schuster, Lavendel, Schlupfwespenpopulationen (biologisch verträgliches Mottengift) oder - wer’s mag - Bauchweggürtel ausgleichen Aber wie steht es mit der allgegenwärtigen Shopping-Versuchung?

In den ersten Monaten meines Vorhabens fühlte ich mich unheimlich standhaft. Gut, Nylonstrümpfe und -strumpfhosen waren schnell ein Problem. Einmal schief angucken, schon gehen sie kaputt, und ein kleiner Vorrat schmilzt rasant. Zieht man halt weniger Röcke an oder die dicken Leggings, wenn es kalt ist, dann passt es wieder.


Im späten Frühjahr dann ein bedrohlicher Schub: Am Montag nach dem ersten heißen Wochenende stand ich kurz davor, die komplette Grüne-Erde-Sommerkollektion aufzukaufen. Herrliches Leinen und coole Schnitte! Immerhin wäre das Zeug noch ökologisch und fair gewesen, und fast hätte ich mir das als Ausrede durchgehen lassen. Aber nur fast!

Seitdem ist alles leichter. Ich spaziere in den einen oder anderen Laden und purzele inspiriert, aber ohne Tüte, wieder heraus. Obendrein haben meine Nachbarn ein ruhiges Jahr, sie müssen nur noch ihre eigenen Pakete annehmen.

Dieser Tage habe ich wieder kurz gezuckt: Könnte ich mir nicht einfach zum Geburtstag etwas Schickes zum Anziehen wünschen? Aber das gilt nicht. Hatte ich leider vorher festgelegt. Stattdessen wünsche ich mir noch ein wenig Restmotivation. Dafür hatte ich ja diese Spendenaktion eingerichtet. Ein bisschen ist schon zusammengekommen. Die bedachten Hilfsprojekte haben sich sehr herzlich bedankt - dies sei nochmal an die bisherigen freundlichen Spender weitergegeben. Ich freue mich über jeden neuen Eingang im Präsentkorb: Einfach auf „Zurück zur Spendenaktion“ klicken und den Spendenbutton nutzen!

Herzlichen Dank. Auf, dass ich bis zum Jahreswechsel durchhalte!


Sandra