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Eine Spendenaktion von Nicole S.

Nicoles Spendenaktion für Ihren kranken Paps!

Beendet

Worum es geht

Schön, dass Du meine Spendenaktion bei betterplace.org besuchst! Das Spenden über betterplace.org ist sicher und unkompliziert. betterplace.org leitet das von uns zusammen gesammelte Geld weiter. Wenn Du willst, kannst Du das sogar nachverfolgen

Deshalb freue ich mich um so mehr, wenn Du jetzt hier an meine Aktion spendest! Vielen Dank.

Mein Paps (59) ist seit vielen Jahren schwer krank. COPD - eine schwere Lungenerkrankung ohne jegliche Heilungschance. Es bleibt ihm nicht mehr viel Zeit, er ist schon im sogenannten "Gold-Stadium". Warum auch immer man das Gold nennen musste. Aber nunja, er versucht sich durchs Leben durch zu beissen, gibt nie auf und steckt immer noch voller Ideen und Träume. Ein Traum war seine geliebte Freundin in Thailand ein letztes mal besuchen zu können. Eisern hat er dafür gespart und es auch tatsächlich auf sich genommen. Die lange Reise. Seine letzte? Ich hab ihm nie abgeraten, denn er sollte nochmal eine schöne Zeit verbringen dürfen. Was dann passierte, ist eigentlich kaum in Worte zu fassen, es ist überhaupt schwer zu begreifen was ihm vor Ort wiederfahren ist. Horror pur. Für einen eh schon kranken Menschen erst recht. 1 Tag war er erst bei Ponpimon, seine Freundin. Es war ein schöner Tag. Sie konnten sich endlich wieder in die Arme schliessen, zusammen sitzen, erzählen, lachen. Das lachen verging ihnen aber bereits am nächsten Tag. Mein Paps bekam schlimme Schmerzen im Bauchraum. Die Galle! Damit hat nun wirklich keiner gerechnet, obwohl sie in der Vergangenheit immer wieder mal etwas z(wi)ckte. Was dann passierte, unfassbar! Er wurde von Krankenhaus zu Krankenhaus geschickt, Stundenlang, mit extrem schlimmer werdenen Schmerzen. Dadurch viel ihm das atmen immer schwerer, als ob er hyperventilierte oder schlimme Panik bekommt. So hat man es im letzten Krankenhaus (in Korat) gedeutet und ihn einfach auf die Krankenbare festgebunden. Er hat immer wieder, immer wieder versucht mit seiner übrigen Luft in der Lunge zu sagen, dass er COPD Patient ist, er in keinem Falle operiert werden darf. Keiner nahm ihn ernst, keiner hörte zu. Ponpimon wurde abgewiesen, weggeschickt. Letztenendes haben sie meinen Vater kurzerhand in den OP-Saal geschoben, der mehr an einen Schlachtraum erinnerte. Und jetzt kommts: Mein Paps, hat ALLES aber auch wirklich ALLES mitbekommen. Sie haben ihn kaum narkotisiert, nur so dass er sich nicht bewegen konnte, nichts sagen konnte, aber durchaus noch Schmerzen fühlte und Gespräche hörte, höhnendes Lachen gabs als Zugabe. Jeden einzelnen Schnitt hat er gespürt, jeden einzelenen Nadelstich. Und das mit einer COPD -Lunge. Mit dem Gefühl als hätte er ständig eine Plastiktüte über dem Kopf. Im Endeffekt haben sie meinen Vater fast umgebracht. Ihm wurde wohl ein kleiner Gallenstein enfernt. Hätte man ihm Schmerzmittel mit Infusionen gegeben, wäre er nun nicht so schlimm dran! Sie haben ihm doch tatsächlich 6 (!) 10 cm lange, tiefe Schnitte verabreicht. Einer davon hinten Richtung Niere. Riecht meiner Meinung nach sehr nach Organhandel. Ob er seine Niere noch hat wissen wir noch nicht. Er hat bis heute mit den Folgen der ungewollten OP zu kämpfen. Er ist schwer entkräftet, hat schlimme Bauchkrämpfe, immer wieder hohes Fieber und Wundschmerzen. Dazu kommen natürlich die psychischen Spätfolgen nach so einem Erlebnis. Und die hohen Behandlungskosten. Darum bitte ich nun auf diesem Wege um eine kleine Spende für ihn. Damit er die Krankenhauskosten begleichen kann, deswegen geborgtes Geld von Ponpimon und Ihrer Familie wieder zurück zahlen kann und sicher bald wieder zurück nach Deutschland kommen kann. Wir warten darauf dass er Flugtauglich ist und wieder einigermassen laufen kann.Eine Reisekrankenversicherung konnte meine Vater übrigens leider nie abschliessen, da chronisch kranke Menschen grundsätzlich von den Versicherungen abgelehnt werden.
Nach wie vor, stehe ich zu 1000 % hinter ihm und seiner Entscheidung ein letztes mal nach Thailand zu reisen. Denn alles wäre gut gegangen, hätte man ihn richtig behandelt und nicht einfach aufgeschlitz.
Hoffentlich kann er bald zurück nach Deutschland fliegen und noch ein paar schöne Tage mit seinen kleinen Enkelkindern und seiner Tochter, mir, verbringen. Denn sowas hat kein Mensch der Welt verdient, mein Paps erst recht nicht... Für jegliche Unterstützung bedanke ich mich ganz ganz herzlich. Nicole

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Nicole S. hat diese Spendenaktion am 23. Mai 2014 veröffentlicht.

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