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Hallo, hier sind wir wieder☺

S. Moosmann
S. Moosmann schrieb am 21.01.2015

Es liegen wieder spannende und sehr schöne
Tage hinter uns.



Nachdem wir Kasese, eine Kleinstadt am
Westrand des Ruwenzoris-Gebirges hinter uns liessen, ging es weiter zum Queen
Elizabeth National Park. Die Landschaft und das Klima verändern sich zunehmend.
Es wird deutlich heisser und die Strasse führt uns durch eine savannenähnliche
Landschaft. Zwischendurch kommen wir an Baumwollfeldern vorbei. Große
Lastwagen, welche die Baumwolle zur Fabrik fahren, verlieren immer wieder  ein bißchen von der Ladung. Es sieht aus, als
würde Watte am Straßenrand liegen. Ungefähr 10 km vor unserem Ziel überqueren
wir den Äquator. Wir kommen an zahlreichen Antilopen und Büffel vorbei. Die
Kinder im Dorf scheinen oft Muzungus zu sehen, denn viele von ihnen fragen nach
Geld oder Stiften. Unsere Unterkunft, in der wir für 3 Nächte bleiben, liegt
direkt oberhalb vom Kazinga-Kanal, der den Park in 2 Abschnitte teilt. Abends
sieht man mit guten Augen einige 
Nilpferde im Wasser, die dann bei Dunkelheit durchs Dorf marschieren, um
Gras und betrunkene Menschen zu fressen, bzw. zu beißen ☺



Auf einem Boda-Boda gings am nächsten Tag dann
in den Park. Wir wollten eine Bootstour auf dem Kazingakanal machen. Da wir
sehr früh dran waren nahm uns der Boda-Boda-Fahrer mit zu einem Salzsee, in dem
die Dorfbewohner Salz gewinnen können. Anschließend kamen wir an einem See mit
ganz vielen Flamingos vorbei. Auf dem Weg zum Kanal trafen wir auf eine riesen
Elefantenherde, die am See tranken. Auch einige Nilpferde schauten aus dem
Wasser. Auf unserer 2-stündigen Bootsfahrt konnten wir noch viel mehr Tiere
beobachten. Elefanten, Krokodile, Nilpferde, Büffel, Adler, Pelikane,
Antilopen, Warzenschweine und viele Vögel waren am nahegelegenen Ufer zu sehen.
Ein wahres Paradies für alle Hobbyfotografen einschließlich Anna ☺



Am nächsten Tag brachte uns wieder der gleiche
Boda-Boda-Fahrer zur Kyambura Schlucht. In der mit dichtem Tropenwald umsäumten
Schlucht befindet sich eine 20 Mitglieder starke Schimpansen Gruppe. Auf der
Tour waren noch 9 weitere "Touris" mit am Start.☺ Trotz angestrengten
Suchen trafen wir nur auf eine Schimpansenmama, die mit ihrem Baby oben im Baum
saß. Da wir ohne eigenem Fahrzeug dort waren, fragten wir den Chef der
Reisegruppe, ob sie uns mit zurück ins Dorf nehmen könnten, denn sie hatten
noch 2 freie Plätze. Doch aus versicherungstechnischen Gründen war das nicht
möglich (die deutsche Bürokratie lässt grüßen ☺). So stoppten wir einen LKW und
wir durften auf der Ladefläche zwischen vielen reifen Ananas und älteren Damen
mitfahren.


Die letzte Nacht in Katunguru verlief äußerst
spannend. Beim Einschlafen hörten wir ein seltsames Grunzen. Wir schauten zu
unserem Fenster raus, konnten aber nichts sehen. Als wir dann die Tür öffneten,
konnten wir unseren Augen nicht trauen. Ein Nilpferd stand direkt vor uns und
fraß friedlich Gras. ☺ Erst als wir die Kamera in die Hand nahmen, schaute es
uns an. Wir waren so aufgeregt, dass an Schlafen erst mal nicht zu denken war.
Und tatsächlich, es blieb die ganze Nacht zum Grasen bei uns...


Am 15. Januar ging es dann weiter über unzählige
Hügel in Richtung Ishaka, wo wir eine Nacht verbrachten. Wir merkten nun, dass
die Landschaft allmählich bergiger wird. Irgendwann müssen wir ja auch auf
unsere 24.000 Höhenmeter kommen. ☺



Die Route führte uns in Richtung Kabale, wo
wir freundlich von Sarah und Franco empfangen wurden. Einem Paar, welches in
der auf 1867m hohen Kleinstadt lebt. Beide haben uns zuvor in Katunguru auf
gegabelt und uns zu sich nach Hause eingeladen. Franco stammt aus dem Kongo und
Sarah aus Fort Portal. Sie sind hier her gezogen um eine Käserei aufzubauen.
Nach einigen Jahren haben sie das Geschäft geschlossen und produzieren nur noch
eine kleine Menge für bestimmte Personen. Hier verbrachten wir zwei Nächte und
tauchten in das Leben der beiden ein. Morgen geht es weiter Richtung Lake
Bunyonyi.


Falls ihr in letzter Zeit versucht habt, uns
in irgendeiner Form zu erreichen und keine Antwort bekommen habt, bitte nicht
wundern. Egal ob Handy, Internet oder Anrufe, es läuft häufig sehr schleppend
oder gar nicht. Häufig ist auch der Strom weg....


Die Fotos könnt ihr auf der Projektseite von Kwizera bei Betterplace oder auf unserer Homepage http://www.kwizera.de unter Benefizradtour / Aktuelles anschauen.