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Giselas Spendenaktion:Ein Auto für Gisela Hospital

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Eine Geschichte im Advent

G. Swoboda
G. Swoboda schrieb am 14.12.2013

Heute steht im Zollernalb Kurier Balingen die Geschichte von Gisela Hospital:

Wo Menschen mitgenommen werden
Der Verein der Freunde und Förderer von Gisela-Hospital in Habiganj/Sylhet/ Bangladesch mit Sitz in Balingen gründete sich vor zwei Jahren. Ziel ist es eine Augenklinik in Bangladesch aufzubauen. Unterstützt wird das Gisela-Hospital in Habiganj. Dort in Habiganj im südostasiatischen Bangladesch steht Augenarzt Dr. Akhter Uddin Murad mangels Operationstisch neben 1einer einfachen Liege, operiert Notfälle und nimmt kleinere Eingriffe im Bereich des äußeren Auges vor. Mehr geht in der mehr oder weniger provisorischen Ambulanz im Moment nicht. Der Arzt praktiziert normalerweise in der Hauptstadt Dhaka, kommt aber, so oft es geht ins „Gisela-Hospital“ in Habiganj, um der dortigen Bevölkerung, so gut es die Umstände zulassen, zu helfen. Der Name Gisela-Hospital leitet sich von der seligen Gisela, der ersten Königin von Ungarn, ab“, erklärt Dr. Gisela Swoboda. „Vor ziemlich genau 1000 Jahren hat sie sich um Arme und Kranke in ihrem Königreich verdient gemacht“. 1000 Jahre später begann Dr. Akhter Uddin als relativ begüterter Sohn eines Arztes ein Projekt im gleichen Sinne, wenngleich durch begrenzte Mittel nur klein und ambulant. 2010 lernte er Dr. Gisela Swoboda kennen und beide zusammen beschlossen ein Hospital für die Armen dem bestehenden ambulanten Projekt anzugliedern. Das kleine Hospital bekam den Namen Gisela-Hospital. Es soll dabei ein Zeichen der Verbindung zwischen zwei Welten – zwischen Deutschland und Bangladesch – Balingen und Habiganj sein. Das Hilfsprojekt Es werden mittellose und arme Menschen kostenlos oder gegen minimale Gebühren untersucht und behandelt – jeweils am Freitag, der dort unserem Sonntag entspricht – die beteiligten einheimischen Ärzte opferen dafür ihren freien Tag und arbeiten überwiegend ehrenamtlich. Die Charity-Programme gehen zurück auf die Arbeit von Dr. MD. Ala Uddin in der Region Sylhet-Moulavibazar und Habiganj. Sein Sohn gründete 2000 die NGO CRUD und ist heute Leiter von Gisela-Hospital. Dr. Akhter Uddin Murad ist ein in Bangladesch ausgebildeter und in Dhaka praktizierender Augenarzt, einer der wenigen dort vorhandenen Vitreo-Retinal-Chirurgen mit internationaler Anerkennung. Seit Herbst 2010 wird diese Arbeit von deutschen Ärzten, Apothekern und Optikern unterstützt. Zusammen mit CRUD wurde 2011 das Gisela-Hospital in Habiganj als zentrale Anlaufstelle und zur einfachen operativen Behandlung armer und völlig mittelloser Menschen eingeweiht (siehehttp://www.giselahospital.de). Jetzt steht der Ausbau dieses Hospitals zu einer vollwertigen Klinik an, die sich an internationalen Standards in der Behandlung richtet. Ein erster Schritt ist der Ausbau einer Augenabteilung mit Ambulanz und OP. Alle notwendigen Instrumente und Gerätschaften für den Aufbau eines kompletten Hospitals kamen durch die Mithilfe von Balinger Bürgern und Geschäften sowie dem Zollernalb-Klinikum und weiterten Förderern zusammen. In einem großen Hilfsgütertransport (der ZAK berichtete mehrfach) traf im August 2013 alles in Habiganj ein. Weitere Spenden sind jederzeit willkommen, siehe Spendenkonto im unteren Bericht. 

Spendenaufruf zu Weihnachten
Ein Auto für das Gisela Hospital
Gerade rechtzeitig zum Jahresende erreichte den Förderverein für das Gisela Hospital die tolle Nachricht, dass das Bundesministerium für Zusammenarbeit (BMZ) Gisela Hospital beim Ausbau der operativen Augenabteilung maßgeblich unterstützt. Zu diesem Ausbau mit dazu gehört ein Auto, das Patienten zu den Operationen in die Klinik bringen kann und anschließend auch nach Hause, außerdem benötigen es die Ärzte für ihre Einsätze in den Außenstellen. Bei den derzeitigen Wirren sind Mietfahrzeuge kaum oder nur extrem teuer zu bekommen. Das Förderprogramm des BMZ übernimmt ein „halbes Auto“, die andere Hälfte muss der Förderverein aufbringen. Der Verein ist jetzt gefragt, bis Weihnachten die Summe von 17.500 Euro aufzubringen. Er hofft dabei auf zahlreiche Unterstützung aus der Bevölkerung! 

...und von vielen Aktionsspendern