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Der große Avicres-Bericht aus den Projekten in Brasilien von Tina:

Tobias H.
Tobias H. schrieb am 13.10.2012

Zweimal war Tina bereits in Brasilien (Januar 2010 + Februar 2012) und hat im Zuge ihrer Reisen die Avicres-Projekte schon vor Ort sehen dürfen. Hier ein Bericht  und Fotos ihrer Eindrücke / der Arbeit vor Ort in Interviewform:


 


Wie kamst du zu der Reise?


Zu der Reise nach Brasilien kam ich durch eine gute Freundin der Familie, die selber Brasilianerin ist und ein Haus im Süden des Landes hat.


Da sie selbst meist nur einmal im Jahr drüben ist, war sie so lieb uns ihr Haus zur Verfügung zu stellen.


 


Wie kamst Du/ihr  eigentlich auf Avicres?


Auf die Avicres bin ich über meine Mutter aufmerksam geworden.


Sie war vor ca. 17 Jahren das erste mal vor Ort und hat sich die Projekte angeschaut.


Über die Jahre entwickelte sich dann eine gute Freundschaft mit Johannes,der diese ganzen Projekte mit viel Arbeit, Herzblut und vielen fleißigen Mitarbeitern erst erschaffen und möglich gemacht hat.


 


Welche Projekte hast du besichtigt?


2010 war ich im Mädchenheim für die älteren Mädchen (von 11-18 Jahren),in der Gesundheitsstation, in der Bäckerei und weiter draußen auf dem Land wo es  ein Schul- und Landwirtschaftsprojekt gibt.


2012 habe ich die gleichen Projekte noch einmal besucht, wobei in dem Mädchenheim zu dem Zeitpunkt auch kleinere Kinder (Jungs und Mädchen) aufgenommen und betreut wurden, da zwei Heime zusammen gelegt werden mussten.


 


Wie viele Menschen arbeiten vor Ort / wie sind die Projekte aufgebaut und organisiert?


Wie viele Mitarbeiter es genau sind kann ich leider nicht sagen.


Aber es arbeiten vor Ort hauptsächlich Brasilianer, z.B. die Ärzte, Krankenschwestern, und Therapeuten auf der Gesundheitsstation, versorgen die Menschen aus dem Viertel die sich sonst keinen Arzt leisten könnten.


Oder die Erzieherinnen in den Heimen sind häufig ehemalige Straßenkinder die selbst im Projekt der Avicres groß geworden sind und dort das erste Mal Unterstützung und Hilfe erfahren haben.


Es gibt auch eine Tischlerei und eine Bäckerei in der die Jugendlichen, wenn sie die Schule fertig gemacht haben eine Ausbildung machen können.


Zusätzlich zu den brasilianischen Angestellten gibt es immer 3-4 deutsche junge Menschen, die dort ein freiwilliges soziales Jahr machen können.


Sie leben dann bei Familien vor Ort und arbeiten in allen unterschiedlichen Projekten mit.


 


Was war dein erster Eindruck als du ankamst?


Eine absolute Herzlichkeit.


Obwohl mich ja keiner kannte und ich auch die Sprache nicht beherrschte, kam es mir vor als würde man von alten Freunden empfangen werden.


Die Mitarbeiter haben sich viel Zeit genommen uns die unterschiedlichsten Projekte vorzustellen und einem alles erklärt.


 


Was hat dich beeindruckt?


Als erstes natürlich auf der einen Seite das Leid der Kinder.


Wenn man sich mit ihnen unterhält und sie erzählen einem ihre ja eigentlich erst kurze Lebensgeschichte ist es einfach unglaublich was Menschen den Kindern in ihrer Umgebung aufgrund von Armut antun.


Das erschüttert einen schon sehr und macht einem bewusst wie gut man es doch selber hat.


Doch wenn ihnen eine Chance gegeben wird und man sie unterstützt, dann schaffen einige von ihnen den Sprung aus der Kriminalität und weg von der Armut, um sich ein eigenes Leben aufzubauen.


Und als zweites, die nie enden wollende Motivation von allen Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern.


 


Das wünscht du dir für die Projekte


Ich wünsche mir, dass die Projekte noch lange bestehen, damit noch vielen Kindern geholfen werden kann.


Und vor allen Dingen, dass es die Avicres immer mehr und mehr  schafft sich selbst zu finanzieren, z.B. durch die Einnahmen aus der Bäckerei, wo es inzwischen auch einen Mittagstisch gibt, oder aus dem Verkauf der Waren von der Tischlerei.


 


Die Fotos findet ihr auf unserer Spendenprojektseite


http://www.betterplace.org/de/groups/halbmarathon-spendenlauf/


 



Viele Grüße und heile Füße


Tina