Hilfe für Familie Ahmed

Ein Hilfsprojekt von „be an angel e.V.“ (Daniela G.) in Berlin, Deutschland

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Daniela G. (verantwortlich)

Daniela G.
Am 1. Oktober traf eine Unterstützerin von "Moabit hilft" auf die irakische Familie Ahmed.
Sie saßen vor dem LAGeSo auf dem Boden und wussten nicht, wie es weiter geht.

Schon nach den ersten Worten war allen klar, dass hier eine Verbindung besteht, die man nur schwer wieder trennen kann.
Aus einer Aktivistin und einer irakischen Familie wurden Freunde, heute nennen sie alle sich eine Familie.

Auch wir von "be an angel" haben die Familie Ahmed kennengelernt und beschlossen, sie zu unterstützen.

Was ist also passiert? Wir machen es kurz.

Die 6-köpfige Familie um den Vater Waleed und die Mutter Sara (Kinder 11J, 15J, 22J, 25J) verkauften alles im Irak, gaben ihre Existenzen auf.
Der Vater und die Söhne waren selbstständig. Sie hatten keine Wahl. In der Stadt in der sie lebten wurde täglich geschossen, die IS ist vor Ort, täglich wurden junge Männer verschleppt, getötet, verschwanden.
Es war kein Leben mehr möglich, die Straßen in Schutt und Asche.

Auf der Flucht nach Deutschland wurde die gesamte Familie in der Slowakei in einer Zelle für zwei Monate inhaftiert. Illegaler Grenzübertritt.
Endlich in Deutschland, landeten sie in Berlin beim LAGeSo und nun in der Unterkunft Messe26.
Alle in der Familie haben eigene Traumata.

Hier wollen wir von Waleed erzählen.
Seit Waleed in Berlin ist, kann er nicht mehr schlafen. Die Messe ist laut. Nachts bleibt er wach, weil er auf seine Familie aufpasst, auf die Papiere, auf die letzten Habseligkeiten. Am Tag versucht er ein wenig nachzuholen. Aber das gelingt nicht. Sein Blutdruck wird immer höher.

Vor einer Woche verschlechterte sich sein Zustand und er musste ins Krankenhaus.
Erst hieß es, es wären lebensbedrohliche Herzrythmusstörungen, schnell stellte sich heraus, dass er einen Herzinfarkt hat. Den nächsten Morgen wurde er sofort operiert. Vier Bypässe wurden gesetzt.

Leider ist es für Geflüchtete nicht wie für uns. Da geht man nicht in ein ruhiges Zuhause oder eine Reha, da muss man zurück in ein Camp.

Und es muss dieses Camp mit 650 Menschen sein, weil es keine adäquaten Unterkünfte gibt.

Waleed kann nicht in ein Camp zurück, wir sorgen uns um ihn. Er muss da raus.
Wir müssen - gemeinsam mit euch - eine Wohnung finden und finanzieren, damit er zur Ruhe kommen kann, genesen kann, damit die Familie endlich aus dem ganzen Grauen raus kommt.

Selbst werden sie dazu noch lange nicht in der Lage sein, denn die Termine für den Asylantrag wurden ihnen erst für Ende März 2016 zugesprochen.

Bitte helft uns und spendet, damit wir eine Wohnung anmieten können.

Hier erfahrt ihr mehr zu der Familie.
Sie werden von ZDF Wiso begleitet.

Teil 1) http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2588520/Die-ersten-Wochen-der-Familie-Ahmed#/beitrag/video/2512072/Familie-Walid-aus-dem-Irak

Teil 2) http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2588520/Die-erste

Teil 3) http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2595770/Fl%C3%BCchtlingsfamilie-aus-dem-Irak

Weiter informieren:

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Ort: Berlin, Deutschland

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