Deutschlands größte Spendenplattform

Trauer und Glück liegen für Patienten, Angehörige, Stammzellspender und Mitarbeiter häufig ganz eng zusammen. Zum diesjährigen World Blood Cancer Day (28. Mai)  wollen wir hier eine der vielen glücklichen Geschichten erzählen; eine die Mut macht und die zeigt, wie einfach und wie wichtig die Arbeit der DKMS und der vielen weiteren Organisationen ist, die sich in diesem Bereich engagieren und dabei auf Deine Spende angewiesen sind.


   

Birgit (Stammzellenspenderin) und Jeff mit seiner Familie

An einem Dezembertag im Jahr 2012 öffnet Birgit einen Brief von der DKMS. „Sie kommen eventuell als Spender in Frage…“ hieß es dort. Bereits vor Jahren hatte sie einen solchen Brief bekommen, doch bei der Feintypisierung stellte sich raus, dass die Gewebemerkmale eines anderen Spenders noch besser passten. Bei der zweiten Anfrage war es dann das perfekte Match.

„Ich musste kurz schlucken und war sehr aufgeregt, als ich den Brief in den Händen hielt. Für mich stand aber sofort fest, dass ich die Blutentnahme für weitere Untersuchungen machen werde. Dann kam die Nachricht, dass ich vielleicht tatsächlich jemanden das Leben retten kann.“

Im Februar 2013 war es dann soweit: Birgit spendete Stammzellen aus dem Beckenkamm. „Ein bisschen mulmig war mir schon. Ich habe nach „Scheißegal-Tabletten“ gefragt. Von der Spende selber habe ich aber nichts mitbekommen, da sie unter Narkose stattfindet. Nachdem Aufwachen dachte ich nur, dass ich relativ fit bin.“

Für Birgit stand schnell fest, dass sie „ihren Patienten“ kennenlernen will. Sehnsüchtig wartete die Kempenerin auf ein Lebenszeichen, denn zwei Jahre ist nur ein anonymer Kontakt möglich.  Dann hielt sie den Brief in der Hand: „Ahhh, ganze vier Seiten, rief ich. Obwohl niemand zu Hause war. Freudentränen und Gekreische folgten. Den Brief habe ich kreuz und quer gelesen und seitdem stehe ich mit Jeffs Familie in regelmäßigen Kontakt. Für uns war schnell klar, dass wir uns persönlich kennenlernen wollen.” Doch verschiedene Umstände führten dazu dass es noch mal vier Jahre dauern musste.

Am 17. Mai 2017 trifft Birgit zum ersten Mal ihren genetischen Zwilling aus den USA. Jeff besucht mit seiner Familie Birgit in Deutschland. „Ich bin so aufgeregt und mir schießen jetzt schon Tränen in die Augen, wenn ich an unserer Begegnung denke! Ich hoffe, dass ich noch viele Menschen mit meiner Geschichte überzeugen kann, sich registrieren zu lassen.


Um  ihre Hauptaufgabe – die Registrierungen von Stammzellspendern – zu finanzieren und noch mehr Patienten helfen zu können ist die DKMS auch auf Geldspenden angewiesen. Jeder Euro zählt!

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Geschrieben von am 24.05.2017. Zuletzt aktualisiert am 24.05.2017.