Deutschlands größte Spendenplattform

Seit Anfang Juni 2015 kann aus allen EU-Ländern, sowie aus Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und der Schweiz per SEPA-Lastschrift gespendet werden! Das gilt natürlich auch für die Dauerspenden im Spendenformular.

Für Inlandszahlungen können weiterhin auch Kontonummer und Bankleitzahl (anstelle von IBAN und BIC) angegeben werden.

Was ist SEPA?

Das Kürzel SEPA steht für Single Euro Payments Area (Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum). Mit SEPA soll der Zahlungsverkehr im europäischen Wirtschaftsraum harmonisiert und mit einheitlichen Zahlungsverkehrsprodukten – Überweisungen und Lastschriften – abgewickelt werden. Dieser Zahlungsverkehrsraum umfasst 28 EU-Staaten sowie die Länder Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz und Monaco.

Ab wann gilt SEPA?

Zum 1. Februar 2014 laufen die nationalen Zahlverfahren für Überweisungen und Lastschriften in den Euroländern aus, das heißt: Ab diesem Zeitpunkt werden die bisherigen Überweisungs- und Lastschriftverfahren durch SEPA ersetzt.

Bis auf Weiteres wird es aber für unsere Spender möglich sein, noch mit Angabe von Kontonummer und Bankleitzahl zu spenden.

Was ändert sich durch SEPA?

Mit der Umstellung auf SEPA werden einige neue Dokumente und Begriffe eingeführt. Im Zuge von SEPA werden die alten Bankdaten durch IBAN und BIC abgelöst. Zahlungsempfänger weisen sich zukünftig durch eine Gläubiger-ID aus. Das SEPA-Mandat ersetzt die bekannte Einzugsermächtigung. Im bisherigen Lastschriftverfahren musste den Schuldnern nicht angekündigt werden, wann wie viel Geld von ihrem Konto abgebucht wird – das ändert sich mit der Einführung der Vorabinformation (engl. Prenotification). Außerdem sind Mandate zukünftig anhand einer Mandatsreferenz mit einer Nummer gekennzeichnet.

Was sind IBAN und BIC?

Die IBAN ist der Nachfolger der Kontonummer und die BIC löst die Bankleitzahl ab.

Wo finde ich meine IBAN und BIC?

Wie auch die alten Bankdaten stehen IBAN und BIC meist schon auf dem Kontoauszug einsehbar.

Was ist ein SEPA-Lastschriftmandat?

Das SEPA-Lastschriftmandat legitimiert den Einzug von SEPA-Lastschriften. Dieses Mandat umfasst Deine Zustimmung zum Zahlungseinzug per SEPA-Lastschrift durch das Kreditinstitut des Zahlungsempfängers. Im Gegensatz zur Einzugsermächtigung gilt ein SEPA Mandat europaweit. Mit der Gläubiger-ID stellt es einen Bezug zu dem abbuchenden Zahlungsempfänger her.

Seit Juni 2015 kann auch für Dauerspenden, also regelmäßig wiederkehrende Zahlungen, ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt werden.

Was ist die Vorabinformation?

Mit der Vorabinformation („Prenotification“) kündigen wir unseren Spendern eine Belastung ihres Kontos mittels SEPA-Lastschrift an. In der Vorabinformation enthalten sind das Fälligkeitsdatum und der genaue Betrag. Es können auch mehrere, regelmäßige Lastschrifteinzüge angekündigt werden.

Die Vorabinformation wird den Spendern rechtzeitig vor Fälligkeit übermittelt, damit sie sich auf die Kontobelastung einstellen und für entsprechende Deckung sorgen können. Die Vorabinformation erfolgt im Rahmen der Spendenbestätigungsmail.

Was sind die Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID) und die Mandatsreferenz?

Die Gläubiger-ID ist eine kontounabhängige und eindeutige Kennnummer zur Identifizierung des Zahlungsempfängers. Die Gläubiger-ID für Deutschland ist 18 Stellen lang und wird von der Bundesbank vergeben.

Die Gläubiger-ID von betterplace.org lautet: DE88GUT00000382893.

Die Mandatsreferenz kennzeichnet das SEPA-Lastschriftmandat. Die Mandatsreferenz kann bis zu 35 Stellen lang sein und dient dazu, in Kombination mit der Gläubiger-ID jeden Lastschrifteinzug eindeutig identifizieren zu können.

Themen: Spender
Geschrieben von Stephan Peters am 14.01.2014. Zuletzt aktualisiert am 22.09.2017.