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Interkulturelles Lernen: Afrika im 2. Weltkrieg

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Interkulturelles Lernen: Afrika im 2. Weltkrieg
Location:

Berlin, Germany

Category:

Education

Published: 20 January 2009
Progress:
0% funded
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Projektbeschreibung
Im September 2009 wird der 70. Jahrestag des Kriegsbeginns in Europa (!) begangen werden. Es ist zu erwarten, dass die Gedenkfeierlichkeiten ausschließlich das Kriegsgeschehen in Europa thematisieren werden werden und - einmal mehr - ignorieren, welchen enormen Beitrag die Dritte Welt im Kampf gegen die faschistischen Achsenmächte auf sich genommen hat.

Begleitend zur (Wander-)Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“, die im September 2009 in Berlin eröffnet, wird AfricAvenir International e.V. eine vielseitige, interdisziplinäre Veranstaltungsreihe mit dem Schwerpunkt „Afrika im Zweiten Weltkrieg“ organisieren. Für dieses Begleitprogramm werden hier Spenden gesammelt.

Das Begleitprogramm besteht aus:
- Führungen durch die Ausstellung
- Vorträgen von Afrikanischen Wissenschaftler/innen
- Konzert mit einer Afrikanischen Band
- Aufführung des Hip-Hop Musicals "A nos morts" (An unsere Toten), das den Afrikanischen Opfern des 2. Weltkriegs gewidmet ist und dieses komplexe Thema super an Jugendliche vermitteln kann.
- Workshops mit Multiplikator/innen wie Lehrkräften und Studierenden
- Spiel- und Dokumentarfilme von Afrikanischen Filmemacher/innen

Projektziele
- größeres öffentliches Bewusstsein für die tatsächliche Weltdimension des Zweiten Weltkriegs zu schaffen
- Auseinandersetzung mit dem Eurozentrismus in der deutschen Erinnerungspolitik
- Stärkung des Dialogs Afrika- Europa: Nicht Sprechen über Afrika, sondern mit Afrikaner/innen
- kogntive Vermittlung von Faktenwissen und emotionale Zugänge zum Thema

Hintergrund
Die Beteiligung der sog. Dritten Welt am Zweiten Weltkrieg war keine historische Randerscheinung: Allein Indien stellte 2,5 Millionen Kolonialsoldaten und China hatte mehr Opfer zu beklagen als Deutschland, Italien und Japan zusammen. Insgesamt mehr als zwei Millionen Kolonialsoldaten aus Afrika kämpften auf allen Seiten der Front.

Advocates (8):

Advocates are people who vouch for this project on the basis of personal experiences, specific expertise or direct relations.
  • S. Günther

    S. Günther

    F • Leipzig, Germany

    Als ehemalige Praktikantin habe ich die vielseitige Arbeit von AfricAvenir kennen und schätzen gelernt und kann mich nur als Fürsprecher für diese Veranstaltungsreihe einsetzen, die wie alle vorherigen Projekte sicherlich auch ein großer Erfolg werden wird. Die ehrenamtliche Arbeit von AfricAvenir hebt sich vor allem dadurch hervor, dass ein gleichberechtigter Dialog mit Afrika gesucht wird. Nicht über Afrika, sondern mit Afrikanern soll gesprochen werden, um so dem Eurozentrismus die Stirn zu bieten und einen anderen Blick auf diesen Kontinent zu ermöglichen. Mit der Veranstaltungsreihe "Afrika im 2. Weltkrieg" sollen die Grauen des Zweiten Weltkriegs von einer bisher leider kaum bekannten Seite beleuchtet werden. Eine Sensibilisierung für dieses Thema ist längst überfällig und muss stärker im Bewusstsein der Menschen verankert werden. Daher sollte AfricAvenir für dieses Projekt eine große Unterstützung, auch finanzieller Natur, erfahren.

Visitors (3):

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