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Days of Joy - Recovery from War

Days of Joy - Recovery from War
Location: Neum (an der Adria), Bosnia and Herzegovina
Category: Health
Published: 09 April 2008
Progress:
99% funded
Donors resident in Germany receive a donation receipt for this project.
   
Rating:
62 Ratings
SEKA is Women's Peace Project in East Bosnia and a Center for therapy, education and recreation. After 10 years of work on the Adriatic Island of Brac the project moved to the town of Gorazde in Bosnia and Herzegowina in September 2007.
The project is supported and mainly funded by German Women's Organisation SEKA Hamburg e.V.

Even 13 years after the end of war through the Dayton-agreement the population in Bosnia and Herzegowina still suffers from the psychological and social consequences of war.
The population of the town of Gorazde is severely war traumatized - people suffered from almost four years lasting siege, shelling, and hunger.
Since September 2007 project SEKA offers (trauma)therapeutic and psycho-educative help for women and children in individual and group work.
Every summer the project organizes therapeutic recreation at the seaside for traumatized women and children.
In June 2009 we again would like to invite a group of 20 traumatized women and children for therapeutic recreation in Neum at the Adriatic Sea.
During 12 days four therapists will give psychological-pedagogique assistance to the children and their mothers in separated group-work and through individual talks. Besides this, of course, women and children will enjoy the sea, the beach and further activities the colleagues will offer them.
Through these "days of joy" women and children will - at least to some extent - overcome their painful experiences and regain self-esteem, trust and joy of life. After returning to their home town Gorazde, Project SEKA will offer them further support, if necessary.

The project is financed entirely by donations: For 20 women and children we need 16.800,- € for 12 days. As being more and more difficult to find the donations for this kind of project, we decided to start already now with our campaign for the therapeutic recreation in summer 2009. We are grateful for your help!

Visitors (3)

Visitors have looked at a project with their own eyes.
  • e. donovan

    e. donovan

    M

    During my 2008 summer tour of Eastern Europe I had the opportunity to visit the SEKA Project in Gorazde, Bosnia. Although i didn't have the right timing to see the counselors in a session, I did meet several of the staff and get to tour the facilities. The pride with which the counselors demonstrated what a typical session would be like, gave me a warm feeling inside. For the children, many simple techniques, such as puppet role playing are used to help build self-esteem, trust, and respect for others, while for the women, group therapy, and goal setting help bring participants hope for the future.

  • A. Kolkmann

    A. Kolkmann

    44/F • Wesel, Germany

    Liebe betterplace Besucherinnen und Besucher!

    Das SEKA Projekt unterstütze ich als Förderfrau seit 1999. 2003 war ich zum ersten mal im SEKA Haus, 2004 gleich wieder und 2006 zusammen mit meinem Mann und meinen drei Kindern.
    Seitenweise könnte ich über meine sehr positiven Eindrücke schreiben, aber so viel möchte wahrscheinlich niemand lesen.
    SEKA ist ein wunderbares Projekt. Warmherzige und kompetente Frauen, die mit einem unglaublichen Engagement
    eine tolle Arbeit machen. Ich habe die Herzlichkeit und Wärme, die den Frauen und Kindern entgegengebracht wird auch genießenen dürfen. Es ist ein Ort des Friedens, der Begegnung und des Lebensmutes.
    Ich wünsche den SEKA Frauen weiterhin viel Kraft, denn so viele traumatisierten Frauen und Kinder haben ihre Hilfe noch bitter nötig.
    Alles Gute für Euch! Anne

  • M. Schroer

    M. Schroer

    F

    Auf meiner Reise nach Gorazde sah ich überall die neuen, oft noch unverputzten Häuser, Zeichen von Neuanfang und Lebensmut. In den Häusern - das wurde mir schnell klar - müssen die Bewohner/innen mit den oft schweren Kriegserfahrungen zurande kommen. Wenn nur ein Famlienmitglied traumatisiert ist, wird die ganze Famlie in Mitleidenschaft gezogen. Vor allem die Kinder leiden unter den Spannungen, oft auch unter neuer Gewalt. Dem Gesundheitssystem fehlen Finanzen, psychologische Hilfe ist daher rar gesät, in ländlichen Gebieten oft unbekannt.

    SEKA in Gorazde - ich verbringe einen Tag in dem hellen, freundlichen Haus. Mein Eindruck: hier wird eine professionelle Arbeit geleistet. Die Ferienaufenthalte am Meer müssen eine Wohltat für die Frauen und Kinder sein, und eine Möglichkeit, schwierige Konstellationen neu zu ordnen. Das ersetzt keine Therapie, aber auch nach den Ferien besteht das Gesprächsangebot von SEKA weiter.

    Zwei junge, bosnische Kolleginnen führen mich durch das Haus SEKA - in Gorazde in Zentralbosnien. Eine ist Sozialpädagogin. Sie arbeitet mit Frauen aus der Umgebung. Parallel macht sie eine Forbildung in einer speziellen Methode der Traumabearbeitung bei Gabriele Müller, der Leiterin von SEKA. Der Gruppenraum ist freundlich, mit einem hellen Teppich, an der Seite Stapeln sich die Hausschuhe, um die Ecke ist eine kleine Teeküche. Die andere Kollegin ist Erzieherin. Sie zeigt mir das liebevoll eingerichtete Zimmer für die Kindertherapie. Hier arbeitet sie mit bis zu 12 Kindern. Da müsse Sie ja gute Nerven haben, frage ich. Sie sagt, dass die Kinder sehr gut mit den Sachen umgingen, so dass oft selbst die Eltern überrascht seien, wie ruhig und gelassen sie hier seien. Die Kinder genießen es, dass sie hier mit ihren Gedanken und Gefühlen ernst genommen werden und die Möglichkeit haben, sich auszudrücken. Ich stelle mir vor, in welchem Gegensatz dies zum Frontalunterricht der Schule stehen muss.
    Eine dritte Mitarbeiterin ist Kriegsveteranin und jetzt Koordinatorin bei SEKA. Sie hat entscheidend zur Gründung einer Vereinigung von Veteranen beigetragen, die sich auf eine Bearbeitung ihrer Traumatisierungen einlassen.
    An SEKA hat mir außerdem gefallen, dass sie nicht nur tolle Angebote für betroffene Frauen, Kinder und Männer machen, sondern auch in der Region Mitarbeiter/innen des Gesundheitswesens fortbilden und Supervision für Teams anderer sozialer Einrichtungen anbieten. Dadurch unterstützen sie die vorhandenen Strukturen. Das wirkt sich sicherlich auf die Qualität des Angebots für viele andere Klientinnen und Klienten aus.

    Von daher kann ich nur wünschen, dass im nächsten Sommer wieder Frauen und Kinder in den Genuß dieses Ferienaufenthalts kommen.