Mali gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Fast zwei Drittel der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze und Bildung ist für die meisten Menschen einfach unerschwinglich.
Durch eine TV-Reportage wurden zwei Mitarbeiter der Lufthansa Technik bzw. der Condor auf die große Armut in Mali aufmerksam. Daraufhin entschlossen sie sich zu helfen und werden dabei von der HelpAlliance unterstützt. Diese Hilfe kommt der Grundschule von Dioundiourou zu Gute, im malischen Dogonland und somit mitten in der Sahel-Zone gelegen. Die dortige Dorfbevölkerung hat erkannt, wie wichtig das Thema Bildung für die Zukunft ihrer Kinder ist und bemüht sich daher, Schulen selbst zu betreiben in einem Land, in dem der Staat nicht genügend Mittel hierfür aufbringen kann. Die Schule von Dioundiourou steht etwa 180 Kinder aus drei umliegenden Dörfern offen, die zum Teil schon bis zu 5 km Fußmarsch hinter sich haben, wenn der Unterricht beginnt.
Durch die Kooperation von Schule-Mali e.V. und HelpAlliance konnte so schon wichtige Unterstützung an die Dorfgemeinschaft weitergegeben werden, aber es bleibt immer noch viel zu tun. Die Spendenbeiträge haben bereits geholfen, das Schulgeld und das Mittagessen für die Kinder zu bezahlen, neue Lehrkräfte einzustellen und auch für deren Unterkunft zu sorgen, das Schulgebäude um drei Klassenzimmer zu erweitern sowie mit dem Bau eines Tiefbrunnens die Wasserversorgung der Schule sicherzustellen.
Nach zwei Jahren Missernten, dem Umsturz in Libyen (das dortige Regime hatte die Sahelzone mit Lebensmitteln unterstützt) und der abzusehenden erneuten Missernte steht eine Hungersnot bevor. Aus diesem Grund möchte die HelpAlliance als nächste Aktivität so schnell wie möglich Lebensmittelvorräte für die Schule anlegen, um den steigenden Getreidepreisen zu entgehen. Dafür ist der Bau einer Küche sowie eines Getreidespeichers unumgänglich, die durch dieses Projekt finanziert werden sollen.
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