Interkulturelles Lernen: Afrika im 2. Weltkrieg

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    S. Günther recommends this project | about 3 years ago
    Als ehemalige Praktikantin habe ich die vielseitige Arbeit von AfricAvenir kennen und schätzen gelernt und kann mich nur als Fürsprecher für diese Veranstaltungsreihe einsetzen, die wie alle vorherigen Projekte sicherlich auch ein großer Erfolg werden wird. Die ehrenamtliche Arbeit von AfricAvenir hebt sich vor allem dadurch hervor, dass ein gleichberechtigter Dialog mit Afrika gesucht wird. Nicht über Afrika, sondern mit Afrikanern soll gesprochen werden, um so dem Eurozentrismus die Stirn zu bieten und einen anderen Blick auf diesen Kontinent zu ermöglichen. Mit der Veranstaltungsreihe "Afrika im 2. Weltkrieg" sollen die Grauen des Zweiten Weltkriegs von einer bisher leider kaum bekannten Seite beleuchtet werden. Eine Sensibilisierung für dieses Thema ist längst überfällig und muss stärker im Bewusstsein der Menschen verankert werden. Daher sollte AfricAvenir für dieses Projekt eine große Unterstützung, auch finanzieller Natur, erfahren.
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    F. Heinl recommends this project with his on site report | about 3 years ago
    Spannendes Projekt!
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    S. Skupien recommends this project | over 3 years ago
    Ich kenne AfricAvenir seit vier Jahren und bin immer wieder über das anhaltende Engagement erstaunt, das die Ehrenamtlichen dem interkulturellen Dialog zwischen Afrika und Europa entgegenbringen. Tiefschürfend Randthemen aufgreifend schaffen sie über Film-, Dialog- und andere Veranstaltungen Plattformen für einen Austausch auf Augenhöhe - und stießen dabei auf immer mehr Resonanz. Die Veranstaltungsreihe zum 200ten Gedenktag zur Abschaffung des transatlantischen Sklavenhandels ist dafür ein brilliantes Beispiel. Damit informieren sie nicht nur über bisher in der deutschen und europäischen Geschichtsschreibung ausgelassenes sondern geben Anlass zum Überdenken der eigenen Position. Was als studentische Initiative begann, hat sich mittlerweile zu einem dauerhaften Projekt entwickelt. In diesem Rahmen setzt sich AfricAvenir e.V. nun auch endlich mit der Rolle Afrikas im 2. Weltkrieg auseinander, die bisher schmerzlichst unterbelichtet blieb. Ich bin mir überaus sicher, dass die Ehrenamtlichen auch dieses Projekt hervorragend meistern werden, denn können sie sich auf langjährige Erfahrungen stützen. In diesem Sinne freue ich mich auf die Realisierung der Ziele.
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    M. Magassa recommends this project with his on site report | over 3 years ago
    Im Rahmenprogramm des Projektes soll das Hip-Hop-Breakdance-Theater „A nos morts“ gezeigt werden. Ich konnte das Spektakel im Herbst in der Nähe von Marseille sehen und war /bin völlig beeindruckt, auch wenn ich nicht jedes Wort verstanden hab.
    Hier eine kleine Beschreibung:
    „A nos morts“ - „Für unsere Toten“ -, so nennt sich ein Tanztheater, das vom straßburger Künstlerkollektifs „ Le C.A.M.P. (Rapper, Autoren, Tänzer, Akrobaten, Breakdancer, Historkier, Produzenten, etc...) kreiert wurde. Das Hiphop-Multimedia-Tanz-Spektakel will der „grande nation“ Nachhilfe im Fach Geschichte erteilen. Es handelt von der Geschichte der Tirailleurs – jenen Soldaten aus Senegal, Mali, Algerien, Indochina (heutiges Laos, Kambodscha, Vietnam),....sprich: aus den französischen Kolonien, die in den beiden Weltkriegen für Frankreich ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, danach aber bald wieder vergessen wurden.
    Im Stück fließen verschiedene Kunstformen permanent ineinander, überlagern sich aber können auch ohne Weiteres einzeln für sich alleine stehen. Wer sich davon überzeugen möchte, kann sich unter http://www.cie-memoires-vives.org/anosmorts.htm schon ein paar musikalische Eindrücke verschaffen.
    Zudem möchte ich auf den folgenden Radio-Beitrag der ARD Mediathek hinweisen:
    http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/590726.

    Schaut es euch einfach mal an & unterstützt das Projekt bei Gefallen- es wäre genial, wenn wir diese Gruppe nach Deutschland holen könnten!!
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    M. Magassa recommends this project | over 3 years ago
    Im Rahmenprogramm des Projektes soll das Hip-Hop-Breakdance-Theater „A nos morts“ gezeigt werden. Ich konnte das Spektakel im Herbst in der Nähe von Marseille sehen und war /bin völlig beeindruckt, auch wenn ich nicht jedes Wort verstanden hab.
    Hier eine kleine Beschreibung:
    „A nos morts“ - „Für unsere Toten“ -, so nennt sich ein Tanztheater, das vom straßburger Künstlerkollektifs „ Le C.A.M.P. (Rapper, Autoren, Tänzer, Akrobaten, Breakdancer, Historkier, Produzenten, etc...) kreiert wurde. Das Hiphop-Multimedia-Tanz-Spektakel will der „grande nation“ Nachhilfe im Fach Geschichte erteilen. Es handelt von der Geschichte der Tirailleurs – jenen Soldaten aus Senegal, Mali, Algerien, Indochina (heutiges Laos, Kambodscha, Vietnam),....sprich: aus den französischen Kolonien, die in den beiden Weltkriegen für Frankreich ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, danach aber bald wieder vergessen wurden.
    Im Stück fließen verschiedene Kunstformen permanent ineinander, überlagern sich aber können auch ohne Weiteres einzeln für sich alleine stehen. Wer sich davon überzeugen möchte, kann sich unter http://www.cie-memoires-vives.org/anosmorts.htm schon ein paar musikalische Eindrücke verschaffen.
    Zudem möchte ich auf den folgenden Radio-Beitrag der ARD Mediathek hinweisen:
    http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/590726.

    Schaut es euch einfach mal an & unterstützt das Projekt bei Gefallen- es wäre genial, wenn wir diese Gruppe nach Deutschland holen könnten!!
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    A. Kubiakowska recommends this project | over 3 years ago
    Den Verein AfricAvenir habe ich vor fast drei Jahren kennengelernt, als ich in Berlin im Rahmen des Stipendiums der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ eine Filmreihe über die deutsche Kolonisation organisiert habe.
    Damals schien mir AfricAvenir die einzige Gruppe zu sein, die sich so tief, intellektuell und professionell mit Rassismus und Kolonialismus auseinandersetzte. Ich fand es beeindruckend, dass so eine kleine Gruppe ehrenamtlich so große und schöne Projekte veranstaltet. Das Projekt „Afrika im Zweiten Weltkrieg“ ist die Fortführung der Idee von einer interdisziplinären und komplexen Veranstaltung, die auf vielen Ebenen wirken soll – es richtet sich an viele unterschiedliche Zielgruppen und besteht aus mehreren Teilen. Darüber hinaus ist es wunderbar, dass man endlich mehr zum Thema Eurozentrismus in der Aufarbeitung von Geschichte und über den Beitrag der Dritten Welt im Kampf gegen Faschismus erfahren kann. Das Projekt „Afrika im zweiten Weltkrieg“ ermöglicht es, sich mit diesen Themen tief und kritisch auseinanderzusetzen.
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    F. Lehmann recommends this project | over 3 years ago
    Als ehemaliger Praktikant bei AfricAvenir ist mir das Engagement des Vereins in Bezug auf Themen, die in der Öffentlichkeit kaum gewürdigt werden, wohl bekannt. Nicht zuletzt aus diesem Grund erhielt der Verein im letzten Jahr die "Toussaint Louverture Medaille" der UNESCO für "besondere Beiträge im Kampf gegen Hegemonie, Rasissmus und Intoleranz". Anlass dafür war die Eröffnung der Ausstellung "200 Jahre später...", an deren Verwirklichung AfricAvenir entscheidenden Anteil hatte.
    Immer wieder beeindruckt mich die enorme Kreativität der Aktiven von AfricAvenir, genauso wie das unermüdliche Engagement, das sich schon jetzt in der Ausstellung zu Afrika im Zweiten Weltkrieg widerspiegelt.
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    A. Künzel recommends this project | over 3 years ago
    Als ehrenamtliche Mitarbeitern bei AfricAvenir konnte ich bereits an einigen Projekten mitarbeiten und bin stets beeindruckt von dem großen Engagement des Verein für wenig beachtete, aber gesellschaftlich höchst relevante Themen.
    Ich bin überzeugt davon, dass gerade Themen, die in der breiten Öffentlichkeit kaum Gehör finden, einen großen Betrag zu gegenseitigem Verständnis und Respekt innerhalb der Gesellschaft leisten können.
    Dieses Projekt besitzt die Kraft neue Sichtweisen zu erschließen und darüber einen Gewinn für das gesellschaftliche Miteinander zu erzielen. Bitte unterstützen Sie dieses Projekt!
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    E. Kuhn recommends this project | over 3 years ago
    Die von AfricAvenir organisierten Veranstaltungen sind stets sehr gut durchdacht und mit einer hohen Sensibilität für das entsprechende Thema gestaltet. Das Netzwerk und die Professionalität von AfricAvenir erlauben dem Verein das Organisieren groß angelegter und ansprechender Projekte.
    Die Ausstellung "Afrika im 2. Weltkrieg" bearbeitet ein Thema, das kaum angesprochen und dem kaum gedacht wird. Das Begleitprogramm für die Ausstellung ist sehr interessant und vielfältig. Es lohnt sich, das Projekt zu unterstützen, um einen Beitrag zur Verarbeitung der Zeit des 2. Weltkriegs zu leisten und anderen dies zu ermöglichen. Wir benötigen eine Bewusstseinsbildung über diese Aspekte des 2. Weltkriegs, die in der Aufarbeitung meistens stark vernachlässigt werden.
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    A. Helfrich recommends this project | over 3 years ago
    Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an einem politikwissenschaftlichen Institut und Koordinatorin des Regionalbereichs Afrika kann ich nur betonen, dass die politikwissenschafltiche Auseinandersetzung mit der Geschichte afrikanischer Staaten meist unreflektiert und unselbstkritisch, eurozentrisch und eindimensional stattfindet. Forschungsergebnisse afrikanischer WissenschaftlerInnen werden in dem in europäischen Ländern stattfindenden Diskurs zumeist ignoriert.
    Das hier vorgestellte Projekt erachte ich als besonders wertvoll, da es bereits im Bereich der schulischen Bildung ansetzt und nicht nur SchülerInnen, sondern somit auch LehrerInnen, die das Gelernte als Multiplikatoren ebenso weitertragen können, die Möglichkeit bietet, sich fundiert und reflexiv mit einem so wichtigen Thema der Geschichte afrikanischer Staaten zu befassen.
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