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Women knit socks

An aid project by: "Viscri incepe" deutsch: "Viscri startet" (A. Schorb)

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100 % funded

A. Schorb (Project Manager)

A. Schorb
In the Rumanian rural village of Viscri women knit socks, gloves, sweaters etc. since ten years, which are sold in Germany and Rumania. They help improve their low family incomes. People here are poor. Most of them earn as much as €100 per month as day labourers or selling milk from their one/two cows. Most of the villagers have sheep. This was our reason for starting a spinning company seven years ago, were we use our own wool to spin socks.

About 80% of women and girls from the village participate in the so called 'sock-project'. Seven women are fully employed and socially ensured by the company. The spinneries, which we bought second-hand are in desperate need of repair and some parts need to be replaced. We need two hoovers and the electric installation needs to be overhauled. The money generated by the spinnery goes fully into salaries, insurances, electricity and heating. It is not possible to generate a surplus for repair work. If the spinnery cannot be kept up and running, the 'sock-project', which is very successful since several years, is endangered.

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Information about the project:

Ask A. Schorb (Project Manager):

  •  

    Martin G. asked over 4 years ago

    Die Not klingt überzeugend und das Projekt scheint sehr sinnvoll zu sein, allerdings möchte ich fragen, warum über die vielen Jahre, wo das Projekt schon besteht, keine Rücklagen gebildet werden konnten, wenigstens für kleinere Reparaturen usw. Gibt es bei dem Projekt jemand fachlich qualifiziertes, der die Finanzen verantwortet bzw. sie gelegentlich überprüft?

     

    A. Schorb: (Project Responsible) answered over 4 years ago

    Lieber M. Georgi,
    Entschuldigung, daß ich erst jetzt antworte. Ich hatte technische Probleme.
    Die größte Schwierigkeit in unserer Spinnerei ist, daß wir nur die Wolle verkaufen können, die die Frauen hier zu Socken und ähnlichem verstricken. Darüber hinaus haben wir so gut wie keinen Absatz, obwohl wir mehr produzieren könnten. Das liegt daran, daß wir verhältnismäßig teuer produzieren (veraltete Maschinen, faire Löhne, Sozialleistungen). Es gibt in der weiteren Umgebung zwei Spinnereien mit günstigeren Preisen. Das sind Familienbetriebe, wo von den größeren Kindern bis zur Großmutter alle mitarbeiten, ohne Renten- oder Krankenversicherung und ohne die eigene Arbeitszeit in Rechnung zu stellen. Es fragt sich natürlich, warum wir nicht dort unsere Wolle kaufen? Einmal ist die Qualität dieser Wolle für unsere Socken nicht ausreichend. Der wichtigere Grund ist aber, daß auf den rumänischen Dörfern fast alle Familien eigene Schafe haben, sie uns ihre Wolle verkaufen und so das Familieneinkommen aufbessern und wir vier Arbeitsplätze schaffen konnten (von den ca. 400 Einwohnern des Dorfes sind gerade mal eine Handvoll sozialversichert). So konnten wir einen regional sinnvollen Kreislauf schaffen. Als wir 2002 die Spinnerei einrichteten, ging das nicht ohne Hilfe von Spendern, darunter der „Weltgebetstag der Frauen“ und die deutsche Botschaft in Bukarest. Wir sind ein wenig stolz darauf, daß die Spinnerei in den sieben Jahren so plus minus null arbeiten und „kleine Reparaturen“ erledigen aus eigener Kraft konnte. Doch jetzt stehen größere an.
    Wir hatten vor einigen Jahren für einige Monate einen Steuerberater aus Österreich hier, der versucht hat, uns mit seinem Wissen zu helfen, aber auch er konnte an dem oben beschriebenen Problemen nicht ändern.

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