D. Ruffinatti (Project Manager), written 9 months ago
I triggered a (partial)payout for these needs:
| Electric lines | €500.- |
| 5 pressure regulating valve for the toilettes | €165.- |
| Water tank | €20.- |
| Electric lines | €500.- |
| 5 pressure regulating valve for the toilettes | €165.- |
| Water tank | €20.- |
Hoffnung. Sie hilft uns jeden Morgen aufzustehen und unsere Probleme und Schwierigkeiten in Angriff zu nehmen. Sie ermöglicht uns die Ungerechtigkeit und das Böse der Welt zu ertragen. Aber sie ist auch der Antrieb für die besten Projekte, jene, die die Realität verändern und noch mehr Hoffnung wecken. Dies ermutigt uns die Realität nicht nur einfach so anzusehen, sondern mit einer Vision für das, was sie werden kann, wenn wir uns für Veränderung entscheiden. Für viele „stirbt die Hoffnung zu letzt“. Für einige ist sie alles, was sie noch haben.
Hope. This is what makes us to get up every morning and face our problems and difficulties. What enables us to endure the injustice and evil of this world. But also the drive for the best and most ambitious projects, those that change reality and produce even more hope. What encourages us to look at reality not as it is but with a vision of what it can become if we decide to change it. For many, “hope is the last thing you lose.” For some, it is all they have left.
Lieber Spender, vielen Dank, dass du Teil unseres Projektes bist! Wir freuen uns sehr darüber und es ermutigt uns total. Saludos!
Dear Donator, thank you for being part of our project. We are so glad to receive your support. It really is an encouragement. Blessings!
„… und dann blickte ich in Oscars Augen!“
Zusammen mit 80 Patienten des José T. Borda Krankenhauses hatten wir gerade erfüllt von Freude die Silvesterfeier begonnen. Es ist eine harte und ermüdende Arbeit, doch findet alles in einer fröhlichen Atmosphäre statt. Wie immer werden in letzter Minute die Aufgaben verteilt, Leute werden begrüßt, die Halle ist toll dekoriert, so dass man ein Gefühl von Zuhause bekommt, was viele verloren haben. Ein paar ermutigende Worte werden ausgesprochen. Wir alle – Patienten und Mitarbeiter – genießen diese unvergessliche Zeit der Gemeinschaft, die unsere Feiern stets kennzeichnen.
Unsere Idee ist es, die Hilflosen unserer Gesellschaft an einen Tisch voller Liebe zu holen. Generell passiert es nämlich jedes Jahr aufs Neue in unserer Gesellschaft, dass die ärmsten Menschen einfach vergessen werden. Es scheint, als wäre es der „richtige Moment“, die Verlassenen noch mehr vereinsamen zu lassen als sonst. Eigentlich unglaublich, dass dies z.B. gerade an Weihnachten passiert, wenn wir uns doch an solchen Tagen an die Liebe Gottes erinnern sollten, die sich in Jesu Geburt manifestiert.
Nach so vielen Dienstjahren und der uns ständig begleitenden Frage „Wer wird uns ersetzen, wenn wir einmal zu alt sind und nicht mehr weitermachen können?“ kommen bei mir sorgenvolle Gefühle auf. Ich kann einfach nicht aufhören diese Gruppe von Hilflosen mit den Augen Gottes anzusehen.
Ich sehe den Blick in ihren Augen, den Ausdruck in jedem entstellten Gesicht, welches immer noch Gottes Gesicht widerspiegelt. Ich frage mich selbst: „Wie viel versteckter Schmerz liegt in jedem einzelnen? Wie viele Jahre voll von Leid und ohne Erwartungen ans Leben?“
Ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen, leidende Menschen anzuschauen! Ich leide mit ihnen! Ich umarme sie, streichle ihnen über ihren Rücken, mache irgendwelche Witze mit ihnen und versuche ihnen dadurch zu zeigen, dass sie zu einer ewigen Familie gehören und dass da immer noch Hoffnung für sie vorhanden ist.
Eine Gruppe von Freiwilligen unterstütze uns und ich versuchte ihnen klar zu machen, dass die Mehrheit dieser Patienten ihre Familien verloren haben und dass sie schon zwischen 20 und 40 Jahre innerhalb der Krankenhausmauer leben.
Plötzliche lenkte Oscar meine Aufmerksamkeit auf sich. Er müsste 20 Jahre alt gewesen sein, dünn und mit einem sanften Blick in seinen Augen, der sich nach Zärtlichkeit sehnte. Ich schaute ihn an und sah meinen Sohn in ihm. Ich ging zu ihm hin und gab ihm eine feste Umarmung, denn ich wusste, dass uns nicht viel Zeit mehr blieb, und fragte ihn: „Wie lange bist du schon im Krankenhaus?“ „16 Jahre!“, antwortete er. Das ergab für mich keinen Sinn und ich hakte nach. Er erzählte mir, dass er schon mit vier Jahren ins Kinder- und Jugendkrankenhaus abgeschoben wurde und dann später ins Borda Krankenhaus für psychisch Kranke kam. Ich umarmte ihn noch einmal und realisierte, dass Gott mir erlaubte, einen alten Freund wiederzusehen.
Wir sprachen über seine Vergangenheit und erinnerten uns daran, dass Oscar eines der Kinder war, die meine Frau Maria Elena und ich damals aus den grausamen Krankenhausräumen des vierten Stocks herausholten, um mit ihnen zu den Schaukeln im Park zu spazieren. In jenem Moment war er mehr denn je mein Sohn und er sah in mir den Vater, den er nie gehabt hatte.
Irgendwann in der Vergangenheit gaben wir einem Kind Liebe weiter, dem Kind, dass jetzt zum Mann geworden ist, der immer noch den traurigen Blick eines allein aufwachsen müssenden Kindes in den Augen hat. Seine großen, grünen Augen sind dieselben und auch seine Tränen sind die gleichen.
Was für eine Freude war es für mich, diesen mir so vertrauten und lieb gewordenen Menschen noch einmal fest zu umarmen!
Ich frage mich: Wie viele Kinder brauchen uns? Wie viele Kinder brauchen dich? Wie viele Männer und Frauen mit einem Kinderblick brauchen uns?
Bist du bereit 16 Jahre eine Umarmung zu geben? Mit denen zu weinen, die weinen? Selbst wenn das auch dich selbst zum weinen bringt?
„Sende dein Brot aus auf die Oberfläche der Wasser, denn im Verlauf vieler Tage wirst du es wiederfinden.“ Prediger 11, 1
Daniel Ruffinatti
We were celebrating the end of the year, with much joy and emotion, together with 80 patients from the Borda Psychiatric Hospital. It is hard and tiring work, but everything is done in an atmosphere of joy and happiness. As usual, last minute instructions were given, people were welcomed, the hall had been decorated so as to give a feeling of the home many had lost, some words of encouragement were expressed, and there was an indispensable time of fellowship that has always characterized these events.
The whole idea is to gather the destitute people of our society around a table full of love. In general, every year society repeats the ritual of forgetting those who are poorest. It would appear to them to be the right moment to leave the abandoned more destitute than ever. It seems incredible that Christmas, when we remember the love of God manifested through the birth of Jesus, should be considered the precise moment to put into practice our most despicable and selfish acts! Nothing is farther from God´s feelings!
After so many years of work, and together with the feeling of “who shall replace us when we are too old and cannot continue with this burden, certain emotions are aroused. I cannot stop seeing this group of helpless people with the Lord´s eyes.
I see the look in their eyes, the expression on each of their faces that although humanly ugly, still reflect the FACE of the Lord. I ask myself: How much hidden pain is their in each one? How much suffering from years of expecting nothing from life?
I cannot get used to just watching other people suffer; I suffer with them. I give them a hug, pat their backs, or make some sort of a joke, to make them feel that we belong to an eternal family, and that there is still hope for them
There are new people in the group of voluntary helpers and I try to help them to understand this. That the majority of the patients have lost their families, and that they have been inside those Hospital walls for anything from 20 to 40 years.
Suddenly my attention is caught by Oscar, a young man only 20 years old, thin, with a soft look in his eyes pleading for tenderness. As I look at him I see him as my son. I go up to him, I give him a hug and knowing there will be little time for interaction, I ask him pointedly: How long have you been in the hospital? Sixteen years, he answers. This doesn´t make sense to me so I continue making inquiries and he says that he has been warded since the age of 4 in the Infanto-Juvenil Hospital and latterly in the Borda Psychiatric Hosptial. I hug him again and realize that God has allowed me to see an old friend.
We go over his past and I remember that Oscar was one of the children that Maria Elena and I used to take out of that cruel room on the 4th floor of the hospital, to the swings in the park that the hospital has on the ground flour. We hug more intensely and he starts weeping. Now he is more than ever like a son and he sees in me the father he never had.
At some point in the past we showed love to a child, who now is a man with the sad look of that child who grew up alone. His big green eyes are the same, the tears are the same.
What joy to hold him again in a strong embrace!
I wonder: How many children need us? How many children need you? How many men and women with a child´s look need us?
Are you willing to give a hug for 16 years? To weep with those who weep? Even if that makes you weep?
“Cast your bread upon the waters, for after many days you will find it again”. (Ecclesiastes 11:1)
Daniel Ruffinatti
This video shows pictures of our picnics and our Christmas party with the patients.
Video zeigt zum einen Bilder von unseren Picknicks mit den Patienten und zum anderen auch von einer unserer Weihnachtsfeiern.
Christmas and New Year – Borda Psychiatric Hospital Patients
On the 24th and 31st of December, SACDEM celebrated Christmas Eve and New Year’s Eve with the patients of the Jose T. Borda Psychiatric Hospital. Many of the patients of this institution have lived there for decades and have been abandoned by their families. So that they do not spend the holidays alone in the hospital, SACDEM invites them to share two special evenings in the installments generously offered by the church Iglesia de la Puerta Abierta in the city of Buenos Aires. They shared dinner, games, gifts, songs and the Word of God with the patients. At midnight, we prayed with them, as we do every year, asking for blessing and strength for the thousands of person living in Argentine prisons that spend the holidays far from their families.
Weihnachten und Neujahr mit den Patienten vom Borda Krankenhaus
Am 24.12. und 31.12. feierten wir mit den psychisch kranken Patienten vom José T. Borda Krankenhaus Weihnachten und Neujahr. Viele dieser Patienten leben schon lange dort, denn sie wurden von ihren Familien verstoßen. Damit sie über die Feiertage nicht alleine sein müssen, luden wir sie für diese besonderen Abende ein. Die Kirche Iglesia de la Puerta Abierta in Buenos Aires öffnete uns hierfür großherzig ihre Türen. Sie beschenkten die Patienten mit einem gemeinsamen Abendessen, Geschenken, Spielen, Liedern und dem Wort Gottes. Um Mitternacht beteten wir wie jedes Jahr mit ihnen um Segen und Kraft für die tausenden Menschen, die in den argentinischen Gefängnissen leben und ihre Feiertage weit weg von ihren Familien verbringen müssen.
Hola dear friends and supporters of SACDEM, Como estan? We send you warm greetings from Buenos Aires into the world. Our organization already exists for a long time, but quite recently we have discovered betterplace. We look forward to this new project and eagerly anticipate your support. Best wishes and SALUDOS, the SACDEM team