Die Grundschule von Ilketunjo, die den Kindern in den entlegenen Gebieten der Kooperative eine Basisausbildung bieten soll, ist in einem unsäglichen Zustand. Gemeinsam werden wir für ein neues Gebäude, Einrichtung und Unterrichtsmaterialien sorgen.
Eines der Grundproblem in Äthiopien ist Bildung. Die zur Verfügung stehenden Gelder werden oft für unmittelbar wichtig erscheinende Zwecke verwendet. Dies ist zwar in der Situation der Kaffeebauern zumindest nachvollziehbar, hat aber für die Kinder der Kooperative und das Land als Ganzes desaströse Folgen.
Die Kooperative Ilketunjo hat zwei Schulen, wobei insbesondere die weiter entlegene Schule – die sogenannte „Satellite School“ – unsere Hilfe benötigt. Das Gebäude der Schule besteht aus bereits zerfallenden Lehmwänden und einem Lehmboden, sanitäre Anlagen fehlen komplett. Die mangelnde Schulausstattung mit Möbeln wie Tischen, Bänken und Stühlen macht es fast unmöglich die rund 1.000 Kinder der Umgebung zu unterrichten.
Diese Situation führt dazu, dass die Schüler nur sehr widerwillig in die Schule gehen und oft über mehrere Tage nicht am Unterricht teilnehmen. Für uns ist es nur schwer vorstellbar, aber so lernen viele Kinder nicht einmal Grundlegendes wie lesen und schreiben.
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