Besuch aus Indonesien im TrebeCafé
"Deutschland ist so ein blühendes Land", sagten unsere beiden Besucherinnen aus Indonesien, zwei Schwestern der Vereinten Evangelischen Mission. Gerade deshalb wollten sie erfahren, wie die Arbeit mit Straßenkindern hier bei uns aussieht. Drei Tage hospitierten sie im TrebeCafé. Was ihnen am meisten auffiel: dass die Mädchen, die hier auf der Straße leben, nicht arm aussehen.
Armut äußert sich bei den jungen Frauen, die ins TrebeCafé kommen, nicht so sehr materiell. Sie leiden vielmehr unter der Armut an Liebe in ihren Elternhäusern, sie sind arm an Lebensmut und trauen sich nichts zu. Was sie oft am dringendsten brauchen, sind Menschen, die sie vorbehaltlos akzeptieren. Die sie in den Arm nehmen, wenn es ihnen ganz schlimm geht. Die an ihre Zukunft glauben.
Auf dieser Basis können wir den Mädchen dann helfen - mit medizinischer Versorgung, mit Ruhe- und Rückzugsmöglichkeiten, mit unseren kunsttherapeutischen Angeboten und der Nachhilfegruppe. Wir sind froh und danken allen Spenderinnen und Spendern, dass das mit ihrer Hilfe möglich ist.