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Hilfe für Hexenjagdflüchtlinge

An aid project by: Hilfe für Hexenjagdflüchtlinge (F. Riedel)

News: On this page the carrier keeps you informed about the current situation of the project. This helps you judge how the donations are being used.

F. Riedel (Project Manager), written about 1 year ago

F. Riedel

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

50 10l Water canister €175.-
5 Wheelbarrows €160.-
Hospital Treatment €42.-
Ich werde die Gelder zur Regenzeit weiterleiten. Sobald ein Transport möglich ist, werden die Gegenstände geliefert. Inzwischen hat Gushiegu ein Bohrloch. Die Wasserkanister werden umgewidmet in Schüsseln und Töpfe für Neuankömmlinge. Vielen, vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender! Ihr, Felix Riedel
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F. Riedel (Project Manager), written over 1 year ago

F. Riedel

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

50 10l Water canister €75.-
5 Wheelbarrows €40.-
Hospital Treatment €8.-
Wir leiten den erfreulichen ersten Teil bereits weiter, da die Regenzeit nach einer überlangen Trockenzeit nun eingesetzt hat und jede Investition am besten jetzt getroffen werden muss. Wir kaufen von 123,00 Euro 2-3 Schubkarren, bezahlen einer schwer kranken Frau eine vollständige Krankenhausbehandlung (Registrierung, Pflege und Mahlzeiten) und von der übrigen Summe Wasserkanister. Bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken wir uns sehr herzlich! Es ist toll! We forward the first part of the donations as the rain-season has started and we need to invest everything now. We buy 2-3 Wheelbarrows, pay for one woman the treatment of a chronical disease (registration, healthcare and meals) and all the rest goes for water canisters.
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F. Riedel (Project Manager), written almost 2 years ago

F. Riedel

I forwarded our collected project donations to these needs

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F. Riedel (Project Manager), written almost 2 years ago

F. Riedel

Unsere gesammelten Projektspenden gingen an diese Bedarfe

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F. Riedel (Project Manager), written almost 2 years ago

F. Riedel

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F. Riedel (Project Manager), written almost 2 years ago

F. Riedel

Unsere gesammelten Projektspenden gingen an diese Bedarfe

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F. Riedel (Project Manager), written almost 2 years ago

F. Riedel

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F. Riedel (Project Manager), written almost 2 years ago

F. Riedel

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F. Riedel (Project Manager), written almost 2 years ago

F. Riedel

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F. Riedel (Project Manager), written almost 2 years ago

F. Riedel

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F. Riedel (Project Manager), written almost 2 years ago

F. Riedel

Online-Zeit Artikel erschienen

Auf der Online-Zeit wurde ein Artikel von mir über das Camp veröffentlicht.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-07/ghana-hexenjagd-flluechtlinge

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F. Riedel (Project Manager), written almost 2 years ago

F. Riedel

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F. Riedel (Project Manager), written almost 2 years ago

F. Riedel

Unsere gesammelten Projektspenden gingen an diese Bedarfe

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F. Riedel (Project Manager), written almost 2 years ago

F. Riedel

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F. Riedel (Project Manager), written almost 2 years ago

F. Riedel

Unsere gesammelten Projektspenden gingen an diese Bedarfe

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F. Riedel (Project Manager), written almost 2 years ago

F. Riedel

A documentary of Yaba Badoe about the so-called "Witches"-Camp in Gambaga

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F. Riedel (Project Manager), written almost 2 years ago

F. Riedel

English Short-Version

In Northern Ghana around 2500 mostly elderly and female people are living in sanctuaries and ghettoes after being accused of witchcraft. Our project seeks to improve the situation of around 200 women in 3 sanctuaries at Gushiegu, Nabuli and Kpatinga. There is no other NGO doing continuous work with witch-hunt victims. Simon and Evelyn Ngota visit the women on 3 days a week and assist them in any way, educate them about hygiene and medical issues, guide them to hospital if needed, help them to contact their relatives if they would like to go back, plant trees and organize small-scale businesses like beads, soap, Moringa-powder. Simon and Evelyn have more than 15 years of experience working with witch-hunt victims at the well-known ghetto of Gambaga.

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F. Riedel (Project Manager), written almost 2 years ago

F. Riedel

Vorstellung

Liebe Interessenten,

ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin Ethnologe (Kulturwissenschaftler). Seit 7 Jahren forsche ich über Hexenjagden und Hexereivorstellungen, denen in den letzten 40 Jahren mehr Menschen zum Opfer gefallen sind als den historischen Hexenjagden in Europa.

In Nordghana traf ich während meiner Feldforschungen auf Asyle für Hexenjagdflüchtlinge. 140 weibliche Flüchtlinge habe ich dort interviewt, 2500 Frauen und Männer leben insgesamt in 8 Asylen und Ghettos. Meine Arbeit mit Simon Ngota überzeugte mich von seinem Projekt. Seit 2 Jahren arbeite ich mit ihm zusammen und plane mit ihm die Maßnahmen. Jedes Jahr plane ich nach Gushiegu zu fahren, um die Fortschritte zu besichtigen, einmal pro Woche telefoniere ich mit Herrn Ngota.

Herr Ngota wird in mehreren Publikationen beschrieben und erwähnt. Journalisten, die über das Thema schreiben, verdanken vor allem ihm ihr Wissen. Darunter Gerhard Haase-Hindenberg, der das Buch schrieb: "Die Hexe von Gushiegu". Empfehlenswert ist die preisgekrönte Dokumentation "The Witches of Gambaga" von Yaba Badoe. Karen Palmer schrieb das Buch "Spellbound". Trotz der journalistischen Verwertung des exotischen Themas ist leider noch nicht viel vor Ort angekommen.

Über mein Dissertationsprojekt können sie hier mehr lesen:

http://www.uni-siegen.de/locatingmedia/personen/felix_riedel.html?lang=de

Gerne würde ich ihr Vertrauen und Interesse für dieses außergewöhnliche Projekt gewinnen. Sollten sie weitere Fragen haben, kontaktieren sie mich doch einfach. Die Kontaktdaten finden sie auf unserer Website: http://gushiegu.wordpress.com

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F. Riedel (Project Manager), written almost 2 years ago

F. Riedel

Besuchen sie unsere Website mit ausführlichen Informationen zum Projekt

Auf unserer Website finden sie weitere Informationen.

http://gushiegu.wordpress.com

 

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F. Riedel (Project Manager) written almost 2 years ago
Es gibt in Nordghana 8 Asyle oder Ghettos für Hexenjagdflüchtlinge, die alle mehr oder weniger von selbst entstanden sind. Der Staat hält sich heraus. In den größten, Tindang und Kukuo, leben jeweils mehr als 1000 Menschen, die meisten sind über 40 Jahre alt, ein Viertel etwa sind Männer. Die 6 kleineren in Bonyanse (7), Gambaga (81), Gushiegu (110), Kpatinga (43), Nabuli (54), Gbintiri (?) beherbergen weitere 300 ältere Frauen.
In allen ist die Situation eher desolat. Es gibt Unterschiede in der Freiheit der Camps. Gambaga, das älteste oder bekannteste Ghetto, untersteht einem Chief, der am Camp verdienen will und politische Macht aus seiner Position als "Hexenbeherrscher" zieht. In vielen anderen nehmen Priester Exorzismen vor, die eher harmlos sind, aber psychischen Druck ausüben. Vor allem soll dadurch den Anwohnern Angst vor den "Hexen" genommen werden. Gushiegu ist das freieste Camp, hier gibt es keine Exorzismen oder Priester, alle Frauen dort lehnten ihre Anklage ab, manche ziehen das gesamte System der Hexereivorstellungen in Frage.

F. Riedel (Project Manager) written almost 2 years ago
Liebe Frau Mueller,

vielen Dank für ihre Mitteilung. Ich werde versuchen, mehr Basisinformationen einzuflechten. Für Ghana gilt stichwortartig:
- Die meisten Menschen glauben an Hexerei, unabhängig von Konfession oder Einkommen oder Bildung.
- Nur sehr regional kommt es aber zu Hexenjagden, die meisten Menschen pflegen einen skeptischen Glaube an Magie und Hexerei und würden nie eine andere Person anklagen.
- Im Norden Ghanas sind Hexereianklagen ein manifestes und konstantes Problem.
- Etwa 4/5 der Angeklagten sind Frauen, Männer haben eine bessere Ausgangsposition und können eher fliehen.
- 2/3 der Flüchtlinge sind geflohen, bevor es zu physischer Gewalt kam. Sie wurden von einem Nachbarn oder Verwandten beschuldigt und bringen sich rechtzeitig in Sicherheit. Es gibt aber sehr viele und sehr krasse Fälle von Gewalt und Folter und eine unbekannte Zahl wird gelyncht. Wir sehen in den Asylen lediglich die Überlebenden.
- Schreine dienen der "Beweisfindung". Hier werden Orakel befragt, ob die Person eine Hexe ist oder nicht. Ein Freispruch durch ein Orakel kann dennoch das Exil zur Folge haben, wenn die Person weiter um ihre Sicherheit fürchten muss. Schreine führen ebenfalls Exorzismen durch. So entstanden auch die meisten der Asyle, da um einen Schrein herum die Hexenkraft als neutralisiert gilt und man daher als Hexen beschuldigte Personen dort ansiedelte.

Ich würde mich freuen, sie als Unterstützerin gewinnen zu können und beantworte ihnen gerne alle offenen Fragen!

Bp_dauerspender
G. Mueller written almost 2 years ago
Lieber Herr Riedel,
ich denke, es waere hilfreich, eine etwas grundsaetzlichere Einfuehrung in das Problem der Hexenverfolgung in Ghana zu geben. (Auch auf der Website habe ich da nichts gefunden.) In wenigen Saetzen zu beschreiben, was das Problem ist, welche Auswirkungen der Hexenglauben fuer die Betroffenen hat. Evtl. in Blogs konkrete Geschichten von Betroffenen beschreiben. Ich glaube, das wuerde helfen, das Menschen in Europa verstehen, was da passiert. (Ich selbst habe waehrend des Studiums ueber die Hexenverfolgungen in Europa geforscht. Daher kann ich mir schon Vorstellungen machen, was da in Ghana geschieht, aber viele potentielle SpenderInnen sicher nicht.)

Viel Erfolg
und herzliche Gruesse

Gabriele Mueller