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Helfen Sie der Krankenstation in Guatemala

An aid project by: Mirador e.V. (Ivonne G.)

News: On this page the carrier keeps you informed about the current situation of the project. This helps you judge how the donations are being used.

Ivonne G. (Project Manager), written 3 months ago

Ivonne G.

Bericht vom 12.03.2013 aus Guate vom Projekt vor Ort

Hallo aus Guatemala mit den neusten Informationen! Am Donnerstag fand in unserer Klinik in Chocruz der erste Gesundheitstag statt. Da sich unsere Klinik im Bergland von Gautemala befindet, gibt es hier kein flaechendeckendes Gesundheitsnetz. Vom Staat, beziehungsweise von ihm beauftragte Organisationen, richten sogenannte "Centro de Convergencia" ein. Dies sind einfache Lehmhuetten, in der eine Hilfskrankenschwester (ein Jahr Ausbildung) die Menschen versorgen sollen. Dies funktioniert leider nicht flaechendeckend und Notfaelle koennen nur schwer versorgt werden. Die fuer uns zustaenidge Organisation hat in Kooperation mit Mirador nun einen ersten Gesundheitstag in unserer Klinik durchgefuehrt. Neben unseren beiden Hebammen, der Verwalterin, unserer Aerztin Rayna und einer Kolligin von ihr, waren zwei Krankenschwestern, drei Hilfskrankenschwestern und ein Organisator in unserer Klinik in Chocruz, um die Menschen medizinisch zu versorgen. Der Andrang war enorm! Ueber 250 Erwachsene und 250 Kinder wurden versorgt!! Von acht Uhr morgens bis 18 Uhr am Abend wurden allgemeine Sprechstunden durchgefuehrt, Kinder zwischen 1 und 5 Jahren geimpft und Krebsvorsogetest bei Frauen zwischen 10 und 54 Jahren durchgefuehrt. Die Miradorianer vor Ort haben unterstuetzt, wo sie konnten, vor allem bei der Medikamentenausgabe hatten sie alle Haende voll zu tun. Keiner der Beteiligten hatte mit diesem Andrang gerechnet! Das kann als absoluter Erfolg fuer unserer Projekt gewertet werden! Gleich einen Tag spaeter wurde in Chocruz der Internationale Frauentag gefeiert; keine Selbstverstaendlichkeit an einem Ort, an dem die Frau nur an der Anzahl der lebend gebohrenen Kinder gewertet wird! Organisiert wurde der Tag von den Lehrern der Schule, die mit einem kleinen Programm durch den Tag fuehrten. Erst seit drei Jahren wird dieser Tag in Chocruz gefeiert, aber dieses Jahr waren bereits ueber 100 Frauen da! Leider waren keine Maenner anwesend, die den Vortrag zu den "Rechten der Frauen" gehoert haben. Franziska, die Frau des Dorfvorstehes, hat eine sehr emotionale Rede gehalten und die Frauen zu mehr Selbstbestimmung und Durchsetzungsvermoegen innerhalb ihrer Familien angehalten. Samstag waren Norbert, Werner und Wolfgang zu Besuch in Chocruz. Sie sind Vorstand, medizinischer Koordinator und ehrenamtlicher Arzt des "Vereins zur Foerderung der Partnerschaft mit den Mujeres Mayas e.V." und derzeit in Guatemala bei ihrem Projekt in Comalapa. Schon im letzten Jahr haben wir uns getroffen (damals mit dem ehrenamtlich taetigen Arzt Helmuth Weiss), um ueber die Erfahrungen im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit in Guatemala zu sprechen. Unsere beiden Hebammen Olga und Pati waren vor einem halben Jahr in Comalapa, um eine Einweisung in das Ultraschallgeraet zu bekommen, was die damals ehrenamtlich taetige Aerztin Claudia Humboldt durchgefuehrt hat. Vielen Dank an Euch fuer Eure Unterstuetzung und Ratschlaege!! Am Sonntag wearen wir in Quetzaltenango und haben dort Dr. Ariadna Cifuentes und ihren Mann Otto getroffen. Dr. Ariadna hat uns in ihrer Funktion als Professorin der Universitaet in Quetzaltenango ihre besten Studentinnen empfohlen, die nun seit Eroeffnung der Klinik einmal pro Woche in Chocruz taetig sind! Soviel erstamal von uns aus Guatemala. Viele Gruesse senden Euch Beeke, Josi, Sabine, Teo, Viki und Carola. P.S.: Gern beantworten wir auch Fragen zu unseren Aktivitaeten! Schreibt uns an info@mirador-ev.org.

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Ivonne G. (Project Manager), written 3 months ago

Ivonne G.

Bericht vom 29.02.2013 aus Guate von unserem Projekt vor Ort

  8. März NEWS aus GUATE: Liebe Mitglieder, Unterstuetzer und Freunde des Mirador e.V., seit ueber einer Woche sind wir nun zu sechst in Guatemala und wollen Euch auf diesem Weg ueber unsere Arbeit vor Ort informieren. Gleich als erstes haben wir natuerlich unsere Krankenstation besucht und uns mit unseren Hebammen Olga und Pati sowie unserer Verwalterin Marilu getroffen. Sie berichteten, dass die am Tag fuenf bis sieben Patienten die Klinik aufsuchen. Wenn die Aerztin immer Mittwochs da ist, kommen bis zu 15 Patienten. Eine von uns durfte bei einer Untersuchung am letzten Mittwoch dabei sein. Die Patientinnen waren zwei Frauen. Eine junge Frau, die eine Tochter und einen Sohn hat und nun im achten Monat schwanger ist. Sie kam das erste Mal zur Vorsorgeuntersuchung, weil sie sich um das Baby sorgen machte. Als die Aerztin ihr nach der Untersuchung mitteilte, dass alles in Ordnung ist, war sie sehr erleichtert. Und als die Aerztin ihr dann noch sagte, dass ihr Kind vorraussichtlich um den 25. Maerz auf die Welt kommen wird, war sie sehr erstaunt, dass der voraussichtliche Geburtstag errechnet werden kann. Sie erzaehlte von ihren ersten beiden Geburten und schien sehr unsicher. Olga, eine unserer Hebammen nahm ein Lehrbuch zur Hand und erklaerte ihr anhand von Abbildungen, was bei der Geburt ablaufen wird. Sie war sehr erleichtert und dankbar. Die zweite Patientin war die Mutter der ersten. Das Ultraschallgeraet, dass eine Spende der Firma Siemens war,kam zum EInsatz. Bei der Frau stellt die Aerztin eine Veraenderung an der Gebaermutter fest und empfahl ihr einen Arzt, der ihr weiter helfen konnte. Die Patientien sprach nur die Maya-Sprache Quiche; Olga und Pati uebersetzten, was die Aerztin anhand von Zeichnungen auf Spanisch erklaerte. Andere Patienten kamen mit Husten, Kopfschmerzen, Unterernaehrung etc. Die meiste Zeit haben wir in der Klinik verbracht, um zu unterstuetzen und vor allem zu staunen! Wir haben aber auch den Direktor des Centro de Salud (Krankenhaus in Momostenango, 40 Autominuten von Chocruz entfernt) getroffen, um mit ihm ueber weitere Kooperationen zu sprechen. Zum Beispiel kann er in Notfaellen einen Krankenwagen nach Choruz senden, aber nur, wenn unsere Klinik das Benzin zahlen kann. Denn das Centro de Salud hat zwar einen Krankenwagen, aber keine Mittel fuer das Benzin. Wir haben uns mit einem Anwalt getroffen, um die Vereinsgruendung in Guatemala vorzubereiten. Die Verantwortlichen in der Klinik benoetigen eine organisatorischen Rahmen, um Entscheidungen treffen zu koennen und gegenueber Partnern auftreten zu koennen. Olga, Pati, Marilu werden auf jeden Fall diesem Verein beiwohnen. Wer noch dabei sein wird, wollen wir in einem Workshop herausfinden, zu dem alle potentiellen Personen eingeladen werden. Dieser findet am 8. und am 11. Maerz statt. Am Montag und Dienstag treffen wir uns in Guatemala-Stadt mit Vertretern der Deutschen Botschaft und der Universitaet. Die Botschaft hat die Klinik im letzten Jahr finanziell unterstuetzt und nun moechten wir von unserem Projektfortschritt berichten. Die Hochschule Anhalt, die massgeblich am Bau der Klinik beteiligt will, will mit der Universitaet in Guatemala eine Kooperation eingehen, bei der unsere Klinik ein erstes praktisches Projekt fuer die Studenten sein soll. Am Mittwoch hat in Chocruz ein Treffen mit den traditionellen Hebammen in unserer Klinik stattgefunden. Am Donnerstag fand der sogenannte Gesundheitstag statt und am Freitag startet dann der Workshop mit dem zukuenftigen guatemaltekischen Schwesternverein von Mirador. Es bleibt spannend!! Bald gibt es mehr Infos und auch ein paar Fotos. Viele Gruesse aus Guate senden Euch Beeke, Josi, Sabine, Teo, Viky und Carola.

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Ivonne G. (Project Manager), written 5 months ago

Ivonne G.

Miradorianer im Februar/März zurück in Chocruz

Das nächste Vor-Ort-Team macht sich am 20.02.2013 wieder auf den Weg nach Guatemala. Auf dem Plan stehen allerlei Aufgaben, unter anderem die Vorbereitung eines kleinen Wasserprojektes, für die regelmäßige Wasserversorgung der Krankenstation, Treffen mit unseren Kooperationspartnern, Hebammen, Ärzten und Unterstützern in Chocruz und Umgebung. Für alle Daheimgebliebenen bedeutet das, dass es ab Ende Februar wieder eine Menge News und Fotos im Blog zu sehen gibt.

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